Energievampire / Energieräuber – Ausweg aus der gegenseitigen Ausbeute

Eines Tages findest du die Worte Energievampir / Energieräuber / Blutsauger für eine oder mehrere Personen, die dich seit geraumer Zeit wahnsinnig machen. Als Blutspender oder unfreiwilliges Opfer, hat man oft auch mehrere Energievampire gleichzeitig um sich oder begegnet ihnen immer wieder. Wieso ist das so und wie findet man den Ausweg? Will man den Ausweg? Als unfreiwilliges Opfer gewiss. Ab wann ist wer k/eins?

 

Warum rauben Menschen? Warum lässt man sich berauben oder tauscht man?

Menschen rauben entweder, weil sie etwas mental oder ressourcen-technisch nicht leisten können oder wollen. Dabei sehen sie sich entweder in Not oder in Überlegenheit. Sie sind also der Ansicht eine Sache / Situation dringend zu brauchen oder zu wollen.

Dabei ist auch die Frage, was Besitz ist, woraus er resultiert und wie wer das definiert. Wir starten alle aus verschiedenen Positionen und kriegen unterschiedlich starken Wind zu unterschiedlichen Situationen / Zeitpunkten entgegen oder in den Rücken geblasen. Pech ist durchaus möglich und kann wie auch hohe Selbstwirkung zum persönlichen Energie-Notstand führen. Dabei werten Menschen Notstände unterschiedlich. Wer in Not ist, ist in Not und wer was will, der will das. Selbst wenn jeder ursprünglich einen anderen Wunsch hatte oder tief vermauert noch sitzen hat. Einer Handlung geht der Wille dazu voraus, egal wie schwach er auch ist. Deshalb kann es was bringen und genauso gut nicht, Menschen mit ihrem vermeintlich Verdrängten zu konfrontieren. Kommt auch immer auf den Zeitpunkt und die Art und Weise an.

Keiner wird durchs Blutsaugen zufrieden und keiner will das ursprünglich. Ein Energievampir würde ursprünglich viel lieber mit anderen fair teilen, so dass jeder von allem etwas hat und alle zufrieden wären, das ist kein Witz. Das würde jeder am liebsten ursprünglich, es sei denn ihm bereitet irgendetwas auf dem Weg dahin (selbst-)blockierend Unbehagen und führt dann Willen und Notstände, die für teils andere unverständlich sind oder er/sie ist neuronal in der Rivalitäts-Schiene stecken geboren worden, sodass er / sie sich nicht vorstellen kann, dass es einen Weg geben könnte, dass es allen auf der Welt mal gut geht. Selbst ein bewusster Verbrecher leidet unter den Konflikten, weiß sich entweder nicht anders zu helfen, glaubt keine Kraft mehr zu haben, etwas zu ändern oder ist daran aufgrund von überwiegender Wohlfahrt wenig bis nicht interessiert, spürt aber die negativen Resonanzen tief im Unterbewussten, wird zum Verdränger oder handelt wahnsinnig. In einem Schmutz-Kreislauf ist keiner im Reinen. Selbst der oberste Machthaber ist immer auf der Hut und da dieser Glanz und Kaviar auf der Prioritätenliste hat, leidet dieser auch bis zum Hautausschlag unter einem Haar in der Suppe. Keiner muss dafür Verständnis im Sinne von Mitgefühl haben. Es nachzuvollziehen hilft jedoch die Sache besser anzugehen.

Irrsinn und Unmoral von sich hält nur der schwer für möglich, der sich ständig im Recht sieht. Ständig im Recht sehen sich Menschen, die entweder selten oder traumatisch oft in Frage gestellt wurden und ein Schutzschild dagegen errichtet haben, weil sie sonst fürchten, sich selbst zu verlieren. Laut Wissenschaft soll es auch neuronal abnormal konstituierte Personen geben, die sich in keinster Weise über ihr Handeln bewusst sein sollen und darunter in keinster Weise leiden. Diese Menschen fallen jedoch schnell und oft auf, es sei denn, sie befinden sich in einer verdeckten Machtposition. Hingegen zweifeln auf bewusster Ebene viel in Frage gestellte Menschen an sich, die daran noch nicht so ganz kaputt gegangen sind. Ein Energievampir kann also aus allen Schichten stammen und auch in hohen Positionen sitzen, so wie unterbewusst und absichtlich handeln. Zufrieden wir dadurch jedoch keiner.

Anderen Kraft zu nehmen, um selbst Kraft zu tanken funktioniert nicht zufriedenstellend und nicht auf Dauer. Das versuchen Blutsauger aber. Stress mindert Intelligenz, die nebenbei auch Ansichtssache ist, so wie alles. Wenn man der persönlichen Ansicht ist, von Energievampiren umgeben zu sein, kann man zunächst versuchen näher hinter die einzelne Person und sich selbst zu schauen, da das Nachvollziehen den Situationen schonmal die Gruseligkeit ein Stück nimmt und einen sachlicher agieren lässt. Man erfasst eine Ursache besser und sieht sein Gegenüber dadurch nicht mehr als zwiegespaltenen Hobby-Tyrann. Gegebenenfalls entdeckt man auch sich bearbeitbare Seiten, die „Erfolg“ fördern.

Warum beendet man das Blutsaugen nicht?

Ist man den Ausweg aus einer unliebsamen Blutsauger-Situation noch nicht gegangen, will oder kann man das derzeit nicht. Vielleicht weil man noch Liebe übrig hat, gemeinsame Kinder und / oder ein eigenes oder verbundenes Defizit bishin weitgehendst / unverschuldeten zur Notlage. (siehe auch Thema „Wenn viele Menschen nerven“ oder „Narzissmus, Psychopathie & Co.: Persönlichkeitsstörungen & ihre Vorzüge – Was man bei sich und anderen übersieht„).

Eigene Defizite können sein: Helfersyndrom aus innerer Leere / Verdrängung / Erziehung / Dressierung / Unerfahrenheit / Empathiearmut / Machthandhabung usw. Diese entspringen Angst und / oder evolutionärer Zurückgebliebenheit oder einer anderen Definition von Liebe.

Aber warum beendet man es nicht, wenn der Verstand „Stopp!“ schreit?

Das Fass ist noch nicht übergelaufen und der Verstand immer mit dem Herzen verbunden, solange man nicht die oben erwähnte neuronale Extrem-Ausnahme ist.  Aber das Fass droht überzulaufen und die Frage ist, ob man das riskieren und die aktuellen Anstrengungen weiter mitmachen möchte. Solange man sich nicht dagegen entscheidet, obwohl man die Möglichkeit dazu hat, möchte man das riskieren oder man hat sie grad nicht, weil man es sich beispielsweise gerade unterbewusst nicht ermöglicht oder Dinge

Fortstezung folgt

 

 

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Wenn viele Menschen nerven…

Einerseits gibt es Situationen, in denen man nicht wagt, zu sagen, dass man genervt ist. Und dann gibt es Situationen, da sagt man es mehrere Male vergebens, sei es, weil jemand ein Anliegen bewusst oder unbewusst nicht akzeptieren möchte oder es aus demenz-ähnlichen Gründen immer wieder vergisst.

Was macht man dann am besten? Wenn einen viele Menschen nerven, ist es nicht unbedingt einfach sich ein kompatibles Umfeld zu suchen. Man kann andererorts auch auf viele zwischenmenschliche und / oder innere Konflikte treffen oder bei Kompromissversuchen auf Granit stoßen, sei es, weil einer blockt oder kein Nenner zu finden ist. Auch muss man nicht immer zwingend eigene Konflikte in sich tragen. Ein paar wird es wohl geben, da wo Leid im Umlauf ist (System), das halt auch irgendwo immer mal wieder auf einen zurückfällt. Dadurch geraten Menschen in Konflikt, reiben sich an Verhaltensweisen / Eigenarten auf. Einer mit Langeweile kann jemand Hobbybegeisterten nerven und umgekehrt, auch können Hobbybegeisterte sich nerven, gleich ob gleiches oder unterschiedliches Hobby und zwei Langweilige finden sich gegenseitig langweilig. Manchmal sieht man etwas an jemanden was man entweder auch gern an sich sähe oder wirklich nicht. Oder man sieht sich ständig mit einem Helfersyndrom / Belehrungen oder einer persönlich reizlosen Form von Liebe konfrontiert. – Mit Dingen, die einen daran hindern, seinen Weg reibungslos durchzuziehen, insofern man nicht von Reibungslosigkeit genervt ist, falls das überhaupt möglich ist.

Selektives und Nichtselektives Auskommen

Vielleicht findet man nur selten mit Traummenschen zusammen, während es widerum Menschen gibt, die kaum bis gar nicht selektieren. Dabei kann ein Nichtselektierender genauso selbstbezogen sein, wie ein Selektierender und beide können stattdessen auch nächstenliebend sein; Beispiel: Jemand sucht Zwischenmenschlichkeit aus Langeweile, Geltungssucht oder Angst vorm Alleinsein. Oder aus Freude daran. Wahllosigkeit und Selektivität können Sozialkompetenz und Sozialinkompetenz gleichermaßen ausstrahlen. Kann ja möglich sein, dass es Menschen gibt, die bei vielen beliebt sind und mit vielen gut auskommen, wobei sie viel an sich arbeiten. Und vielleicht weiß ein anderer einfach um seine hier und da aneckenden Eigenarten und dass man sich damit wohlfühlt. Dann ist man ggf. sozialer, wenn man selektiv nach Mitmenschen Ausschau hält, als wenn man locker und luftig oftmals zwischenmenschliche Fegefeuer entzündet, bei denen alles, nur das Herz nicht brennt? Sozial ist man auch nur dann, wenn man sich selbst nicht ständig asozial behandelt. Deshalb wäre es ggf. widerum nicht gut, sich als lockerer und luftiger Mensch ständig zu zügeln.

Unerwünschte Aufdringlichkeit empfinden wir oftmals vor allem auf uns zuströmend. Dabei erzeugt alles irgendwo seine Reaktion, wir reagieren alle irgendwie zwischenmenschlich, mal bewusst, mal unbewusst und dann empfinden viele Menschen auch noch unterschiedlich. Daher gibt es auch bewusst und unbewusst nervende Menschen, auch wenn man sich nie sicher sein kann, ob sie nun mit Absicht nerven oder nicht. Was einem bleibt ist die Auseinandersetzung mit dieser Situation, – man versucht sich zu arrangieren, zu schlafen oder sein Umfeld zu wechseln. Manche versuchen auch jemanden zu verändern – sich Überlegenheit zu ermächtigen – anzumaßen.

Wie kommt es, dass einen viele Menschen an vielen Orten ständig nerven?

Ist man von vielen Menschen an vielen Orten ständig genervt und man selbst ist mit sich ziemlich im Reinen, dann kann es sein, dass man neuronal tatsächlich ausschlaggebend von den Menschen in seinen Umgebungen abweicht.

Wenn man die Menschen noch nicht so gut kennt und / oder ihnen noch nicht so häufig begegnet ist, kann es ansonsten auch gleichzeitig sein, dass man vielen Menschen in seinen Umgebungen noch nicht zum richtigen Zeitpunkt begegnet ist. Es gibt einerseits viele Menschen, die sich meistens oder generell verstellen. Dann können Menschen gerade in einer inkompatiblen Situation sein. – Sprich Mr. B wurd grad von einer Biene gestochen und guckt aggressiv, wobei er sonst total entspannt ist. Und dann gibt es Menschen, die haben Kapitel, die man bereits hinter sich hat, noch nicht derart gelebt oder, sind gerade von diesem kurzzeitig abgekommen aus Umständen oder Unsicherheiten.

Nimmt man das Verhalten ständiger Mitmenschen jedoch ständig als nervig auf bestimmter Ebene wahr, dann harmoniert etwas auf Langzeit nicht. Dabei weiß man wie gesagt nicht, wer nun mehr einen am Rad hat, denn niemand hat die Wahrheit des Universums für sich gepachtet. Es kann sein, dass mehrere Menschen sagen, dass sie diesen Menschen auf der Ebene ebenfalls so nervig finden oder mehrere Menschen scheinen einig zu sein dich auf einer Ebene nervig zu empfinden. Je mehr Toleranz (Duldung) ein Mensch gegenüber einer Situation mitbringt, desto kompromissbereiter ist er. Sieht ein Mensch sich für Kompromisse nicht in der Lage oder möchte keine Kompromisse, zieht sich dieser entweder zurück oder greift den Willen des anderen an, gleich ob vermeintlich liebevoll, vermeintlich gerechtfertigt oder bewusst egoistisch.

Was muss man sich gefallen lassen? – Nichts. Was will man?

Will man sich nicht zurückziehen und steht kompromisslos im Angriff, bleibt einem wohl nur die Frage, wieviel man von diesen Angriffen weiterhin ertragen will und kann. Sind andere Seiten an diesen Menschen schön oder braucht es die Akzeptanz dieser Menschen um in der Nähe von etwas schönem bleiben zu können, bei dem man bleiben möchte? Füllen einen diese Menschen / Tiere / Dinge ausgleichend auf oder würde man bald ziemlich brüchig? Will man noch etwas abwarten und weitersehen?

Möchte man nicht gehen und kann nicht bleiben, kann man noch versuchen, Kompromisse oder seinen Willen durchzusetzen, gleich wer das als gerecht empfindet und wer nicht. Möglich ist vieles, was sinnvoll und gerecht ist, Geschmackssache.

Einwand äußern

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Möchte man Einspruch in eine Situation erheben, können eine Reihe von Missverständnissen auftreten, aber auch können Menschen behaupten, misszuverstehen, weil sie nicht verstehen wollen. Man kann das nicht differenzieren, man kann in keinen Kopf hineinschauen. Es kann aber auch bewirken, dass sich eine Sache harmonisiert.

Möglichst klar aussprechen

Wenn Umschweife auf die unzähligen Interpretationsspielräume treffen, kann die Kommunikation erschwert sein oder vermeintlich geglückt. Wenn man direkt und ehrlich sagt, was man denkt, hat man wenigstens schonmal das Mögliche getan. Dabei darf man das Gesagte auch in Watte packen, wenn es dem Gegenüber zu hart kommt. Hilfreich sind Ich-Botschaften und den Hinweis / die Beachtung des Vier-Ohren-Modells beispielsweise (Bei dem sich leider auch nicht klarlegen lässt, ob ein Missverständnis initiert oder unerwünscht entstanden ist). Sprechen ist dabei wichtig. Chatten führt oft zu Missverständnissen, weil die Tonlage, Mimik und Gestik fehlt. Dabei kann man sich auch Videosprachnachichten zuschicken, wenn man z. B. schnell emotional wird und lieber Atempausen zwischendurch haben möchte.

Für den Fall, dass man sich nicht mit sich im Reinen fühlt

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Stellt man fest, dass man unzufrieden mit einer Situation ist und gleichzeitig keine Lust oder keinen Mut hat, sich mit der Situation auseinanderzusetzen, nervt man sich auch, weil man die Situation dann nicht verlässt, gleichgültig aus welchem Grund. Wie sehr man Mitursache trägt geht wieder auf die Universums-Existensfrage hinaus. Vielleicht sollte man sich am besten darauf konzentrieren, wie man sich und andere am besten freundvoll an den Nerven kitzeln kann.

Letztlich..

kann man sich auch trotz aller Sicherheit der aufrichtigen Selbstüberprüfung auch noch mal selbst in Frage stellen oder öfters mal und andere darf man genauso mal oder öfters in Frage stellen. Genauso gut wie man sich und andere auch einfach mal und öfters als okay betrachten kann. Die Frage ist, was persönlich und möglichst für alle Sinn ergibt und sich einrichten lässt. Ethik, Selbstsicherheit, Mut, Liebe, Angst usw. spielen dabei ihre Rollen.

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Warum berühren Menschen sich – Brauchen wir Körperkontakt? Kuscheltier ?!

Ich musste zwar selbst lachen, als ich die Überschrift ausgewählt habe, doch so abwägig ist die Frage nicht. Dieses Thema ist für jene, die fest behaupten, dass der Mensch ein Kuscheltier oder ein Gruppentier sei. Mehr dazu auch im Thema Alleinsein kann gesund sein (folgt).

Hat ein Mensch früh und / oder reichlich negative Erfahrung mit dem Tastsinn gemacht, kann man diesen Sinn verkümmern lassen mögen, insofern ein oder mehrere andere Sinne erfüllend genug sind, nicht am verkümmernden Sinn zu Grunde zu gehen. Ganz ohne Berührungen kommt man nicht aus, denn dann würde man sich nicht bewegen, sprich nicht den Boden fühlen etc. Für unsere Physis ist es wichtig aktiv zu sein, – produzierte Spermien wollen raus, Muskeln schwinden oder wachsen, Zähne suchen was zum Kauen, genauso wie unsere Psyche Lernerfahrung sucht. Deshalb ist es für Babys besonders wichtig, zunächst über den Tastsinn Informationen zu erhalten, bis es alternativ erleben kann.

Vom Sinn der Sinne

Nun können diese Informationen auch ursrpünglich und / oder langfristig negativ erlebt worden sein. Zum Beispiel durch Neurodermitis, Missbrauch, Grobmotorik und sonstigem Stress. Dann ist der Mensch eher kein Kuscheltier und sucht eher keinen zwischenmenschlichen Körperkontakt. Ist er ansonsten zufrieden, braucht er diesen auch nicht. Es könnte sein, dass, wenn sich für diesen Menschen der Tastsinn (wieder) beginnt gut anzufühlen, dass er diesen dann fortan genießt. Das ist das Selbe, wenn man als Filmfreak plötzlich Gefallen an Büchern findet. Doch wenn der Filmfreak glücklich leben kann mit Filmen, wird er von sich aus vermutlich eher nicht einen Weg anstreben, etwas an dieser Situation zu verändern.

Leidet ein Mensch darunter, keinen zwischenmenschlichen Körperkontakt zu haben, dann braucht er diesen auch nur vielleicht. Denn vielleicht liegt es auch eher daran, dass er oft mit Menschen konfrontiert ist, die ihm einreden, dass er es braucht und dieser sich somit nicht richtig fühlt. Ansonsten ist für Menschen, die gerne zwischenmenschlichen Körperkontakt haben, dieser ein ganz besonderes Erlebnis. So wie für Gourmets ein Essen, für Akustiker eine Melodie, für Visuelle ein Bild, für Riecher ein Duft usw.

Ist ein Sinn nicht mehr groß aktiv, weiten sich meist ein oder mehrere Sinne aus. Das ist auch der Grund, warum es Autisten oder Menschen mit dem Asperger Syndrom gibt. Die versucht man auch nicht zwingend davon zu überzeugen, etwas anderes gut zu heißen als ihre Inselbegabung. Oder taube / blinde / gelähmte Menschen. Man kann es versuchen jemandem mit physikalischen Voraussetzungen nahe zu bringen. Man kann jemanden auch so versuchen zu akzeptieren, wie er / sie ist, sonst könnte man evtl. auch selbst ein Problem haben.

Kuscheln um jeden Preis?

So unterscheiden sich auch Menschen darin, ob sie gern mit bestimmten Menschen kuscheln oder egal mit wem, mit wem sie Essen genießen und mit wem nicht. Menschen, die sich nicht gut riechen können, sei es im duftendem oder emotionalen Sinne, kuscheln nicht so wohltuend, wie Menschen in Harmonie. Wäre Körperkontakt / Kuscheln daher ein so wichtiger Überlebensbestandteil, wären viele in der heutigen Zeit vermutlich schon gestorben. Wir werden auch nicht zwingend negativer. Unsere Sinnpräferenzen sind änderungsfähig. Wir sind anpassungsfähig.

Der Tastsinn ist ein ursprünlicher Sinn, aus dem andere Sinne wachsen können. An mangelndem Körperkontakt wird man meines Erachtens somit am wahrscheinlichsten nur dann zu Grunde gehen, wenn man sonst keine Erfüllung im Leben findet.

Warum kann zwischenmenschlicher Körperkontakt so intensiv sein?

Über die persönlichen Sinnpräferenzen hinaus, kann ein menschlicher Körper mehrere Körperregionen eines Gegenübers gleichzeitig berühren und dies auf sehr feine Weise durch die Körperhäärchen, Hautporen, Muskulatur oder Speck zum Beispiel. Ein Gegenstand ist einfacher beschaffen und wenn Tiere kuscheln wollen, dann tun sie es meistens anders durch ihre differenzierte Körperform und Urart. Jedoch können Menschen wie oben beschrieben aus allerlei Gründen einen Gegenstand, ein Tier oder sich selbst für das Kuscheln zufrieden bevorzugen.

Definition „kuschelig“

Kuschelig bedeutet wohlig. Nicht jeder mag es hart oder weich. Manche fühlen sich unangenehm gekitzelt von sanften Berührungen oder empfinden Schmerzen bei einer Massage. Auch kann dies von Körperregion und Tagesform her unterschiedlich sein.

Es ist also eine Frage der Zwischenmenschlichkeit, der Art und Weise und der Umstände, ob man kuscheln mag oder nicht und mit wem oder was, z. B. nur mit sich. Und ohne jegliche Berührung irgendeiner Sache kommt man als Nicht-Gelähmter bislang wohl jedoch eher schwierig aus.

Warum reden Menschen / so viel? – Ein Ausflug in die Sinnleh(/e)re

Warum reden Menschen und manche dazu noch so viel? Wer gern tanzt, singt, schreibt redet oder malt, macht dies meist aus Freud oder Leid. Welcher Beweggrund steckt wann hinter dem Reden um des Redenswillen oder hinter der verbalen Schweigsamkeit?

Was ist Introversion und Extraversion

Alles ist Kommunikation, was Bewegung oder Stillstand ist, sonst ist es Neutralität? Kommunikation nach außen kommt von innen und innig sein kann nur, wo Außen existiert? Geht eins ohne das andere? Kann etwas komplett in sich gekehrt oder außer sich sein? Vermutlich eher überwiegend. Also kann demzufolge Introversion und Extraversion in Einem sein. Und die Veränderung neu formen. Zudem ist keine dieser Formen mit zwingendem Redewillen verbunden.

Doch warum reden Menschen und manche gerne viel?

Durch das Reden empfinden manche Menschen persönlichen Genuss / Erfolg; Ihnen steht der Sinn danach; Sie fühlen sich besser verstanden oder mitgeteilt, als ohne und / oder empfinden so besser zu verstehen. Sie haben sich damit bislang am meisten wohlgefühlt / gute Erfahrungen mit gemacht oder wenig (gute) Erfahrung mit anderer / zusätzlicher Kommunikation. Reden kann somit auch effektiv, wie ineffektiv sein. Es kommt auf die Kommunikationsharmonie an, annähernde Wellenlänge auf diesem Sinn. So steht manchen (mitunter) mehr der Sinn nach Alternativer Kommunikation.

Von Über- und Unterbewertung

Die Kommunikation der Worte, wie Reden, Schreiben und Lesen ist nicht zwingend die unmissverständlichste Kommunikation. Wenn man sich vor Augen hat oder am Hörer, ist es auch nicht zwingend persönlicher oder effektiv, Stichwort Qualität, Quantität. Blicke und Gestiken verraten manchen Menschen mehr. Genauso wie unauthentisches Tanzen, Schreiben etc. unpersönlich sein oder am Thema / Zweck vorbeigehen kann. Die menschliche Persönlichkeit ist voller Facetten. Es ist leicht daher gesagt, dass Reden allein sehr hilfreich ist. Es ist schnell und modern, daher fast allseits gegenwärtig oder erwünscht. Reden ist ein I-Tüpfel unserer Kommunikation. So wie ein Blick bei einem Streit es auch sein kann.

Kommunikationsformen

Manche Menschen schreiten lieber (direkt) zur Tat und reden nur, wenn etwas, das sie für wichtig halten, noch nicht gesagt wurde (Das kann jedoch auch verbale Ausmaße annehmen). Ihre Tat ist dann auch eine Kommunikationsform. Manche reden gerne über das, was sie bewegt, ohne darauf zwingend eine Antwort erhalten zu wollen, sei es alltägliches, wie die Müllabfuhr, die am Fenster zu sehen war und anschließend über eine Birne, die gut riecht. Manche bilden ganze Dissertationen allein in ihrem Kopf ab und umgekehrt. Dann gibt es zumindest rein theoretisch Menschen, die gern ausführlich zuhören und reden in Form einer horizonterweiternden Diskussion. Und manch andere finden es widerum am anregendsten, wenn Gedanken nach außen tragen, ohne groß darauf zu achten, was von außen kommt / von außen aufnehmen, ohne groß darauf zu achten, was von innen kommt. Dann gibts Leute, die leben überwiegend in ihrer eigenen Welt und reden sporadisch mit oder dran vorbei, wie auch teilweise Leute, die aufmerksam zuhören. Manche reden gern in Metaphern, manche in Stichworten, manche in Romanen, manche bevorzugen ausschweifende Diskussionen und andere wiederum Blicke, Gesten, Lieder, Geschriebenes, Gedichte usw. Bei all dem spielen verschiedene Wahrnehmungsformen mit, die von Mensch zu Mensch verschieden sein können, so wie wir uns alle zwar ähnlich, jedoch auch verschieden sind.

Man kommuniziert, um etwas zu bewegen, Bewegung ist Kommunikation. Im Grunde kommuniziert man also, um zu sein und man ist wegen Sinnen? Immer dieses Alles und Nichts.. (Kurzer Abschweif) Wobei quantenphysisch ja auch nicht ausschließbar ist, dass etwas außerhalb unseres wahrnehmbaren Alles und Nichts existieren kann (ja mir gehts gut, das ist Quantenphysik für ggf. Interessierte).

Man möchte also etwas erreichen, den aktuellen Zustand so nicht stehen lassen. Und ist durch etwas bewegt worden, ob durch sich selbst, Zufall oder durch was auch immer. Daher meine Theorie, dass Zufriedenheit Neutralität ist, die nicht ist, weil Bewegung ist und man daher immer (mal wieder) mindestens ein kleinen wenig unzufrieden und / oder immer (mal wieder) mindestens ein kleinen wenig glücklich ist.

Redeentwicklung

Ursprünglich entwickelt haben wird sich das Reden an sich vermutlich ebenfalls aus Erfolgsgründen irgendeiner Urahnen-Spezies. Nur weil etwas entwickelt wurde und funktioniert, muss es deshalb aber nicht ideal oder nicht ideal sein.

Vielredner des Offensichtlichen oder laute Philosophen? Wenig oder viel Reden unhöflich?

Gesprächsthemen

Jede Kommunikationsform dient einem Informationsaustausch. Sei es, um neues an einer Begebenheit zu erfassen oder eine Begebenheit an sich. Je mehr für uns offensichtlich und annehmbar scheint, desto mehr bewegen wir uns entweder vom alltäglichen Weg oder genießen dies. So gibt es Menschen, die hundertmal das Selbe sagen oder hören (mögen) und Menschen, die gern andere Wege einschlagen, so wie beide Präferenzen in einem Menschen. Alltägliche Sachen öfters neu erleben hat auch eine höhere Wahrscheinlichkeit als das öftere Neuerleben des Nichtalltäglichen, jenachdem auf welchen Pfaden man sich bewegt und was der Zufall so bringt.Menschen beschäftigt halt verschiedenes.

Empfinden Menschen beim Reden über etwas Genuss oder suchen diesen auf diese Weise, werden sie es vermutlich öfters so machen, es sei denn eine andere Erfahrung überdeckt den Erfolg / Misserfolg irgendwann irgendwie. Das ist normal, so entwickeln sich Sinne und daraus die Gesprächsthemen.

Smalltalk und Deeptalk – Was ist eigentlich Klartext?

Smalltalk hat die Absicht des Beginns und / oder des Aufrechterhaltens eines seichten Gesprächs, zwischen verschiedenen oder unbekannten Charaktären zum Informationsaustausch für beispielsweise Auskommen, Freundschaft oder Feindschaft. Oftmals verwendet man alltägliche Gesprächsthemen, zu denen meist jeder etwas beitragen kann. Smalltalk kann auch nonverbal stattfinden, z. B. durch Blicke, Handreichen, Handzeichen etc.

Man versucht sich z. B. zaghaft an jemanden heranzutasten oder zu distanzieren, wenn man sich (seiner noch) nicht sicher fühlt und daher verbal nicht loslassen / sich verbal nicht fallen lassen mag. Dies kann auch in Partnerschaften vorkommen, z. B. bei Bindungsphobikern. Daher kann Smalltalk auch tiefgreifend genug von manchen Menschen empfunden werden und für sie ein großartiges Gespräch darstellen.

Ob etwas tief oder flach ist, kann man im Allgemeinen also schonmal schwierig beurteilen, außer vielleicht Flachwitze in Form von stumpfsinnigen Humor. Diese sind auch wieder irgendwo tief, da sie Herzen berühren und Tränenlachen erzeugen können. So ist auch mancher über ein Gespräch über Deos oder Bäume berührt. Man staunt, wonach einem der Sinn steht, der wandert hier und da, wo der Wind weht. Nicht zu vergessen, vergessliche Menschen, die oft gern wiederholen. Aber auch unsichere Menschen können sich wiederholen, um Bestätigung zu suchen.

Gehen Menschen gerne ans Handgemachte, gleich ob verbal oder physikalisch, kann man dies auch flach oder tief betrachten (:D). Es gibt scheinbar keinen allgemeingültigen Klartext.

Höflichkeit

Jede Art der Kommunikation tauscht Informationen aus. Wie sich ein Tanz oder ein Blick anfühlt, wie etwas klingt etc. Nicht oder wenig zu reden ist somit kein Zeichen mangelnden Interesses, sondern eine andere Form. Was nun höflich ist oder nicht, kann man dementsprechend auch schwierig beschreiben. Vielleicht der Versuch harmonisch zu kommunizieren, dass sich alle versuchen aufeinander einzustellen. Viele sagen zwar, dass sie es lieber haben, wenn man sagt / zeigt, was man will, aber manche von denen haben dann Schwierigkeiten damit umzugehen. Vielleicht drückt man sich auch unglücklich aus. Alles auch Interpretationssache.

Die 5 – 6 Sinne – Ausdrucksformen der Kommunikation

In der menschlich differenzierten Wahrnehmung spielen Lebenserfahrung und Umwelteinflüsse  (Freude- / Erfolgs- Lernerfahrung, Umstände, Umfeld) eine große Rolle, wie bei jeder anderen Sinnausprägung. Man tanz wie man lustig ist, man singt in seinen Tönen, Worte können unterschiedliche Bedeutung haben, so wie Blicke. Kategorien, wie Tanzsstile, Stimmvokale, Grammatikalien etc. sind Orientierungen. Vielleicht sprechen wir hier und da eine sehr eigene Sprache.

Die 5 – 6 menschlichen Sinne lauten Sehen, Hören, Fühlen (Tasten), Riechen, Schmecken und Spüren (Intuition / Instinkt, Ahnungsgefühl, Erlebnisgefühl, Erinnerungsgefühl). Aus Ursache und Wirkung, vielleicht auch aus Genetik, können diese Sinne unterschiedlich oder gleichstark beim Individuum ausgeprägt sein. Ich denke, dass jeder, der die physischen und umgebenden Voraussetzungen hat, mit allen Sinnen lebt. Der eine mehr da, der andere mehr da. Das Reden zähle ich zu den auditiven Sinnen, wobei es auch auditive Menschen gibt, die nicht gern reden. Auf jeden Fall ist akustisch. Ein akustischer Reiz, der Menschen mit Sinn erfüllen kann, sei es aus lerntypischen Gründen (akustisches prägt sich besser bei ihnen ein) oder aus Beruhigungsgründen. Es kann auch als Mittel zur Aufmerksamkeitssteigerung eingesetzt werden. Sodass sich manche gerne reden hören. Jedoch kann man sich auch gern hören, sehen, riechen, fühlen oder spüren. Je nachdem 😀 – Wenn man im Einklang mit sich und der Umwelt ist. Dann fällt es einem vermutlich auch gar nicht großartig auf, dass man redet, wie man aussieht, ob man riecht, wie man sich anfühlt oder wer man ist. Die Form von Selbstvergessenheit. Ansonsten kann man sich auch mit Gerüchen, Kleidung, Berührungen, Mimik, Gestik, Operationen, Schmuck etc. versuchen besonders bemerkbar zu machen – sei es nach außen hin oder für sich selbst.

Sinnweitergabe / Umwelteinflüsse

Warum tanzen, singen, lesen, schreiben Menschen gerne? = Feine Auswüchse der Sinne als Ausdrucksform der Kommunikation. Tanzen als emotionale Körpersprache, Singen und Sprechen als Audition, Lesen und Schreiben vielleicht ein Mischmasch aus Sehen und Hören. Und irgendwo ist immer ein Gefühl dabei. Der Ausdruck von Emotionen, von Sinnen. Die Kommunikation der Sinne.

Beispiele:

Kind mit musikalischen Eltern lernt Rythmusgefühl früher, als Kind bei auditiv schwachausgeprägtem Umfeld / Reizerlebnissen.

Hat ein Mensch überwiegend positive Erlebnisse während des Schmeckens, z. B. oft Spaß beim Essen z. B. mit Freunden oder Familie, dann prägen sich Geschmäcker gut ein und machen Spaß erinnert zu werden. Hat dagegen ein Kind ständig Stress beim Essen erlebt oder Magenprobleme, wird es Essen eher als lästige Pflicht sehen können.

Kinder probieren sich aus. Erlebt ein Kind beispielsweise durch Zeichnen die meiste Freude, kann es Gestaltungsfreudig sein und prägt seinen Beobachtungssinn eher aus.

Kommt ein Mensch besser durchs Schreiben oder Reden zur Erkenntnis oder verbindet damit überwiegend positivere Erlebnisse, ist ihm davon etwas sehr lieb.

Hat jemand physikalische Misshandlungen erlebt oder andere längerfristige oder massive schmerzliche Erfahrungen mit Hautkontakt erlebt, wie z. B. Neurodermitis oder grobmotorische Menschen, kann er/sie Berühungen negativ gegenüber eingestellt sein. Durch positive Neuerlebnisse kann sich ein Sinn ändern. Doch muss es das?

Sinnänderung

Es kann sein, dass sich Menschen, die sich auf einen oder wenige Sinne spezialisiert haben, kein großes Interesse (mehr) an anderen Sinnen haben und sind daher dann auch nicht als beeinträchtigt zu erachten. Selbst, wenn es eventuell möglich sein kann, dass man mit allen Sinnen sehr hoch fliegen kann, haben diese Menschen keine Lust den Höhenflug ihres Spezialsinns dafür einmal oder längerfristig reduzieren oder stagnieren lassen zu müssen, falls erforderlich. Sprich ein Musiker soll sein Musizieren reduzieren, damit er wieder gern liest. Mag sein, dass wenn er es machen würde, irgendwann sehr viel Freude am Lesen und am Musizieren haben könnte. Doch möchte der Musiker halt grad lieber Musizieren, ohne sich dabei krank fühlen zu müssen, weil sein Umfeld gerne liest. Wie auch mancher Mensch einfach gerne schweigt, ohne krank zu sein oder jemand eben gerne redet. Wie einem der Sinn steht. Und wenn sie jemanden finden, für den sie gerne etwas ändern möchten, dann können sie das dann ja tun. Zudem ist es nicht sicher, dass man mit allen Sinnen höher fliegen kann, als mit einem Spezialsinn, z. B. bei einer Inselbegabung. Möglich ist zwar einiges. Doch die Hauptsache ist, dass alle zufrieden sind.

Kann man dennoch ein krankhaftes Redebedürfnis haben?

Fühlt ein Mensch sich beim Reden nicht wohl oder möchte damit für Unwohl sorgen, kann man es als krankhaftes Redebedürfnis betrachten. Es kommt dann auch wiederum darauf an, ob der Mensch eigentlich reden will oder nicht und wie er diesbezüglich handelt. Wenn man auf Dauer gegen seine Sinne handelt, wird man bestimmt krank.

Kommt jemand ansonsten nicht damit klar, dass jemand viel oder wenig redet, kann (auch) dieser ein Defizit an sich haben, muss es aber nicht. Die menschliche Kommunikation hat etliche Facetten. Reden kann über- wie unterbewertet sein. Manchmal braucht es verbalen Abstand oder Nahstand, um besser Klarheit zu finden. Dies ist von Fall zu Fall verschieden. So können Menschen (gern) viel reden, weil es ihnen leicht(er) fällt, Spaß macht und / oder weil sie sich wenig anders zu kommunizieren vermögen.

Vom Genuss zum Exzess – Wann ist man süchtig?

Genuss führt in unserer Gesellschaft ständig zu Einklang und zu Konflikten, ob aus Grenzenlosigkeit oder Begrenzung. Genuss ist das natürliche Wohlgefühl eines Menschens. Jeder möchte sich wohlfühlen. Die Art und Weise des Wohlempfindens ist verschieden und wirkt für manchen extrem oder genügsam.

Als süchtig gilt, wer Genuss auf eine Weise erstrebt, die eine gravierende Schädigung mit sich bringt. Die Frage ist für wen oder was ist eine Schädigung gravierend.

Das neuronale Netz im Kopf eines Menschens spielt seine Rolle mit sowie Ursache und Wirkung, Raum und Zeit.

 

Genussmensch – Exzessiv oder genügsam?

Genügsamkeit und Exzessivität sind Relative aus Begrenztheit und Offenheit, welche widerum auch relativ betrachtet werden können. Beide können mit Genuss und Sucht verbunden sein. Die Kompromiss-Welt ist begrenzt. Daher übt sich mancher teilweise im Genügsamsein wenigstens etwas genießen zu können, weil sonst die unangenehmen Konsequenzen so groß wären, dass man noch weniger genießen könnte, als man ursprünglich möchte. Manche üben sich im Genuss, den sie bislang noch nicht entwickeln konnten. Und manche ecken mutwillig an, weil sie sich zu begrenzt oder zu unbegrenzt fühlen.

Genügsamkeit kann auch Genuss sein, wenn einem der Sinn nach einem Maß steht, der widerum übrigen Sinnen entspringt, die auch gelebt werden mögen. Man prägt den ein oder anderen Sinn intensiver aus, als den anderen oder hält alle so ziemlich derart in Woge, dass es immer mal wieder etwas bereicherndes in einem Sinn zu finden gibt. Wessen Sinne zerstreuter sind, kann daher vielfältiger offener und verschlossener handeln und wer Spezialinteressen hat, kann auf diesen Gebieten weit offener als mancher sein und widerum auf anderen dafür umso verschlossener.

In einer unbegrenzten Welt käme es ggf. schneller zur Un- oder Überzufriedenheit und somit zur überwiegenden Destruktive bishin zur Zerstörung oder zur überwiegenden Konstruktive bishin zur Weiterentwicklung. Dann könnten z. B. alle Sinne exzessiv gelebt werden und genauso gut genügsam. Doch auch Konstruktion und Destruktion können wieder Ansichtssache sein. Die Menschen haben unterschiedliche Wahrheiten aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen. Es gibt Wahrnehmungen, die viele Menschen ähnlich zu sehen empfinden, die benennen sie zu Fakten. Das ist teilweise gut und teilweise schädlich.

Bei einer Sache sind wir uns wahrscheinlich alle theoretisch einig

und das ist, dass es allen möglichst gut gehen sollte.

Wie entsteht Sucht

Warum es dann trotzdem Leid auf der Welt gibt,

liegt an unterschiedlicher Empfindung und Behandlung von „gut“ / manches Wohl wird über manch anderes gestellt. Unterschiedlichkeit kann auch schön oder uninteressant sein. So lange „Gut“ unterschiedlich gesehen wird, reagieren wir ggf. irgendwo mit Negativität. Wir schieben das Leid hin und her, meiden es oder versuchen es zu entfernen, sind aber bislang nicht vollständig dazu in der Lage, sonst wäre Bequeme und Frieden bereits allgegenwärtig, da es noch bequemer und genussvoller wäre. Selbst ein Hochrangierter Egozentriker lebt ständig in Verteidigung, da der Widerstand von außen die Wächter stresst und diese in einer Mangel-Gesellschaft nicht immer (bei Laune) gehalten werden (können). Je weniger destruktiver Widerstand, desto einfacher lebt sichs. Ein Leben ohne destruktiven Widerstand wäre Harmonie.

Was ist Sucht?

Ein Leben im destruktiven Widerstand erzeugt Dissonanzen, welche unnatürliche Verhaltensweisen begünstigt. Jeder von uns stößt irgendwo auf Widerstand und versucht sich zu zügeln oder alternativ hoch zu fliegen, insofern es problemlos möglich ist. Hauptsache die Dissonanz ist weg. Manchmal empfinden wir, bereits weit genug zu sehen und manchmal empfinden wir unseren Handlungsspielraum als eingeschränkt. Schafft man es aus irgendwelchen Gründen nicht, sich in ausreichendem Einklang mit seiner Umwelt zu bewegen, sei es angepasst oder im Widerstand, gerät mancher in Not. In Not bleibt nicht viel Wahl, man opfert unter Umständen. Wenn es kein anderer ist, dann einen (anderen) Teil von sich. Die Leber wird geschwächt, um den Kopf von Angst zu befreien, dafür sind Kopfschmerzen ok usw. Auf Dauer weiß man, kann das schief gehen. Nur empfindet der Betreffende diesen Weg in diesem Moment als den einzig greifbaren. Fährt man eine Weile damit gut genug damit, ohne eine Alternative zu ergreifen, kann man den Weg zu genießen beginnen oder eine Sucht entwickeln. Entweder hat man sich verändert und will keine Alternative mehr oder kommt nicht mehr davon weg, will es aber irgendwo.

Sucht ist quasi ein leidverbundene Notfallmaßnahme, das eigene Wohlgefühl aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen. Sie füllt die Lücke des Genusses, den man als unerlässlich oder als alleinig greifbar empfindet. Kann man die Handlung zur Gewohnheit machen und keine leidlose Alternative herbeiführen, kann Genuss aus der Sucht entstehen. Sucht kann auch aus Genuss heraus entstehen. Jedoch aufgrund des erzeugten Leides kann Sucht nicht gleichzeitig Genuss sein. Leidloser Genuss ist frei von Sucht, es sei denn die gesamte Existenz ist schädlich oder ein Teil von ihr (wir kommen wieder zur Warum-Frage ^^). Sucht ist ein Leid-Austausch, bei der man das eingetauschte Leid noch verdrängen kann, das ausgetauschte jedoch nicht mehr erträgt.

Suchtmittel finden da Anwendung, wo entweder keine Alternative gesehen wird oder nicht ertragen wird. Auch dadurch, wie wir die Welt erstmals kennengelernt haben, spielt eine Rolle. Wir müssen erstmal erfahren, dass sie ganz anders angenehm und vielleicht sogar viel angenehmer sein kann. Konsequenzen und deren Form spielen ebenfalls eine Rolle. Bestimmt beispielsweise eine Person, was richtig und falsch ist, dann bekommt sie die Macht dazu. Zwar lebt nicht jeder in einer verteidigungsstarken Position, doch letztlich braucht es Veränderung und die kommt spätestens von den Unterdrückten, da jeder Mensch, kurz bevor er kaputt geht, ungeahnte Kräfte freisetzt und im Notfall selbst zu schwachen Mitteln greift.

Wie erkennt man was wer genießt und wonach wer süchtig ist?

Wir können oftmals gut für uns selbst ausmachen, wann wir uns wohl fühlen und wann nicht, sowie ob wir mit uns mit unserem Umfeld im Einklang fühlen. Dabei ist man nicht irre, man ist wie man sich empfindet. Halt nicht immer kompatibel mit der Umwelt. Wenn wir andere verstehen wollen, sollten wir vielleicht ihre Sicht der Dinge als ihre Wahrheit anerkennen, tolerieren müssen wir sie nicht. Nur verstehen, wie sie denken, um überhaupt in der Lage zu sein, wohltuend mit ihnen zu sein, um Gemeinwohl zu erschaffen. Aber letztlich wäre es Wahnsinn alles zu erfassen, wie soll man das erkennen.

Orientieren wir uns zurück zu dem Ausgangspunkt, dass wir es alle gern haben, wenn sich alle gut fühlen. Ein abstruses Beispiel: Das bedeutet, dass sich keiner zerstören kann, ohne dass es mindestens einem, nämlich ihm schlecht dabei geht, aufgrund der Schmerzen / Angst z. B., es sei denn, das Sein des Jenigen wird noch schlechter von diesem Jenigen empfunden und seine Zerstörung eine Erlösung. Nun will aber niemand, dass er sich zerstört, sie würden sich dann unwohl fühlen. Das kann der Sicherzerstörenwoller nicht wollen, sie können aber auch nicht wollen, dass er sich weiterhin unwohl fühlt. Wie kann man da zum allgegenwärtig gutem Genuss gelangen? Zum Einen wären die Optionen: Er zerstört sich nicht und sie fänden es nicht mehr schlecht, wenn er es würde oder er zerstört sich und sie fänden es gut. Zum anderen könnte ein anderes Ereignis manchen Willen in eine andere Richtung verändern.

(Der Artikel befindet sich gerade in der Überarbeitung)

 

 

 

Der Begriff Sucht bedeutet laut Wikipedia Leiden, stammt von Siechen. Dabei fände ich den Begriff Suchen im Kontext ziemlich passend. Man sucht etwas zur Not exzessiv, weil das Fehlen Leid erzeugt und sucht ständig wieder etwas. Und jetzt eine Frage – wer sucht nichts? Wer arbeitet nicht extrem oder versucht extrem wenig zu arbeiten, wer lacht, wenn nicht herzhaft? Wer macht ausschließlich halbe Sachen und umgekehrt, wer betreibt dauerhaft erfolgreichen Exzess? Sucht muss daher nicht unbedingt mit Leiden verbunden sein und Genügsamkeit nicht zwangsläufig mit Zufriedenheit.

Was ist krankhaft? Oder Sucht und Bescheidenheit harmonisieren

Krank ist, wer dranghaft leidet / wem Leid Drang ist / wer dranghaft Leid bedarf / Leid dranghaft bedingt / wer sich und andere ohne Notwehr dringlich schädigt. Sucht 😀 euch was aus. Wobei Notwehr wieder son Thema für sich ist. Und jetzt fragen wir uns; Wer leidet freiwillig? Wie gerät man unabhängig in Leid, sind Unabhängigkeit und Freiwilligkeit generell überhaupt möglich? Die Schicksalsfrage. Geht besser davon aus, dass ihr was verändern könnt, weil vielleicht geht das und ihr habt es nicht probiert. Denkt an Energiewissenschaften. Aber stellt den Energieerhaltungssatz in Frage. Das ist höchst interessant und kann gegebenenfalls Berge versetzen.

 

Der Angst ins Auge sehen – Oder was ist Angst?

Wer dringlich leidet, lebt oft in Angst, da man im Begriff steht sich zu sabortieren. Höchstens ein Geistesakrobat oder Geisteskranker, dessen Amygdala nicht mehr großartig feuert, kommt entweder zurecht oder macht sich vieles recht. Um Angst zu erkennen, muss man sie empfinden, begreifen und ihr dann ins Auge sehen. Das ist millionenmal einfacher gesagt, als getan, doch letztlich genauso hilfreich für den Weg zur höchstmöglichen Zufriedenheit, vielleicht sogar noch mit darüber hinaus wachsendem Höchstgenuss. Kommt halt wie Anfangs gesagt darauf an, wie vereinbar dies mit sich und anderen ist.

 

Wieso gibt man sich kaum zufrieden?

Neuologische Erklärung

Im Gehirn sollen Motivation, Belohnung und Gedächtnis Hand in Hand laufen. Der Botenstoff Dopamin soll laut Forschung essentiell für die Motivation sein. Ist längerfristig weniger oder mehr Dopamin an seinen Rezeptoren angedockt, als Rezeptoren verfügbar sind, kann ein Ungleichgewicht entstehen. Auch können die Rezeptoren vermindert oder desensibilisierter (ausgeleiert) sein. Wie z. B. durch Drogen, Alkohol, Glückspiel oder ein anderes bewegendes Ereignis. Der Körper produziert seine Stoffe nach Bedarf. Ist ein Überangebot da, zum Beispiel durch Tabletten, spart der Körper an dieser Produktion, um sich durch ein Überangebot nicht unnötig zu belasten (Abbau).

Demnach kommt man schwer von Genussmitteln los, weil die körpereigenen Belohnungs- und Motivationsstoffe hinterher erstmal wieder ohne diese auf Touren kommen müssen und das meistens daher so unangenehm ist, weil man sich des Weges nicht sicher ist oder gar erst keinen für möglich hält. Doch Neuronales kann sich laut Forschung sowohl mindern, als auch erweitern, wie z. B. die Resilienz (Wiederstandskraft). Quellen: Magazine, Google-Stichworte Belohnungssystem, limbisches System, Motivationsgedächtnis etc.

Daher ist auch das dauerhafte Loskommen von einer Sucht möglich. Von Fall zu Fall verschieden und nicht vorhersagbar. Jedoch auch nicht ausschließbar. Es besteht die Chance für jedermann. Die Umstände spielen mit.

Hinzufügend zu diesen bisherigen Forschungsangaben, stelle ich themenbetreffend noch die Theorie auf, dass dann auch Dopaminrezeptoren empfindsamer werden könnten. Dadurch ließe sich ggf. die Empfundung

 

Wie mit Süchten und Genuss umgehen?

Manchmal fühlt man sich in einer Partnerschaft, in der Kindergebärung oder in einem Job aufgefangen und dann wieder nicht. Die Unzufriedenheit schwingt im Inneren immer irgendwie ein wenig mit, man kann sie manchmal gut von sich weglenken. Doch sie kann einen, solange Genuss kein Dauerzustand ist, immer wieder einholen. Wer die Angst weitmöglichst davor verliert, bei dem lassen ggf. auch die Spannungen im Bezug zu seinen Süchten langsam nach. Der Reiz schwindet. Man spürt wieder andere Lebensqualität.

Genuss ist meines Erachtens die Zufriedenheit / Harmonie, die man miteinander teilen und mindern kann. Vielleicht hat man eine gute Basis gefunden, aus denen man andere und andere einen nicht sonderlich aussaugen oder das Teilen mit anderen multiplen Ertrag für ausreichend Kraft bietet, doch ist vollkommener Genuss im Einklang mit allen vielleicht nur dann möglich, wenn universell Harmonie ist. Große allgegenwärtige Zufriedenheit kann auch friedreich sein. Doch wo auch ein Quäntchen Leid ist, entsteht Konfliktgefahr. Dies kann sich langfristig im Rahmen halten und ausufern. Vielleicht kann auch universelle Harmonie das.

(Artikel fast fertig)

Die Forschung muss ja nicht alles für sich erkennen

dies ständig im Konflikt mit etwas steht, sei es der Nachschub der Mittel oder Kummer, der weiteren Kummer erzeugt und dadurch wiederum Unbehagen oder Strafen mit sich zieht.

Man muss zwar nicht zwingend verantwortlich für Auswirkungen seines Handelns sein, jedoch

, ist der Genuss weder von Dauer noch von herausragender Höhe, da ständig Einsatz von Außen erforderlich ist.

 

Was ist Können in einer unkontrollierbaren Welt?

Vielleicht kann einfach jeder genausoviel wie weniger, nur unterschiedlich intensiv und zu unterschiedlicher Zeit. Vielleicht mag es durchaus Ausnahmen geben, bei denen Neuronen weitläufig ungewohnt oder teilweise nicht vorhanden sind. Doch bis man sich größtenteils gemeinstimmig durch solche Möglichkeiten durchgearbeitet hat… Wems Genuss ist.

 

Narzissmus, Psychopathie & Co.: Persönlichkeitsstörungen & ihre Vorzüge – Was man bei sich und anderen übersieht

Kann eine Persönlichkeitsstörung, wie z. B. Narzissmus Vorzüge haben und wie sehr ist man selbst frei von Verstand? Kann ein Mensch ohne Empathie Charisma ausstrahlen? Wieso handeln Menschen grausam? Was ist der Unterschied zwischen neurologischer Schädigung und einem Persönlichkeitsdefizit? Kann Empathie Psychopathie nicht sogar verschlimmern? Braucht man zum Schauspielern Empathie oder reicht ein gutes Augenmerk? Woran erkennt man Gefühlsarmut? Woran erkennt man verstellte Menschen? Was geht in diesen Menschen vor?

Vorab: Eine Psychopathie (Begriff veraltet) mit schädigenden Auswirkungen ist natürlich nicht schön zu reden. Und es muss auch nicht zwingend jeder Mensch gravierende Macken haben.

Doch wo fangen Persönlichkeitsstörungen an und wie leicht lässt sich das beurteilen? Aus welchem Beweggrund kommt man zu diesem Verdacht? Warum beschäftigt man sich mit diesen Menschen? Welche Eigenschaften empfindet man als Stärken und als Schwächen an sich und an anderen? Ist man sich mit dem Thema bereits sehr sicher und sucht Rat?

Hier beleuchten wir die von der ICD (Internationale Klassifikation von Krankheiten) genannten Persönlichkeitsstörungen, wie z. B. Narzissmus, Depression, dem veralteten Begriff Psychopathie, Soziopathie und ihre Einschätzer.

Quellen der gelisteten Störungen: de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_psychischen_und_Verhaltensstörungen_nach_ICD-10 und icd-code.de/icd/code/F60.-.html

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wo fängt es an?
  2. Was ist Wissen – Gewissheit, was sind Fakten?
  3. Narzissten / Jemanden erkennen – Wie einschätzen, welches Urteil und wann?
  4. Mögliche Merkmale & Neurologische Aspekte
  5. Milde Form von schwerer Form unterscheiden – Ab wann wirds gefährlich?
  6. Nähe und Distanz – oder gar Trennung? – Wie damit umgehen?
  7. Kategoriegesellschaft

Wenn wir etwas schwer begreifen können, wollen wir es zunächst verstehen lernen und tasten uns an die Sache heran, insofern uns keine Angst gänzlich blockiert. Gelingt dies schlecht oder gar nicht, stempeln wir das Thema dann meist für uns ab, es sei denn unser Herz kommt von diesem Thema nicht los. Deshalb kann es dazu kommen, dass Menschen mit Menschen zu tun haben wollen, die sie als Psychopathen betrachten. Und auch wegen ihren positiven Eigenschaften, sonst lebt man in emotionaler Abhängigkeit und zerstört sich mit.

Doch wann und wo sollte (?) man sich vielleicht besser (?) aus einer zwischenmenschlichen Verbindung aus dem Staub machen und wie schnell?

Liebe / Sympathie ist dann, wenn wir noch eine Alternative haben, also noch nicht komplett physisch oder psychisch gefangen sind, wie z. B. beim Stockholm-Syndrom. Ansonsten ist es Abhängigkeit. Wer bleibt bewusst bei einem Psychopathen? Der selbst einer ist? Ab wann ist jemand gefangen, z. B. ein Außenstehender, den man „retten“ will?

Wo fängt es an?

Krankhaftigkeit ist meines Erachtens da, wo man den Drang hat, sich und andere ohne Notwehr zu schädigen oder den Drang hat geschädigt zu werden und diese Schädigung als solche von allen Lebewesen anerkannt wird. Ansonsten ist sie ein individuelles / gruppiertes Empfinden. Wobei jegliches Sein widerum vom gesamten Universum abhängt. Aber bleiben wir erstmal auf dem Boden unserer Erde.

Mord und Totschlag ohne Notwehr ist klar. Körperlicher Missbrauch auch. Es soll zwar Phänomene geben, da sucht man sich unbewusst aggressive Partner, weil man ohne seine gewohnten Beziehungsmuster bislang nicht in der Lage ist alternative Beziehungen mit aufzubauen oder die gewohnten abzuwehren. Man könnte dies auch als emotionale Gewalt gegen sich selbst sehen, gleichzeitig braucht der Mensch Kommunikation. Man ist, behaupte ich, definitiv ein Psychopath, wenn man jemanden körperlich ohne Notwehr angreift. Selbst wenn das Gegenüber die Situation vielleicht ersucht. Wirklich brauchen tut das kein Mensch, um das Gefühl zu haben, zu überleben, es sei denn er verspürt Notwehr? Dann könnte es sich um eines der neurologisch abnormalsten Lebewesen handeln, bei denen Emotionen und Verstand gravierend abweichend von jeglichen Lebenwesen konstituiert sind. Dennoch sind solche Menschen nicht immer leicht zu ermitteln, es gibt vielleicht auch verdeckte körperliche Gewalt, die unter dem Deckmantel Notwehr ausgeführt wird. Oft betreiben diese Menschen auch emotionale Gewalt und sei es in Form von Macht.

Wie erkennt man emotionale Gewalt? Es kommt vielleicht auch darauf an, was der einzelne Mensch als Schädigung ansieht und sein Umfeld. Mehrheit ist nicht unbedingt gleich Wahrheit. Zudem ist es schwierig herauszufinden, was jeder Mensch auf dieser Erde denkt. Nachrichten und Umfragen kann man nicht überprüfen. Man kann im Glauben stehen aus Vertrauen oder Selbstüberzeugung. Jeder Mensch kann differenziert von etwas überzeugt worden sein. Beispielsweise hatte Herr A großes / nur Unglück mit Pessimisten und Herr B mit Optimisten.

Wer will über andere Köpfe hinweg entscheiden? Ein Psychopath?

Woran erkennt man emotionale Gewalt?

Gewalt = massive Einwirkung. Massiv emotionale Einwirkung. Es wikt etwas emotional massiv auf uns ein. Wieviel Anteil tragen wir und unser Gegenüber an einer Wirkung? Wie fassen wir etwas auf? Wann ist jemand jemandem psychisch überlegen? Woher wissen wir, wann jemand meint überlegen zu sein und seine Kommunikation gewaltsam beabsichtigt? Woher wissen wir ob wir sensibel oder grob auf ein Ereignis reagieren? Woher weiß man, was ein Missverständnis und eine Meinungsverschiedenheit ist oder wann Schikane stattfindet? Psychologisch gesehen könnte man eine Wahrscheinlichkeit erkennen. Doch lässt sich das komplexe Wesen Mensch so einfach und generell erfassen? Und was sind allgemeingültige Fakten?

Es gibt Menschen, die würden von vielen Menschen als Psychopathen beschrieben werden. Sie fallen häufig auf mit ihrem Verhalten, ihre Wirkungen mit anderen erzeugen viele Disharmonien. Man hört viele Stimmen über sie sprechen. Doch was ist, wenn man jemanden kennt, der wenig mit anderen Leuten zu tun hat und / oder sich vor anderen Menschen extrem anders zeigt? – Sich mehr ein- / umstellen – verstellen kann. Und wie sehr nimmt die Person ihr Verhalten selbst wahr?

Ich möchte nach wie vor nichts verharmlosen, doch bevor wir „die harten Fälle“ genau analysieren, hier noch zwei kurze Aspekte: Krankhaftigkeit kann auch in Form von falscher Fürsorge (Helfersyndrom, Ängstlichkeit, Selbstwertprobleme, Kurzsicht, mangelndes Einfühlungsvermögen etc.) auftreten. Gut meinen ist nicht immer gut handeln. Ein „gesunder“ Mensch lässt einen vielleicht einfach in Frieden? Und wie finden wir dann längerfristig zusammen? Im Frieden, möglichst friedlich, also auch unter Umständen mit Zwist. In einer Welt, wo Leid im Umlauf ist, kommt es irgendwo hochwahrscheinlich wieder auf einen zurück. Es ist also in unserer Welt normal, dass Menschen sich streiten. In der Zeit in der Trennungen und Scheidungen (in den Industrieländern) normal werden und Frauen unabhängiger, leben wir uns emotional mehr aus, als früher. Gleichzeitig reden wir immer weniger wirklich miteinander aufgrund des Internets. Wir begegnen uns weniger, wir verlernen uns. Wir werden schnelllebiger, aufmerksamkeitsschwächer, toleranzsschwächer, ..

..außer uns selbst gegenüber. In der Not schaut man am meisten auf sein Ego. Das ist das letzte, was einem bleibt, das will man nicht auch noch verlieren. Wir brauchen weniger Kompromisse zu machen, gleichzeitig haben wir heutzutage mehr Blick für unser Individual-Wohl. Inmitten dieses Wandels kommt Verwirrung / Orientierungschaos hinzu. Wir fühlen uns schneller bedroht, weil wir mehr Sicht auf uns selbst haben, als früher. Der Mann ist nicht mehr zwingend der Versorger, ggf. heute auch für die Kinderbetreuung zuständig. Alles ist neu und anders. Jeder steht für sich eine vielseitige und für das System voll-nützliche Person, was viel Verantwortung, Recht etc. auf jeden einzelnen wirft und man sich für eine Vereinigung auf einen Nenner bringen muss/kann. Das ist bei „soviel Freiheit“ in einem gleichzeitigem System-Käfig mehr oder weniger auf eine neue Art herausfordernd. Ergo, heute stehen weniger Hemmschwellen da für’s Streiten. Und wachsende Aufgaben; heute müssen meist beide arbeiten usw. bringen uns auch mehr in Stress.

In Uneinigkeit findet man selten zusammen, ..

..außer man ist bereits ein Opfer, welcher Hinsicht auch immer. Jedoch ist das ziemlich normal. Jede Euphoriephase, die am Anfang einer leidenschaftlichen Verbindung weilt, verläuft meistens zwistlos. Je vertrauter mit der Zeit, desto sicherer fühlen sich Beteiligte und somit ungehemmter, ihre Sicht oder Unsicherheit nach Außen zu tragen. Beteiligte einer Beziehung gehen mit der Zeit davon aus, dass ihr Wesen bereits weitläufig erkannt und akzeptiert wurde und umgekehrt sie ihre Beziehungspartner gut kennen.

Das Interessante ist, dass der Gemütszustand eines Menschens nach außen hin nicht zwingend erkennbar ist. Man kann ein Gespür dafür haben, welches sich jedoch im Laufe eines Kennenlernprozesses meist erst genauer entwickelt. Schließlich ist kein Mensch nonstop dabei andere zu analysieren, es sei denn es ist eine Leidenschaft. Doch selbst ein Dauer-Analyst kann Irrwege finden, da alle möglichen Eigenschaften eines Menschen jeder Zeit wechseln können. Es gibt zwar Wahrscheinlichkeiten aufgrund von Umständen, Dauern, Genetik und co., jedoch kann bislang scheinbar niemand zu einem festen Prozentsatz in den Kopf eines anderen hineinschauen. Sind Menschen, die dies behaupten nicht auch etwas psychotisch, z. B. in Form von Größenwahn oder Überheblichkeit? Hat ein Professor Doktor Doktor jeden Geist im einzelnen erfasst oder vor allem Orientierungspunkte und Merkmale? Ich stelle sogenannte „Experten“ nicht generell in Frage, sie werden schon einiges auf dem Kasten haben, sei es empathisch oder rein studiert. Doch auch unter diesen sind vielleicht jene die sichereren, die der stetigen Ungewissheit in Ungewissheit sind?

 

Was ist Wissen – Gewissheit? Was sind Fakten?

Vielleicht ganz einfach Überzeugungen. Ein Kopf ist zwar ein Kopf. Und jemand der mutwillig, ohne Notwehr andere verletzt, den würde ich auch als krank bezeichnen, auch von der Logik der Liebe aus betrachtet, auch wenn vom Universum aus für uns keine Betrachtunsgmöglichkeit besteht, ob die Erde als „gut“ oder „schlecht“ anzusehen ist^^ ;). Ich würde das Wort Fakten dennoch lieber als überwiegend anerkannte Fakten oder ähnliches beschreiben. Die biologische Wahrnehmung / Erfahrung / Empfindung im einzelnen kann nämlich bei jedem Menschen anders sein, weshalb sich manche Menschen z. B. über eine Farbwahrnehmung streiten. Und manche Begebenheiten können sich für manche Menschen auch erheblich mehr differenzieren. Dadurch lässt sich meiner Meinung nach über die Begriffe Fakten, Urteil / Feststellung und Urteilsvermögen streiten. Was kann man im Leben wirklich „fest“ stellen? Was ist standhaft, was ist sicher, „ist“ überhaupt bei stetiger Veränderung? Ist die überhaupt stetig? Begriffe können Ansichten beschreiben. Doch auch dies kann wieder Anssichtssache sein?

Der aktuelle Wikipedia-Autor zu diesem Eintrag sieht es unter derzeitigem (bei Wiki kann jederzeit alles geändert werden) und folgendem Zitat so wie ich (ich wars nicht) Auch ein Wikipedia-Eintrag kann Ansichtssache sein. Eigentlich müsste/könnte/sollte man daher jeden Satz mit dem Wort „kann“ oder ist mit einem Fragezeichen beenden?

wiki wissen.jpg

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissen, Stand 05. April 2017

Narzissten / Jemanden erkennen – Wie einschätzen, welches Urteil & wann

Einen Narzissten, Psychopathen oder anderweitigen Charakter erkennt man in erster Linie für sich selbst und an einer Orientierung am Rat der vertrauten Außenwelt, wie z. B. Freunden, Uniabsolventen oder Menschen, die Psychologie zum Hobby haben. Bei schwieriger ermittelbaren Fällen, kann es hilfreich sein, verschiedene Menschen zu ihren Einschätzungen zu befragen. Uniabsolventen oder Hobbystudenten können viel Ahnung und / oder Erfahrung haben, jedoch auch teilweise etwas zu belesen oder zu / anderweitig erfahren denken. Vom Thema Außenstehende, können oft ganz interessante Ansichtsweisen zum Thema beitragen, auch wenn diese manchmal total dran vorbeigehen. Und genauso muss auch nicht jeder ahnungslos sein, nur weil er nicht betroffen ist. Die eigene Meinung und das eigene Gefühl zu der Sache sind unerlässlich für die Einschätzung, schließlich ist man die Person, die eine Entscheidung treffen wird. Und keiner muss es besser wissen, kann, doch dafür gibt es keinen eindeutigen Beleg.

Oft suchen wir uns Informationen, die uns sagen, was unserer persönlichen, aktuellen Logik am ehesten nachkommt, die manchmal auch für allgemeingültig empfunden wird. Ob uns das weiterhilft? Wenn wir das so wollen oder für richtig halten, wie es da steht, bestimmt oder es fühlt sich so an. Oder wenn wir uns lieber nach Richtlinien richten, statt nach Herzen. Doch woran unterscheidet man das? Man ist doch nicht bescheuert und wünscht sich einen Narzissten zum Partner! – Und warum ist man dann mit einem zusammen? Oder ist es vielleicht doch keiner oder zu einem großen Teil? Hab ich es nicht früher erkannt? Woran erkennt man Narzissten / Psychopathen & Co.? Will ich damit klarkommen? Kann ich das? Wie find ich das raus? Wie kann ich mir sicher sein? Ist etwas an mir verkehrt?

Noch ein paar weitere Fragen für Urteilsunsichere:

Du liebst ihn (auch / noch) ? | Du weißt es nicht (mehr) ? | Du kommst nicht von ihm los, willst dies aber / nicht ? | Aus einem Zweck ? | .. und / oder…

Wieso habe ich es nicht früher so gesehen? Wodurch könnte die Sicht zu Stande kommen?

Was sind für mich (untolerierbar) negative Eigenschaften? Waren sie es früher auch schon? Fand ich die mal liebenswürdig? Was sind meine Träume? Bin ich eventuell rastlos? Bin ich es gewohnt Probleme zu haben? Habe ich wunde Punkte? Falls ja, wo / warum?

Hat das Herz noch Kraft oder hat es keine Lust mehr? Welche Eigenschaften finde ich toll und annehmbar? Was sind für andere (untolerierbar) negative Eigenschaften? Was sind (unverzichtbar) positive Eigenschaften? Gibt es positive Eigenschaften, die ausschließlich positiv sein können und umgekehrt? Wie viele eventuelle Vorteile und Nachteile find ich an mir selber und mein Umfeld? Was will ich? Was will er/sie? Was wollen wir? Was schaffen wir? Wollen wir das noch herausfinden? Kann einer von uns in schlimmen Momenten für eine weile durchatmen und seine Wünsche vorerst pausieren um etwas Kraft für beide zu sammeln?

Bin ich, selbst wenn grundlos, mal jeden möglichen Fall durchgegangen zu den Fragen, die mir oder anderen einfallen? Könnte es etwas geben, was ich nicht wahrhaben will? Könnte es (auch) sein, dass ich mich (teilweise) gering / höher schätze? Zu welchem Fazit komme ich immer wieder, ohne es mir vorweg vor Augen zu führen? Könnte ich es in Zukunft anders sehen und falls ja, warum? Wie hätte ich es früher gesehen und warum?

Desweiteren kannst du den potentiell Betroffenen fragen, ob er / sie diese Fragen mal von sich aus beantwortet oder es versucht, ob gemeinsam oder allein.

Schlägt dieser die Bitte aus oder einzelne Fragen, kann dir das auch schon gewissen Aufschluss bringen. Es muss natürlich niemand tun, was ihm nicht gefällt. Es kann einen dennoch jemand lieben und zum großen Teil gesund sein, wenn er das nicht beantworten, geschweige denn Durchlesen will. Dann kannst du denjenigen bitten, einen Alternativvorschlag zur Konflitklösung beizutragen. Kommt da auch nichts oder sieht die Person (angeblich) keinen Konflikt, ist aber auch dies eine interessante Information.


Mögliche Merkmale – Eigenschaften / Symptome

Wie anfangs erwähnt, könnte man im Allgemeinen sagen, dass krank ist, wer den Drang hat, andere ohne Notwehr, zu schädigen.

In diesem Zusammenhang kann man vielleicht alle Gewaltformen (außerhalb des Einvernehmens aller Betroffenen und Beteiligten???) von Körperverletzung und / oder psychischer Gewalt zählen, wie z. B.:

Erpressung, Verunsicherung, Verwirrung, Missachtung, Ignoranz, Schlagen, Kratzen, Kneifen, heftiges Schubsen,  … zusammenfassend als Behinderung bishin zum Boykott;

in Form von nach außen getragener Missgunst, Verabscheuung, Geringschätzung;

durch Neid, Zweifel, Scham, Überheblichkeit, Traumata oder sonstige Dissoziationen;

durch Angst (dem Fehlen von Selbstvertrauen).

Warumff

Angst ist nicht zur Verwechseln mit Vorsicht. Vorsicht ist ähnlich wie Rücksicht, eine Form von Umsicht. Angst kann lebensrettend, so wie tötend sein. Unter ihr kann man in Sekundenschnelle auf seinen Instinkt, entsprechend seiner Erfahrungen und neuronalen Beschaffenheit, reagieren. Oft ist ein Mensch deshalb „einfach“ an Angst erkrankt oder an einer extremen Wechselseitigkeit von Willensbewegungen (Dissoziation, mangelnde Impulskontrolle..) verknüpft mit Gewalt, ohne dass eine große Aktivität der Amygdala oder sonstige Anzeichen für Angst erkennbar wird, auch bezeichbar als allgemein überwiegende Unberechenbarkeit. Was sich letztlich außerhalb jeglicher einigermaßen kategorisierbaren Erfassbarkeit zu befinden scheint, weil es zu komplex ist oder noch nicht näher (persönlich) erforscht / bekundet.

Selbstvertrauen fehlt, wo Mut gravierend Strafe oder keine Gelegenheit fand oder das dopamineigene System von vorneherein beeinträchtigt ist. Ursachen können sein; Schwangerschaftsschäden, Geburtsschäden, Überbehütung, Vernachlässigung, sonstige Traumata, langfristige Misserfolge, – alles was den Dopamin-Haushalt längerfristig ins Ungleichgewicht bringt. Daher auch Drogen und sonstiger Genussmittelexzess. Die Amgydala und die übrigen Gehirnregionen spielen jedoch auch eine Rolle. Dazu mehr unter dem Thema „Vom Genuss zum Exzess – Wann ist man süchtig?“

 

Wie differenzieren wir Annahmen von unserem Empfinden? – Müssen wir das?

Nein. Aber es bringt diejenigen weiter, die es wollen. Und es ist möglich, wenn auch nicht zwingend verschieden, jedoch trotz aller Philosophie und Wissenschaft vielleicht niemals einheitlich definierbar.

Milde Form von schwerer Form unterscheiden – Ab wann wirds gefährlich?

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milderer Form)?

Im Streit sind zwei uneinig, egal wie sehr man davon überzeugt ist friedlich zu agieren. Dabei sind „richtig“ und „falsch“ keine fest definierbaren Begriffe und Schuldzuweisungen bringen nicht weiter. Missverständnisse sind oft möglich, jedoch nicht immer als wahr oder selbstverdeckend hingestellt erkennbar. Es gibt Menschen, die suchen unterbewusst den Streit um sich selbst zu spüren oder eine Situation, in der sie sich mal geliebt gefühlt hatten auf irre Art und Weise. Dann gibt es Menschen, die sind emotionaler als wir, da brauchts in manches Augen nur eine Kleinigkeit und sie lassen ihre Wut und in der nächsten Minute ihre Zuneigung an einem aus. Dann hat man auch selbst wunde Punkte und nicht immer versteht man den anderen so, wie er sich meint in dem Moment verstanden zu fühlen oder umgekehrt. Es gibt so viele Möglichkeiten in dieser Welt allein, warum wir uns verstehen oder missverstehen.

Man kann vielleicht bei Laune versuchen mit Meinungsverschiedenheiten leben und umgehen zu lernen, auch wenn diese ständig / wechselhaft auftreten und man sich bereits verarscht vorkommt. Neuronal gesehen kann es möglich sein, dass Menschen ohne Absicht ständig ihre Meinung wechseln oder sich an vorher gesagtes (kurzweilig) nicht mehr erinnern können. Und bei diesen Meinungsunterschieds-Situationen kann man versuchen sich dennoch weiterhin zu lieben und zu wollen.

Wo hört es denn auf?

Wenn mindestens einer von beiden ständig das Gefühl hat mit der Meinung des anderen in irgendeiner Weise untergraben zu werden, wird mindestens einer nicht glücklich, es sei denn, er lernt damit zu leben oder trennt sich. Wenn einem nicht klar ist, wieso man sich dennoch nicht trennt, kann man sich die Frage stellen, ob man vielleicht früher schon mit geringer Liebe auskam zwangsweise und daher keine große Tüte dafür offen hält. Und wenn man sich darin ertappt, kann man sich fragen, ob man so weiterleben möchte oder es auch mal probieren möchte mit einer Portion mehr. Sich dabei fragen, wie man das erreichen kann, sonst landet man beim nächsten „Narzissten“. Man kann natürlich auch durch seine Verhaltensveränderung probieren, etwas im anderen neu zu bewirken. Man sollte vielleicht dann gehen, wenn man das Gefühl bekommt, zerbrechen zu können. Zumindest eine Nachdenkpause machen, etwas Abstand suchen und auch sich ruhig öfters Abstand gönnen. Habe keine Angst, den Folgen deines Handelns gegenüber. Nur Vorsicht und wenn du dazu keine Kraft mehr hast, dann ist es dein Recht, die Vorsicht mal außen vor zu lassen. Keiner ist perfekt. Klar, wir wollen manche Situationen auf jeden Fall vermeiden. Aber dann vermeiden wir auch oft zu leben, andere leben zu lassen, Wahrhaftigkeit zu erfahren und Ängste zu verlieren – Liebe zu gewinnen. Wenn er/sie sich trennt, weil du das oder das machst, dann ist das so. Sei dir bewusst, dass es so passieren kann. Kann aber auch passieren, wenn du stattdessen etwas anderes machst. Es gibt keine Sicherheit im Leben. Eine gewisse Vorsicht hier und da ist meines Erachtens sozial, insofern man, wie gesagt, auch dabei sich nicht aus dem Auge verliert.

Nähe und Distanz – oder gar Trennung?

Ist man sich nach vielen Fragen sicher es mit einem unerträglichen Menschen zu tun zu haben und selbst (überwiegend) annehmbar zu sein, stellt sich diesen meist noch die Frage, ob er/sie es mit so einem Menschen weiter aushalten und aufnehmen kann, weil er/sie ihn/sie trotz allem liebt oder einen Zweck verfolgt.

Zweckbeziehung, die frei von Liebe ist, wird, denke ich, eine solche Bindung nicht lange aushalten, es sei denn beide sind von ähnlichem Kaliber oder in einer sonstigen (empfundnen) Symbiose.

In jedem Fall kommt es auf die Energie (Resilienz) der Beteiligten an. Auch diesbezüglich würde ich mich nicht nur auf die allgemein anerkannte Forschung oder Wissenschaft bezüglich Neurologie fokussieren, siehe Punkt 3. Was ist Wissen?. Solange Kraft noch ausreichend zur Verfügung steht, ist ein Wille (noch) da und kann gleichzeitig jedoch auch mit Abneigung einhergehen, z. B. wenn man hin und hergerissen ist.

 

 

 

Ab wann wird man es endgültig Leid? Kann es besser werden?

Dann kommt es auf ihre Resilienz an, auf die es auch bei

und haben ihre Zwecke noch nicht erreicht oder darüber hinaus neue, kompatible Zwecke entwickelt, sprich zwei Psychpathen / Soziopathen.

Um herauszufinden ob man selbst oder der Partner zweckorientiert ist, (Fortsetzung folgt)

Um herauszufinden, ob noch Liebe im Spiel ist, (Fortsetzung folgt)

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milder Form)?

Wie oben schon einmal kurz erwähnt, könnte man im Allgemeinen sagen, dass ernsthaft krank ist, wer andere mutwillig und ohne Notwehr, schädigt. Je nach Dauer weilt die Krankheit bis hin zu Selbstzerstörung oder Schwerverbrechen. Die etwas milderen Formen, die vorwiegend psychische Gewalt ausüben, jedoch auch zur körperlichen Gewalt übergehen können oder es teilweise tun sind etwas schwieriger zu identifizieren.

Gibt es Menschen, die wirklich keiner Fliege und keinem sonstigen Wesen was zu Leide tun, inklusive sich selbst auch nicht? (Fortsetzung folgt)

 

Kategoriegesellschaft

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milder Form)?

 

 

(Artikel ist noch nicht fertig)

Steht ein Mensch mit sich sehr im Einklang, also mag alle Eigenschaften an sich zur Kenntnis nehmen, strahlt er die Zufriedenheit nicht zwingend aus, – in Form von Entspanntheit oder Freude (wobei nichts zwangsläufig jeder fröhlich ist, der das spielt). Hier und da können diese Menschen sich auch schonmal selbst nicht ausstehen oder auf den Keks gehen, jedoch hält sich dies in Grenzen, so dass sie darüber auch schmunzeln können oder es als gegeben akzeptieren. Trübt einen jedoch etwas längerfristig ernsthaft, sei es bewusst oder unerkannt, trägt man dies entweder ebenfalls irgendwann nach außen, in Form von Trauer, Wut,  verarbeitet dies selbst oder verkümmert in sich selbst.

Das Umfeld wirkt mit.

Überschrift zu diesem Thema negativ gewählt, da positive Beurteilungen vermutlich weniger über Google in Frage gestellt wird

/desto unbedachter (anderes wort)

Beitrag noch nicht fertig

und somit weniger schwere, wenn auch schwererträgliche Fälle, unnötig verurteilen.

Da es aber auch schwierig zu differenzieren ist, manche Handlungen von Mutwilligkeit zu unterscheiden

je manipulativer ein mensch sein kann, desto xxxx wegen empathie, also haben empathen besonderes potential zum psychopathen?

Selbst wenn Schädigungen vermeidbar sind,

 

Flirten und die Anschlussrealität – warum heimliches Fremdgehen sinnlos ist und trotzdem geil ?

Ich bin treu. Zumindest bislang, wenn wir mal kurz in die Möglichkeit der unberechenbaren Veränderungsmöglichkeiten eines jeden blicken, welche bei manchen geringfügig auftreten können. So eine Art Verwegung in Zentimetern, während manch anderer sich plötzlich nicht mehr als der erkennt, der er einst war. Wahrscheinlich hat fast jeder vor treu zu bleiben, sei es aus rein moralischen Gründen oder sinnig aus innerer Überzeugung. Wie kommt es zu manch einer Sinneswandlung und wie zu geringer Tangenz bei großer Außenwirkung?

Die Themen:

  1. Warum gehen Menschen fremd?
  2. Reue oder nicht – Fremdgeh-Typen
  3. Trennung? Scheidung? Wie damit umgehen?
  4. Was ist mit Alkohol?
  5. Sex ohne Belieben?
  6. Eifersucht & Vertrauen
  7. Flirten, Versuchungen & Tangenz

 

Warum gehen Menschen fremd ?

Ein kurzes Vorwort

Das Wort „manche“ ist wichtig. Im Fernsehen läuft viel Mord und Todschlag und auch im Internet findet sich viel pauschalisierter Mist. Bei Studien kommt es auch immer darauf an, wieviele und welche Personen befragt wurden und aus welchem Hintergrund die Studie gemacht wurde, wenn überhaupt. Ob und inwieweit man auch durch Umwelteinflüsse auf Dinge gebracht wird, wie z. B. auf die Märchenprinz/essin-Story, statt umgekehrt, hiermal nur so nebenbei, doch vielleicht gar kein so sehr zu missachtender Faktor, wenn man bedenkt, dass bekannte Medien zum Beispiel oft am meisten finanziert sind. Zufriedene Menschen konsumieren weniger, – nebenbei passende Metapher. Selbst Polyamore Menschen sind nicht zwingend darauf aus, es mit möglichst vielen Menschen zu treiben und man kann auch polyamorisch eingestellt sein und trotzdem monogam leben. Genauso kann ein monogam eingestellter Mensch sich in der Polyamorie nähern. Doch wie weit kann man frei von welchen Einflüssen sein?

Was ist Fairness?

Geschieht sinnige Treue aus Liebe zum Ursprungspartner und zu sich, ist es fair. Zwar kann man es auch als unfair betrachten, jemand zusätzlichen der einen liebt (und dem mindestens einer eigentlich auch nicht abgeneigt wäre,) außen vor zu lassen, weil mindestens einer abgeneigt ist. – Jedoch dann genauso, den Bestandspartner aus der Zweitbindung rauszuhalten. Irgendwo hat die Vergangenheit ja auch ihren Wert. Man ist zwar quantenphysikalisch zu vielleicht kaum einer Sekunde mehr der, wie vorher, doch die Grundformation bleibt erkennbar und das gemeinsame bisherige Erleben ist noch nah genug, um zu fühlen, dass einem der Mensch bislang sehr wichtig war, es sei denn man leidet an Demenz oder ist ein gefühlskalter Soziopath. Ein Liebender kehrt keinen Menschen einfach unter den Teppich und holt keinen zwingend drunter hervor. Die Form der Liebe kann von Person zu Person variieren und dies ohne zu verletzen.

Liebe verletzt nicht. Erwartungen, Angst, Misserfolg, Missgunst, Hass, Rache etc. verletzen. Was wächst unter Verletzungen, wird durch die Wunden nicht weniger? Warum gehen Menschen heimlich fremd, wenn sie es auch vereinbart könnten oder können und wollen sie genau dies nicht?

Warum gehen manche Menschen fremd?

Heimliche Fremdgänger geben sich die Berechtigung (Freibrief) ihre Partner abweichend deren Ansicht von Fairness zu behandeln, wenn sie dessen Ansicht entweder bislang derart nicht (mehr) wahrnehmen, nicht (mehr) anerkennen, nicht ernst (mehr) nehmen oder als nicht (mehr) sinnvoll = zufriedenstellend erachten. Alles, bis auf die Wahrnehmung (Ansicht) ist mangelnder Respekt, wobei eine derartige Begebenheit auch durch mangelnden Respekt entstanden sein könnte, jedoch auch äußere Umstände gravierend dazu beigetragen haben könnten. Man selbst erwirkt auch Reaktionen. Doch ist heimliches Fremdgehen im Grunde nicht vollkommen sinnlos? Ja, vielleicht ist alles so sinnlos, wie sinnvoll, doch wo wir schonmal da sind, ist Leid doch sinnloser, als Freude. Und mal abgesehen von den wenigen Psychopathen, die einen Kick beim Leid anderer verspüren (Menschen geht es hinterher schlecht), findet doch niemand wirklich Freude und Kraft an solch komplizierten Heimlichkeiten.

Heimliches Fremdgehen?

Fremdgehen im offenen Beziehungssinn ist kein Thema. Heimliches Fremdgehen hingegen findet selbst in den meisten polyamoren Beziehungen keinen Beifall, weil Liebe Wohl ist. Und wem ist wohl, wenn er hintergangen wird? Wenn man weiß oder erahnt, dass es für einen Menschen, mit dem man eine Wertegemeinschaft führt, schmerzhaft sein könnte, heimlich hintergangen zu werden und es dennoch tut, bereitet man diesem Unwohl, selbst, gerade weil dieser davon nichts erfährt und sich somit einem illusorischem Partner hingibt, als dem, den er glaubt, an seiner Seite zu haben. Er betrügt ihn um seinen Lebenswert, den er sich für sein Leben und das des Partners Leben ausgesucht hat und glaubt gemeinsam aufgebaut zu haben. Man betrügt ihn um vielleicht sein ganzes Leben, wenn man viel für diesen Menschen ist. Und man betrügt ihn, in seinem einen Leben. Ich glaube, den wenigsten ist dies allein so bewusst. Manche glaubten bislang vielleicht sogar, dass Fremdgehen ihrer Beziehung gut tun könnte. Manch Herzmaroden lassen diese Worte von eben sogar kalt oder sehen das ganze nicht so eng. Und dann gibt es Menschen, die sich auf einer Ebene derart verletzt fühlen, dass sie das Fremdgehen als einzige oder passablste Möglichkeit sehen, in ihrer Beziehung vielleicht noch ein Gleichgewicht herzustellen oder sich überhaupt selbst zu spüren.

Es gibt zwar auch Betrogene, die die Wahrheit lieber nicht hören wollen, weil sie die Beziehung auf jeden Fall erhalten möchten, doch die werden dies bestimmt nicht zur Kenntnis geben, weil sie das gesamte Thema lieber verdrängen. Spricht jemand das Thema Fremdgehen nicht an, kann es aber auch sein, dass dies der Person (bislang) gar nicht in den Sinn kam, zum Beispiel durch geringe Begegnung des Themas, hohem Selbstwertgefühl oder Fremdvertrauen. Es kann also keiner ankommen und behaupten, dass man es bestimmt auch lieber nicht wissen will, wenn man das ganze Thema schon nicht anspricht. Ansonsten werden Themen, wie Treue und Ehrlichkeit meistens beim Kennenlernen oder durch eine Situation, wie die eines Filmes z. B. gemeinsam besprochen. Man kann sich viel einreden. Aber dass heimliches Fremdgehen Opfer glücklich oder kalt sein lässt ist wohl eher Schein. Sie sind dann vielleicht nicht niedergeschlagen, weil sie ihren Traum nicht platzen sehen. Doch sie hatten dann nicht wirklich Glück, da sie ihn nicht wirklich lebten und konnten es nicht mal bemerken. Wer meint, jemandem damit einen Gefallen zu tun, der wertet ihn und sich abgrundtief.

Liebe oder Verzweiflung?

Monogamie oder Polyamorie, Streit oder Rachsucht hin oder her, was in einer Beziehung vereinbart ist, ist vereinbart oder wird ggf. gemeinsam neu besprochen. Verpflichtet ist zwar nur, wer sich eine Pflicht auferlegt oder unausweichlich zu etwas gezwungen wird, und Rahmen sind nicht immer die beste Bedingung, doch gibt es soetwas wie ein Wort aus Liebe. Alles andere sind Alleingänge fernab selbstgepriesener Fairness aus Verzweiflung. Selbst ein Narzisst bekommt irgendwo irgendwann mit seiner Umwelt so oft / sehr in Konflikt, dass er müde wird oder andere Strategien sucht. Daher kann man Niedertracht über einen Kickmoment vermutlich nur dann geil finden, wenn einem bislang Anstrengungen oder Konsequenzen die Lust und den persönlichen Erfolg nicht verderben. Wobei man sehr verzweifelt sein müsste, seine eigene Niedriglage als Erfolg zu werten, hätte man eine Alternative.

 

Reue oder nicht

Fremdgehen kann scheinbar auch in Form von Genuss auftreten, wenn man völlig im Einklang mit einer oder mehreren / einmaligen oder erneuten Affären leben kann. Sei es vom Charakter her oder von den Umständen. Dann gibt es Leute sind einfach völlig durch, und Menschen, die aus Unzufriedenheit heraus handeln. Wo wir gleich zu den einzelnen Typen kommen.

Im Groben sind Veränderungen manchmal da am wahrscheinlichsten, wo Lebenserfahrung und Empathie keinen weitläufigen Schuh besitzen und der Wesenszug somit einfach nochmal größere Sprünge machen kann. Nicht umsonst heißt es, dass sich manche austoben müssen. Manche widerum haben an Wilderei in dieser Hinsicht auch einfach kein Interesse, sei es überwiegend von innen heraus oder aufgrund Ursache und Wirkung, und dann gibt es wieder jene, die trotz Empathie Mutwilligkeit aufweisen.

Welche Ursachen kann Fremdgehen genauer betrachtet haben und wie lässig kann man das Thema Fremdgehen in Wirklichkeit betrachten? Die einfache Antwort darauf lautet „je nach Charakterzug“.

Die Fremdgeh-Typen (Mischtypen möglich)

Bitte nur als grobe Orientierungsmöglichkeit betrachten.

Diese Typisierung entstammt meiner Einschätzung / Wahrnehmung / Beobachtung / Einbildung. Sie ist nicht als allgemeingültig zu betrachten und kann essentielles vergessen / beinhalten. Der Mensch ist facettenreich und kann sich stetig verändern. Jedoch kann man hier und da gewisse Strukturen mit anderen gemeinsam erkennen. Jede Wahrnehmung kann unterschiedlich sein. Für dich kann jemand ein Typ dieser sein und dieser kann es anders sehen. Manche Personen verleugnen sich eventuell jedoch auch bewusst. Doch das wissen nur sie. Bzw. es kann für unsere Empfindung so sein. Folgende Einordnung ist so neutral und genau wie mir bislang möglich:


Typ RacheIch lieb dich noch (aus allen möglichen Gründen):

Außensicht:  Typ Rache versucht sein Gemüt durch gefühlte oder erfolgte Kränkung mittels Fremdgehen (wieder) bergauf zu bringen und beim Partner auf diese Weise eine Änderung seines Verhaltens zu seinem Belieben zu erwirken oder sich diesem zumindest somit überlegen bzw. gleichauf zu fühlen. Diese Menschen sind entweder interessiert daran, dass der Partner es irgendwann mitbekommt, weil sie ernsthaft glauben oder hoffen, dass er sich ihnen gegenüber dann zu ihrem Belieben ändert oder es geht ihnen vor allem um die Erhöhung ihres Selbstwertgefühls. Sie können jedoch auch Gefallen daran entwickeln, es verdeckt zu behalten, weil sie sich zum Typ Scheißdrauf oder etc. entwickeln können.

Fremdgehsicht: Er/Sie ist selbst schuld und wenn er/sie meint, dann kann man mich verstehen / würde das wohl jeder machen, so lass ich nicht mit mir umspringen / dann kann ich auch machen, was ich will / hat es nicht anders verdient / er/sie versteht mich nicht anders / das ist meine letzte Hoffnung / mir fehlt etwas.


Typ Scheiß drauf / Resigniert – Vielleicht lieb ich dich noch (die gern drauf scheißen könnten / vielleicht bald können):

Außensicht: Typ Scheißdrauf probiert sich entweder in emotionaler Gleichgültigkeit, um sich vor negativen Emotionen zu schützen, einer inneren Leere zu entkommen und / oder Zufriedenheit auf anderen Wegen zu erfahren. Da dies daher bislang noch nicht seinem Wesen entspricht, arbeitet er so lange gegen sich, bis er entweder Erfolg verspürt und zum Ichmachmirdiewelt-Typen oder etc. wird oder er probiert irgendwann einen neuen, vielleicht auch gar den vorherigen Weg. Diesem Typ scheint es fast egal, seine Beziehung zu verlieren und nutzt sein Handeln vielleicht nebenbei dazu, um das herauszufinden.

Fremdgehsicht: Kein Bock mehr / das kanns nicht sein / ich bemüh mich den Ast umsonst ab / Mein Leben ist mir zu schade für sowas / Das ist mir zu stressig / zu kompliziert / Wozu stressen, wenn man genießen kann – ich liebe ihn / sie zwar irgendwie, aber wahrscheinlich macht das alles keinen Sinn mehr / sind eh alle gleich / ein anderer macht wenigstens das und das / das ist so nicht recht / dann mach ich eben auch was ich will, auch wenn ich das vielleicht gar nicht will, ich weiß es auch nicht, egal.


Typ Ichmerknichts / Ist doch halb so wild – Ich lieb dich auch (die keine / kaum Probleme wahrnehmen, jedoch leicht bekommen können): 

Außensicht: Typ Ichmerknichts / Ist doch halb so wild ist mit dem heimlichen Fremdgehen im Reinen, da er es bislang (verleugnet) straflos und ohne oder mit wenig sozialen Schwierigkeiten ausleben konnte. Entwickelt keinen Wunsch zur Änderung und keine (drängende) Not. Er sieht das Fremdgehen locker aus folgenden möglichen Gründen (ein oder mehrere); Weil er entweder keine großen Konsequenzen erfuhr oder spürte / nicht weit vorausschauen kann / sich kaum in andere hineinfühlen kann oder gut im Verdrängen ist = wenig Sozialkompetenz / wenig Lebenserfahrung, wenig Weitsicht oder Demenz und ggf. Trauma. Er fürchtet höchstens wenn er verdrängt und denkt auch nicht so weit, seine Beziehung durch sein Verhalten zu verlieren. Er beabsichtigt auch nicht, den Partner zu verändern. Für ihn gibt es viele tangierende Außenreize, weswegen einer allein weniger für ihn bedeutsam ist und daher im Grunde auch nicht erforderlich ist, wie ein fester Partner. Das alles wäre kein Problem, würde dies mit seinem Umfeld und mit seinem Bewusstsein im Einklang sein. Dass jemand unter seinem Verhalten jedoch wahrscheinlich jemand unnötig leiden kann, erkennt der Istdochhalbsowild jedoch nicht oder schwierig, aufgrund mangelnder Sozialkompetenz im disharmonischen Bereich mangels Gelegenheit oder aufgrund eines Traumas – Verdrängung. Dieser Typ erkennt oder erträgt wenig Option der Rücksichtnahme, weil ihm bislang sein Selbst am nächsten war.

Fremdgehsicht: Wozu kompliziert um die Ecke denken? / Mir gehts super / Selbst schuld, wer es sich schwer macht /  Wozu Dramen? / Was ist daran so schlimm? / Was hab ich denn gemacht? / Es gibt viel zu viel schönes um negativ zu sehen / Ich verstehe die Reaktion nicht


ARTIKEL IST NOCH NICHT FERTIG – Überarbeitung

Typ Ich mach mir die Welt – Ich lieb dich wenn ich will (die keine Probleme annehmen / möchten)

Außenansicht: Dieser Typ hat, gleich ob offenkundig oder geheim, keinen Vertrag mit nichts, – lebt nach vorwiegend seinem Belieben und ist sich dessen im Unterschied zum Istdochhalbsowild-Typen auch (ziemlich/etwas) bewusst. Trotzdem kann er Absprachen tätigen, jedoch ohne diesen gegenüber eine Verbindlichkeit zu verspüren. Wenn, dann mag er diese Absprachen und verspürt einen Willen, oder er übergeht einen für seinen Zweck. Wenn dieser Typ fremdgeht, dann ohne vorweg ein Problem mit sich zu haben oder vorherzusehen. Negative Konsequenzen rütteln nicht (mehr) doll an ihm, es sei denn es verändert sich etwas zu seinem Unbelieben oder er ahnt/weiß, dass dies wahrscheinlich sein würde. Dann kann es sein, dass er sich bewusst verändert. Das ist dann aber auch fortan in seinem Belieben. Daher gehen von diesem Typus eher die fremd, die wenig vorausschauend und umsichtsärmer in die Richtung des Partners sind, weil sie entweder nicht ausreichend Sozialkompetenz haben oder man von ihnen vergessen wurde / aus der Tangens geriet. Ab dato war man quasi nicht in ihrem Interesse. Dabei kann diesem Typen es hinterher Leid tun, sollte man diesen wieder tangieren. Sie merken im Gegensatz zum Ichmerknichts-Typen schon was durch ihre Lebenserfahrung. Ihre bewusst gewählte Selbstbezogenheit wirft unter Umständen Teilbezüge aus der Bahn, wenn sie zu zerstreut sind. Man ist für diesen Typ nur dann hochinteressant, wenn sich dieser mit diesem hoch identifziert oder wenn er über sich hinaus sieht. Dann geht der Typ aber auch nicht fremd. Also geht dieser Typ fremd, wenn man für ihn sporadisch nicht existiert oder an der Tangente ganz weit unten zappelt. Wollten sie einen vergraulen, wären sie Typ Rache. IchmachmirdieWelt hat aber erstmal kein Problem mit anderen und beabsichtigt daher in erster Linie nicht, irgendjemanden zu verletzen, ist allerdings auch kein Unschuldslamm, weil ihm gelegentlich wieder in Erinnerung kommt, dass er anderen oft vor den Kopf stoßt und mitunter vielleicht auch etwas zu wenig nach außen denkt (es sei denn er leidet unter Demenz).

Man kommt bei ihm kaum dabei herum, ihn mit unliebsamen zu konfrontieren, worauf er kalt und abweisend, gar desinteressiert reagieren kann, so lange dies mitgemacht wird. Meist bekommt er keinen ausreichenden Gegenwind, weil man diesem Typ lieber aus dem Weg geht und es ansonsten immer wieder Menschen gibt, die auf seinen enormen Wind anspringen, da dieser Typ ja auch eine gewisse Echtheit mit sich bringt und in dieser Hinsicht Ehrlichkeit. So denkt sich dieser Typ nur lange genug seinen Weg gehen zu müssen um jemanden zu finden, der mit ihm lange weht. Möglicherweise wird dieser Typ dies weiter durchziehen, bis er/sie alle Kraftreserven verloren hat, sich immer wieder durch die mangelnde Antisympathie von außen, auf seine Weise aufrecht zu erhalten oder er/sie findet jemand ziemlich Gleichgesinnten und / oder, der viel Selbstwert, Toleranz und Überzeugungskraft an den Tag legen kann. Dieser Typ handelt seiner Ansicht nach weniger gegen andere, sondern vor allem in seinem Sinne und hätte, zumindest rein theoretisch nichts dagegen, wenn dies jeder täte, posaunt er/sie oft. Je nach Intelligenz und Interesse kann diese Toleranz auch praktisch so existieren, wie nicht. Ansonsten geht er schnell ohne einen anderen Weg, um ohne Problem zu sein. Wer ein Problem mit ihm hat, hat in seinen Augen vor allem selbst eines. Dabei ist er in der Lage andere mehr oder weniger nachzuvollziehen und springt nach Belieben ggf. auch mal über seinen Schatten.

Dieser Typ spricht nicht zwingend ein Treueversprechen aus, auch wenn er Treue anstrebt, kann es aber morgen sagen und übermorgen wieder dementieren und sagt auch nicht zwingend, ob er fremdgeht. Allerdings bemüht dieser sich auch nicht groß, eine Sache geheimzuhalten, wenn dies sich dies nervig kompliziert gestalten würde, den wem gefallen schon Komplikationen (er lebt ja die Einfachheit). So lässt er beiläufig entweder Einblicke möglich oder sagt einem vielleicht auch einfach die Wahrheit ins Gesicht. Ohne Verdacht von sich aus sagt er jedoch eher nichts, solange er darin keinen Vorteil sieht, was eher selten der Fall ist, es sei denn er will dich nicht mehr. Es kann aber auch sein, dass sein Wille dich nicht zu verletzen, wichtiger für ihn ist oder wird, als je eine andere Person. Zu durschauen ist jeder schwierig. Doch dieser Person kann man auch schwierig vertrauen, da sie sich ungewöhnlich verhält. Worte und Konventionen beruhigen viele. Daher wenden sich viele von ihm/ihr ab. Dieser Typ will selbstbestimmt sein, lebt lieber alleine, als sich mit Leuten zu umgeben, die ihn zu etwas bewegen wollen, was ihn nicht von selbst bewegt, scheut eventuell Einfluss oder will ihn einfach anders. Steht jedoch etwas in seinem Weg, was ihm wichtig ist oder (wieder) wichtig werden könnte, kann der Typ sich einer einst unliebsamen Situation stellen und diese lieb gewinnen, z. B., weil ihm der Weg mit dem Widerstand so unliebsamer würde, da er nicht einfach so weiter verfahren könnte oder weil er sich aus anderem Grunde neu überzeugt hat.

Kurzum: Geht dieser Typ fremd, dann wenn ihm danach ist, seine Beweggründe sind ihm eventuell egal, weil sie ihm zu uninteressant sind und dass sie dir wichtig zu wissen sind eventuell auch, außer vielleicht wenn du ihm sonst unliebsam wirst oder er dir und ihm etwas davon unliebsam würde. Auf jeden Fall geht es bei ihm viel darum, was ihm lieb ist. Was ist dir lieb? Wenn du noch mit diesem Typ zusammen bist, zeig es ihm / ihr genauso. Dann wird man sehen, ob es mit euch Zukunft hat. Vielleicht wirst du direkt abgesäbelt. Ansonsten brauchst du ggf. den Willen für einen langen Atem. Dieser Mensch ist, solang er nichts verdrängt, echt und in dieser Form ehrlich. Seine/Ihre Liebe, wenn sie denn da ist, kann enorm echt, bewusst und intensiv sein. Jedoch ist dieser Typ bewusst kompromissarm und oft selbstbezogen. Diese Liebe fußt auf groß einseitiger Bahnformation, es sei denn es man hat ähnlich viel Energie. Wenn dieser Mensch dich will, dann will dieser , denn er betrügt sich nicht selbst. Ansonsten interessierst du ihn (erstmal) nicht mehr.

Fremdgehsicht: Ich mach was ich will. / . / Was ich will, willst auch du, sonst willst du mich nicht und ich dich nicht / Ich versteh dich, aber ich will das nicht / Das ist unwichtig / Das interessiert mich nicht / Du interessierst mich nicht mehr.


 ARTIKEL IST NOCH NICHT FERTIG

Typ Ich weiß was richtig ist (die selbsternannten Genies)


Typ Durcher&Durch&Co.KG

Außenansicht: Auch diese Typen werden wie die Ichmerknichts- und IchmachmirdieWelt-Typen oft als Narzissten oder Psychopathen bezeichnet (siehe Artikel Narzissmus, Psychopathie & Co, was wir bei uns und anderen oft übersehen) oder weiteren von der ICD benannten Persönlichkeitsstörungen zugeordnet, wie z. B. der Dissoziativen Identitätsstörung, der passiv aggressiven Störung usw., weil sie oft oder überwiegend nach ihrem Sinne handeln, ohne sich dabei an ihr Umfeld anzupassen. Meistens wird ihnen eine neurologische Abnormalität zugeschrieben, wobei sich die Frage stellt, was eine neurologische Annormalie ist. Behinderung ist nicht zwingend da gegeben, wo eine Masse oder eine Institution diese sieht. Andere Menschen können in Augen dieser Menschen ebenfalls behindert sein, wie jeder Mensch seine eigene Ansicht von Wahrheit haben kann. Es ist generell schwierig seine eigenen Schwächen von anderen abzugrenzen.

Wo jedoch jemand sich / anderen mutwillig und ohne Notwehr gravierendes Leid zufügt, kann man von krankhaften Verhalten sprechen. Dann kann Unbedachtsamkeit, Genauigkeit, Zerstreutheit, Selbstkontrolle, Ungestümtheit etc. sehr negativ sein.  Typ

Durcher&Durch&Co.KG. zeichnet sich durch markante und ggf. unberechenbare Verhaltensweisen aus. Sie können einen Leidensdruck verspüren, so wie sporadisch oder wenig bis gar nicht. Sie sind ggf. so außergewöhnlich für den ein oder anderen, dass man keine Worte für sie findet und / oder man empfindet sie als Irren. Ihr heimliches Fremdgehen kann daher unabsichtlich heimlich sein, schnell vergessen sein, gar nicht (mehr) als solches wahrgenommen werden und sowohl von Leid, als auch von Freud oder sporadischer Gleichgültigkeit auftreten. Alle Aspekte der vorherigen Typen können und dies auch durcheinander auftreten.

Fremdgehsicht: (Die Ansichten der übrigen Fremdgeh-Typen sind möglich und;) Das ist kein Fremdgehen / Da war nichts / Ja / Ja, war geil / Ach das (Alles von Überzeugung bis zur Lüge und bis zu völlig zusammenhangslosen / un/willkürlichen Aussagen)


Ob man mit jemanden zusammenbleiben will, muss man selber wissen. Das Herz redet eh mit. Solange es will, kann und macht es mit.

Wichtig!: Eben genannte Eigenschaften deuten nicht zwangsläufig aufs Fremdgehen hin. Was man sagt, ist nicht immer zwangsläufig was man meint und man kann Anischten in einem So gibt es sogar Partner, die es toll finden, wenn der Partner eifersüchtig ist, sei es hier und da mal aus neckischer Belustigung oder weil es Menschen gibt, die dringend Bestätigung brauchen. Manchmal entstehen Eindrücke auch durch Missverständnisse / dumme Zufälle und / oder Angst.

wtf is this shit

 

 

Trennung? Scheidung? Wie damit umgehen?

Fremdgänger verbindet noch etwas mit dem Opfer. Es ist die Frage inwieweit mit Liebe und mit Nutzen. Bei den Fällen Nachmirdiesinflut und Durcher&DurchKG&Co. kann man sich nur wenig Hoffnung machen oder muss überlegen, ob man damit zurecht kommen will. Bei den Typen Rache und Scheißdrauf besteht noch etwas mehr Zugang zu den Gefühlen. Das ist bei Traumatisierten eher schwierig. Deshalb etwas mehr Hoffnung. Jedoch letztlich überall. Es kann sich jedoch schwierig gestalten. Nicht zuletzt, weil man selbst auch nicht frei von Verbesserungsmöglichkeiten ist und die Umstände auch nicht immer mitspielen. Menschen die Fremdgehen zum Optimieren einer Situation ersuchen, sind wie bereits erläutert auch nicht grade clever oder selbstzufrieden. Vielleicht hatten sie auch echt krass enorm viel Pech bislang in ihrem Leben, wodurch sie sich nie anders zu helfen gelernt haben oder aktuell tief verzweifelt. Das Schwierige ist, möglichst unvoreingenommen zu differenzieren, sich selbst nicht runterzuwerten und letztlich können Worte und Handlungen auch anders aufgefasst werden, aufgrund unterschiedlicher Auffassungen / Wahrnehmungen. Man kann bei diesem Thema also auch verrückt werden. Doch es deswegen wenig ernst nehmen, muss man ebenso wenig.

Man selbst wird spüren oder herausfinden, ob man mit Fremdgängern leben will oder nicht und darf dies auch sein Leben lang überdenken und sich hin und herentscheiden. Fremdgänger können es wieder tun und es bleiben lassen, genauso wie bislang treue Menschen irgendwann einer Versuchung begegnen können, aber nicht drauf eingehen müssen. Man weiß letztlich nie woran man irgendwo ist. Das ist kein Argument. Doch die Einstellung verhilft möglicherweise, potentiell echtes Zukunftsglück nicht zu verwerfen. Kann man ohne Vertrauen in andere jedoch mit diesen keine nähere Bindung eingehen, erübrigt sich die Frage vermutlich größtenteils selbst. Ein schlechtes Gewissen kann man zwar gerade als Empath entwickeln, jedoch sollte man sich auch nicht selbst entwerten. Vor allen Dingen sollte man sich darüber klar werden, ob man eine erneute Niederlage wegstecken könnte, wobei man das meist noch kann, wenn man darüber noch nachdenkt, jedoch gibt es auch Menschen, die die Folgen mangelnder Abgrenzung unterschätzen oder generell abgrenzungsschwach sind und damit vielleicht sogar die ein oder andere

Möchte man der Sache noch eine Chance geben und sei es vorweg rein gedanklich, kann es im Zwischenmenschlichen generell vorteilhaft sein, sich auch auf die positiven Eigenschaften zu konzentrieren, wobei ich empfehlen würde, zu versuchen, in jeder seiner Schwäche eine Stärke zu sehen und umgekehrt, so schwer es mitunter auch fällt. Zumindest kann man so ehrlicher zu einer Entscheidung gelangen. Z. B. auch, ob man den Partner vielleicht auch ohne (sein) Fremdgehen schon gar nicht mehr wollte oder ob man dazu neigt, generell dem anderen die Probleme in die Schuhe zu schieben oder auch umgekehrt; sich zu viel in die Schuhe schieben zu lassen / sehr nachsichtig zu sein. Diesen Test kann man auch Bekannte oder den Partner selbst machen lassen, um zu einer Gesamteinschätzung zu gelangen. Letztlich entscheidet eh das Herz.

Wenn ihr keine Gewissheit findet und euch dennoch ständig den Kopf zerbrecht, ist euer Leben irgendwann vorbei. Andererseits ist es verständlich, das man ein solches Leben nicht führen möchte und darf auch mal seine Zweifel ansprechen. Heimliches Ausspionieren sollte ebenfalls tabu sein, wenn man schon von Aufrichtigkeit spricht. Ihr braucht keine Sorgen haben idiotisch rüberzukommen. Weniger geistig begünstigt ist doch eher wer die Liebe mit Füßen tritt. Das Dumme ist nur, dass Fremdgänger an dieser Stelle vermutlich ebenfalls mit dem Kopf nicken. Daher könnt ihr am besten anhand der Reaktion eures Partners feststellen, wie er mit euch umgeht und umgekehrt. Macht er euch klein? Hört er euch zu? Versucht er/sie das beste mit euch aus der Situation zu machen? Kannst du das erkennen? Könnt ihr euch als das anerkennen, was ihr im anderen seht und wie er sich selbst sieht?

Sobald ihr akzeptiert, dass ihr betrogen werden könntet, nehmt ihr Partnern, die es aufs Verletzen abzielen, auch automatisch das Feld, sich am heimlichen Fremdgehen aufgeilen zu können. Das heißt natürlich nicht, dass ihr die Situation akzeptieren sollt. Wenn ihr einen sprunghaften Psychopathen zum Partner habt, wäre dies jedoch unheimlich nervenschonend, insofern man nicht von diesem loskommen möchte / kann.

Solange ihr nichts eindeutiges Feststellen könnt, könnt ihr halt einfach nix aus hintertürigen Menschen herausbekommen. Diese werden euch eher niemals die Wahrheit sagen. Und das Risiko besteht, durch ständige Konfrontationen einen vielleicht sogar unglaublichen treuen Partner zu verlieren, weil ihr ihn dann ständig mit verändertem und anstrengendem Wesen konfrontiert.

Verlassen wird letztlich jedoch keiner einen, den er wirklich liebt, bevor er/sie nicht selbst kurz davor steht kaputt zu gehen, das Gefühl dazu hat oder sich verändert. (Auch wenn ihr verändert seid, kann sich der Partner ja auch nochmal verändern.) Daher werdet ihr euch auch nur dauerhaft von eurem Partner trennen, wenn sich eure Liebe voneinander gravierend entfernt hat, denke ich. Manchmal weiß mancher einfach nur kurzzeitig nicht, wo ihm der Kopf steht. Und letztlich kann alles auch wieder in den Einklang finden.

Kurzer Gangster-Rap; Hinter dem Rücken ist schwer zu beglücken, zu bedrücken oder läuft mental schon bald einsam auf Krücken, z. B. wegen Selbstverleumdung. Uuuh. Aber besser kommt man über solche Sachen hinweg, wenn man wegen solcher Menschen nicht an seinem eigenen Wert kratzt. Mag sein, dass ihr auch Sachen gemacht habt, die den anderen traurig gemacht haben, was natürlich kein Freischein ist. Aber in diesem Thema hat der heimliche Fremdgänger das Übel vollbracht, was widerum auch seine Ansichtssache ist. Fragt nicht nach Gerechtigkeit. Seid euch einfach selbst schonmal gern. Dann kann euch kaum einer kränken und fast gar nichts mehr stressen. Braucht halt etwas Zeit, diese Einstellung aufzubauen und den Willen.

Auch wenn ein Betrüger euch sehr und echt lieben kann, liebt dieser jemand letztlich sich selbst / seinen persönlichen Genuss oder welche Situation auch immer, mehr. Wo man wieder die Liebe philosophieren kann.

Ich denke Liebe ist auf jeden Fall herzerwärmend und wenn man größtenteils dafür sorgt, dass ein Herz blutet, obwohl man das mit wenigen persönlichen Einbußen verhindern kann, dann ist man sich wahrscheinlich selbst am nächsten und wenig für ein liebevolles Miteinander auf längere Zeit geschaffen, es sei denn er findet einen langfristig kompatiblen Partner, der beim Ganzen mitspielt, aus welchem Grund auch immer (Von Co-Narzissmus, bis andere Wahrnehmung des Partners, Zweck-Partnerschaft, Symbiosen). Wenn man es hardcore betrachtet, könnte der Herzblutende daran arbeiten, dass es nicht mehr blutet. Schließlich ist jeder selbst für sich verantwortlich. Aber dennoch lässt sich sagen, dass wenn überwiegend etwas nach den Interessen einer Person gehandhabt wird und sich die andere ständig anpassen darf, dann hat dies mit Liebe nichts zwingend mehr groß zu tun, es sei denn man ist größenwahnsinnig und denkt, man hätte den Löffel der Weisheit gefressen.

Eifersucht, Vertrauen & Misstrauen

Eifersüchtig wäre ich vorweg auf niemanden, der sich mir gegenüber asozial verhält. Selbst im Moment, wo die Hormone verwirrt sind. Es ist ja in dem Moment ein unattraktiv veränderter Mensch. Generelles Misstrauen oder Vertrauen können beide in die Hose gehen (:D), ich rate eher zu Selbstvertrauen (eigenes Urteilsvermögen & Bauchgefühl), was jedoch von schlechter Erfahrung und mangelndem Selbstwertgefühl zu differenzieren ist. Letztlich nützt selbst ein Urvertrauen nichts, wenn plötzlich Zweifel laut werden.

Als Tipp hab ich daher; Wenn ihr euren Selbstwert aufrecht erhaltet, könnt ihr labile Partner zwar zum Fremdgehen verleiten, ihnen jedoch genauso gut das Feld wieder dafür nehmen, insofern ihr ihnen gleich klar macht, dass heimliches Fremdgehen für euch Hilflosigkeit, übertriebene Selbstbezogenheit oder Geisteskrankhaftigkeit ist. Ihr könnt sein Fremdgehen nicht rückgängig machen, bei Laune halt Konsequenzen ziehen, falls es mal zufällig ans Tageslicht kommt. Und ansonsten macht sich dieser halt eben selbst was vor, denn eure Liebe trifft dann seine Darstellung, jedoch nicht seine Person. Falls ihn dies nicht trifft, vergesst ihn/sie am besten oder erprobt das Abfinden, da ist meines Erachtens jeglicher Herzschlag im Keller versunken. Dann trifft es einen auch nicht mehr, dieses Ziel kann er/sie nicht mehr erreichen oder, wenn dem/der sogar das egal ist, kriegt man die Augen wenigstens frei für Schönheit.

Klar würde man am liebsten verhindern, dass man hintergangen werden kann und Möglichkeiten, ziemlich viel herauszufinden, gibt es mittels technischem Fortschritt heute auch dafür (ist natürlich nicht erlaubt). – Jedoch ist ein Leben, auch nur für den Versuch der Liebe, zu sich selbst UND zu anderen, wohlmöglich das lebenswertere. Man will (seinen vielleicht unschuldigen) Partner ja auch in keiner Weise hintergehen. Zweifel darf man ruhig mal haben. Wenn euch der Partner jedoch ständig übertrieben provokative Eventualitäten auftischt, würde ich anraten, hellhörig zu werden. Vielleicht sollte man sich dann sogar auch eher überlegen, ob man sich das noch antun will und ihn/sie in jedem Fall mal bitten mit dieser destruktiven Verunsicherung aufzuhören. Es ist halt schwierig dies von Selbstunsicherheiten zu unterscheiden. Tja, einen eindeutigen Rat kann ich euch mal wieder nicht geben. Außer, hört auf euer Herz. Das hat sich bei mir zumindest bislang ziemlich bewährt. Liebe ist vermutlich immer eine Antwort.

 

Was ist mit Alkohol?

Was den Alkohol betrifft, ich war jahrelang so oft am Wochenende besoffen, dass ich mitunter 8-fach gesehen hab, wie bei diesen Mosaik-Ferngläsern oder wie die Dinger von damals heißen, und trotzdem war ich immer klar bei meinem vorherigen Verstand (Bitte trinkt nicht so viel, seht, was dies für ne Website ist). Vielleicht hängt dies auch alles mit Selbstbetrug zusammen. Vielleicht, je mehr man ehrlich zu sich selbst ist, ist man dies auch im alkoholisierten Zustand. Außer man ist einer derjenigen, die richtige Filmrisse bekommen. Wenn man die Zustände jedoch trotz Erfahrung provoziert, nimmt man unkontrollierte Handlungen meiner Meinung nach auch in Kauf. Selbst wer sich erstmalig an eine Filmrissgrenze bringt, muss ziemlich kurzsichtig oder durch sein, um Opfer genannt werden zu können. Also quasi ist man im alkoholisierten Zustand immer bei Sinnen, es kommt halt drauf an wo. Und dann ist der Rausch auch schon zu Ende.

 

Ist doch nur Sex ? Ohne Be – Liebe n, ja ja..

Falsch. Sonst wäre Sex mit menschenähnlichen Robotern diesen Personen lieber. Ist halt höchstens zu teuer. Und eben nicht das Selbe. Der Fremdgänger findet an seinem Objekt irgendeinen Reiz, sei es emotional, Wunschprojektion, sonstiger Nutzen (versuchte Selbstaufwertung, das Gefühl sich selbst zu spüren, Schmerz oder Sinnleere überdecken) oder mit Hilfe von Alkohol. Auch wenn der Geist so schwach reizt, dass der Körper im Mittelpunkt steht. Es gibt viele schöne Penisse, Titten und Augen in der Welt und Hilfsmittel, dem gesellschaftlich etablierten Schönheitsideal nah zu sein, wie Haarfarbe, Mode und sonstigem Scheiß. Wenn wir allein danach gingen, wären wir doch alle kreuz und quer. Ok, nicht alle sind willig oder billig, verfügbar oder riechbar. Das ist vermutlich der Grund, warum selbst der Sinfluttyp nicht dauerhaft in der Unterhose on Tour ist. „Hat mir nichts bedeutet“, ist auf jeden Fall mal total dahingeschissen.

 

Dieses Prickeln – Kribbeln, flirten, der innere Frühling

Dieses Prickeln… dieses Gefühl, als so richtig die Funken flogen oder sich ein netter Flirt an der Tankstelle ergeben hat.. Eine nette Erinnerung für viele, für manche eine Versuchung. Auch in Partnerschaften kann altes Feuer wieder entflammen.

Man kann natürlich nicht erzwingen, dass sich in einer bestehenden Beziehung etwaige Gefühle wieder oder neu aufleben lassen. Und für manche ist dessen Reiz und die Geduldserfordernis nicht ausreichend, um Flirts im Rahmen zu halten oder sich mit möglicher Riskanz auseinander zu setzen. Oftmals ist auch hier wieder der Faktor vorhanden, dass man meint sicher zu sein, sich im Griff zu haben und dann plötzlich aus dem Rahmen fällt, weil man entweder generell in keinem lange weilt oder noch nicht alle durch hat.

Wie weit Flirts für jemanden ok sind, muss jeder für selbst wissen. Zum Einen können Flirts einfach lustige, kurze Momente mit Leuten sein, die man danach wieder vergisst oder nett in Erinnerung behält. Wenn man es ganz genau betrachtet, sympathisiert man halt schon offensichtlich mit jemanden stärker, vielleicht gleich stark oder gar stärker als mit dem aktuellen Partner. Das kann schmerzhaft sein. Ein Feuerfunke, der auch schnell wieder erlöschen und zum Partner zurückschwenken kann, wie auch längerfristig oder gar für immer bei anderen entflammen kann. Andererseits kann man es als Kompliment betrachten, dass trotz der Realität, dass Menschen für mehrere Menschen große Sympathie aufbringen können, sich der Partner für die eine persönliche „Quantenformation“ entscheidet. So könnte man viele lieben, doch will es nur den Einen (ohne dies zu brauchen).

Und letzlich wünscht man dem Partner doch das Beste oder? Solange man nicht daran kaputt geht, kann man ihn innerhalb eurer Beziehung, wenn er will, herausfinden lassen, ob es etwas anderes ist. Vielleicht hat dieser auch gar keinen Bedarf. Und wenn man bemerkt, dass der Flirt- / Partner einen hinterhältigen Charakter hat, wäre eine kleine Warnung nichts verbotenes. –  Doch wenns der eigene Partner ist oder dauerhaft auf jemand hinterhältigen anspringt, dann tut man sich wohl vermutlich eher den Gefallen, das Ganze für immer Geschehen zu lassen. Man muss sich ja auch nicht beleidigen lassen. Und letztlich geht die Liebe eh ihren Weg.

 

Weil Auswärts-Flirten auch schön sein kann ?

Stell dir mal vor, dein Partner hat einen prickelnden Flirt tagsüber in der Stadt und dieser denkt nachts an den Flirt, begegnet diesem die Tage nochmal und wieder sprühen die Funken. Beide wissen, dass es richtig knallen könnte, wie meistens, wenn das Feuer brennt. Und dass sie auch sonst gewiss eine gute Zeit miteiander haben könnten. (Kann natürlich auch scheiße werden, wie bei manchen geplanten Dates). Ja, ich weiß, scheiß Vorstellung, erstere. Und dann passiert im von euch vereinbartem Falle nichts weiter (falls erlaubt, ist ja alles ok), weil er dich auf besondere Weise liebt und Menschen, die aufrichtig sind. Da kann der Flirt dann noch so viel ausprobieren. Die Zeit und Intensität, die man gemeinsam hatte, kann einen keiner nehmen. Wenn kein großer Wert auf diese gelegt wurde, hätte der Flirt in der Zukunft wahrscheinlich den gleichen Trug. Natürlich kann es auch sein, dass das Feuer bei anderen oder mit weiteren größer / gleich groß brennt. Ansonsten wird dein Partner immer wissen, dass jeder Flirt noch so schön und reizend sein kann, sein Traum, der sich bislang bewährt hat, bist du. Und das kann ihm niemand nehmen. Ja, ich weiß, das klingt so schön. Möglich ists aber.

In diesem Sinne freut sich dein Partner nach einer angenehmen Begegnung zu seinem Leben, dir, zurück zu kehren, ohne sich schlecht fühlen zu müssen und er hatte einen besonders schmeichelnden Tag. Beim Flirten kann man sogar Weise herausfinden, ob das Flirtobjekt einen nur attraktiv findet, weil man vergeben ist und umgekehrt, was oft der Fall ist. Vielleicht empfindet dein Partner das Ganze auch gar nicht so spektakulär. Oder hat auch gar keine anderweitig großartigen Fantasien, da er einfach glücklich ist und flirtet am liebsten mit dir.

Zusammendfassend denke ich, dass wenn man glücklich ist, dem Auswärtsflirten automatisch keinen großen Raum gibt. Jeder Zustand kann sich natürlich ändern. Eine kurze Leine ist in jedem Fall eine Überordnung des Halters. Wenn jemand schon aus Liebe zu dir an der Leine ruhig bleibt, auch wenn er hier und da vielleicht mal gern etwas näher schnuppern würde, dann kannst du nicht die Erfahrung machen, ob er/sie trotz vieler spannender Gerüche lieber bei dir bleiben würde und beraubst diesen und dich dabei eventuell noch an (so hart das jetzt auch klingt) einem für ihn/sie sehr begehrbaren (Zusatz-) Partner, sprich an größerer / doppelter Lebensfreude, FALLS es so kommen sollte. Zudem bist du ständig am Schauen, alles im Griff zu haben. Es ist aber auch völlig ok, wenn man einen gewissen Rahmen ausmacht, den man im Auge behalten sollte, damit man nicht unnötig Situationen hervorruft, die einem oder beiden mehr Unbehagen als Freude bringen.

Die, die eine Leine aus Liebe annehmen, sind zudem meist die, die sie am wenigsten brauchen. Hier kann man natürlich wieder nicht in die Köpfe und Zukunft des einzelnen schauen. Und da jeder sich verändern kann, kann auch ein einst liebevoller plötzlich an der Leine ziehen. Und wem irgendwann etwas anderes lieber wird oder es herausfinden will, weil er es bislang nicht konnte, der reißt sich, wenns sein muss, sowieso los.

Versuchungen / Tamgenz (Abschnitt noch in Bearbeitung)

Geilheit als Erregungzustand

Ein Zustand, steht meines Erachtens dann außer konstanter Zufriedenheit, wenn dieser einem Veränderungsbedürfnis vorausgeht. Je weiter man sich von einer Sache willentlich entfernt, desto weniger

Befriedigungsbedürfnis vorausgeht. Ansonsten kann man zum Beispiel eine Dauererrektion oder unbefriedigt widerkehrenden Drang geiler finden, als die Befriedigung selbst. Das wäre dann z. B. das Träumen, Flirten oder das Genießen des Vorhandenseins einer Möglichkeit, die jedoch keiner Ausköstigung bedarf.

Man kann nicht ausschließen, dass es Menschen gibt, die Geilheilt in Form von ständig kurzzeitigen Glücksgefühlen mit allen Konsequenzen als Zufriedenheit wahrnehmen. Nicht zuletzt daher, weil Reibungslosigkeit manche nervös macht.

 

Sonstiges – Um dem Kopfchaos zum Abschluss noch etwas mehr Matsch hinzuzufügen

Kann der persönliche Anspruch an sich selbst dem Unterbewusstsein stand halten, was ist ein Unterbewusstsein und kann man frei davon sein? Falls ein Unterbewusstsein verdrängtes ist, kommt es wahrscheinlich darauf an, was es ist und wie es im Bezug steht + die Lebensumstände, also rechnet nicht zu viel. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn man etwas Obacht hat, man darf doch um etwas kämpfen, auch wenn kämpfen traurig ist. Wichtig finde ich, sich dem anderen nicht in den Weg zu stellen, jedoch auch nicht seine eigenen Gefühle und Meinungen zu unterdrücken. Wenn eure Liebe stark ist, wird sie halten. Allerdings sind Gierige meistens manipulativ und im Flirtfeuer ist man manchmal nicht so ganz klar im Kopf, keiner von beiden. Nur letztlich will doch niemand wirklich jemanden, der sich ausspannen lässt und leicht zu beeinflussen ist, außer überwiegend für egoistische Zwecke. Und so jemanden will dein Partner auch nicht, es sei denn er ist genauso gestrickt und sie kämen auf diese Weise miteinander besser aus, als ihr auf eure Weise.

Drum der Spruch, dass bleibt oder wiederkehrt, was dich sehr sehr liebt. Gedanken sind (nur) Gedanken. Und wo ein Wille ist ist ein Weg.

Ja, das klingt jetzt alles wenig eindeutig und toll. Doch wer hat gesagt, dass das Leben eintönig ist? Ja, ich bin schon still. Eins noch, ihr könnt euch natürlich auch einen Artikel raussuchen, der euch sagt, was ihr hören wolltet. Ob euch das weiterhilft oder ob mein Artikel euch weiterhilft, keine Ahnung. Bei dem ganzen Kopfzermattern solltet ihr bedenken, dass Menschen die Fremdgehen, sich nur in Ausnahmefällen für eure Gefühle interessieren. Drum verschwendet eventuell nicht zuviel eurer kostbaren Lebenszeit im Grübeln oder im Entscheidungen treffen. Wie ihr halt wollt. Sie können sich ändern. Ihr könnt es. Möglich ist alles….

thefuck

Zur Person

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Von Natur aus weiblich oder männlich, geistig zwischen 20 und 80, körperlich… 35? Hab ständig Rücken, bin aber normal bauchgewichtig und esse gerne Scheunendrescher. Mache echt gern Sport und liebe die Natur und meinen PC. Und Pferde. Und Musikmachen ist auch ok. Wenn du Pferde jetzt nicht magst, ist echt doof, dann magst du mich wahrscheinlich auch nicht. Dabei habe ich ein so hübsches Gesicht. Ich bin aber nicht traurig, wenn du Pferde nicht magst, das ist ok. Ich bin überwiegend glücklich in harten Händen und vom Beruf Wurstwerfer.

Wenn du mich kennenlernen willst, freu ich mich über eine Nachricht von dir.

MFG mir fällt immer noch kein Nickname ein

Was das hier für’n Scheiß

deinemudderfrisstmikroplastik – der Versuch einer neutralen Seite über Wunsch-, Streit- und Tabuthemen, über die sich viele Menschen oft insgeheim den Kopf zerbrechen:

Kategorien: Konsum, Liebe und Beziehungen, Verbrauchertricks, Familie, Wirtschaft (Konsum, Geld, Energie) Quantenphysik usw. und auf was für Ergebisse ihr durch Google & Co. halt noch kommt.

Stichworte: Monogamie, Polygamie / Polyamorie, (Freie) Liebe, Ehe, Nutzen, Willen, Loyalität, Bedingungslosigkeit, Egoismus, Marketing, Behörden, Medizin, Sein oder nicht und so weiter und so fort. Ideen habe ich 3 Milliarden. Zeit, wie mans nimmt.

Meistens stelle ich alles in Frage. Angebliche Tatsachen weise ich mit Quellen aus. Persönliche Tendenzen werden hier und da bestimmt hervorstechen, ist aber mitunter schwierig vom eigenen Wunschdenken zu differenzieren. Kann Neutralität eigentlich Bewegung haben? Und da ich irgendwie nie ein Ende finde, höre ich irgendwo erstmal einfach manchmal auf. Die Texte, die du / ihr hier vorfindet, sind also selten fertig, mir fällt immer irgendwie noch etwas ein und sehr gerne beziehe ich auch von euch etwas ein oder veröffentliche von euch hier nen Artikel mit oder ohne dem Verweis, dass er von euch ist. Wie ihr halt mögt. Nun geht die Seite erstmal an den Start.


Wer noch weiterlesen mag,

hier der ursprüngliche Text, der dem manchen jedoch vermutlich zu lang ist:

Extrem interessant, so ätzend wie es für viele klingen mag, ist der Wirtschaftskreislauf. Aber auch nur, weil man 1. denkt, dass es zu hoch für einen sei und man sich 2. nicht davon bevorteilt fühlt. Dabei bestimmt das dein Leben in einem Maße , was dir nicht recht wäre, wenn du es wüsstest. Doch manchmal will man es auch gar nicht wissen, weil man von dem bisschen Freizeit, was einem heute noch bleibt, verständlicher Weise auch was haben will.

Oder wegen Fachbegriffen.. (Die Erfindung von Fachbegriffen außerhalb von war erst nie plausibel (:D)). Gerade sind wir nun bei der „Wirtschafts-Depression“ angekommen. In einem Geld-System wiederholt sich das immer wieder mal. Da geht es vielen Menschen finanziell sehr schlecht, die nicht am Glücksrad drehen. Das Leben ist zwar kein Ponyhof, aber nicht jeder hat sich seine Startposition aussuchen können und auch (noch) nicht jeder den passenden glücklichen Zufall.

und stell dir mal vor, es gibt bereits eine Lösung für das Ende jeglichen Krieges und des Kaptialismus. Jaja, nein ernst. Du kannst ressourcenbasierte Wirtschaft, zeitgeistmovement.de oder thevenusproject googlen oder in meine Artikel reinschauen. Die technische Entwicklung ist soweit, dass Roboter die meiste Arbeit übernehmen und wir davon profitieren können. Es ist gar nicht schlecht, dass Maschinen für uns ersetzt werden – nur, wenn wir davon nichts abbekommen.

Mir ist es wichtig den Sachen auf den Grund zu gehen. Recht zu haben ist mir lattn, insofern alles mit rechtmäßigen^^ Dingen zugeht. Selbstständiges Denken beugt Zombis vor. Ich habe kein Problem mich zu irren. Habe zwischendurch etwas Zeit zum Schreiben. Zwar ist nichts selbstlos, solange man ist, aber letztlich wünschen wir uns alle Wahrhaftigkeit, Liebe und den ganzen Scheiß. Zudem werde ich nicht bezahlt und bin im Leben auch derzeit und seit längerem sehr zufrieden in Summe mit einst gegenteiliger Lebenszeit, war materiell arm und wohlhabend, glücklich und depressiv, ohne und mit Smartphone, mit und ohne Facebook / Whatsapp, übe Aufrichtigkeit und habe dennoch einen zweifelhaften Beruf, der mit dieser Seite aber nichts zu tun hat. Also kein voller Dies, kein voller Das, kein voller Spast, jedoch von jedem irgendwie ein bisschen und letztlich deine, so wie meine Ansichtssache. Klingt wirr? Ist normal. Kontrolle – eine Illusion. Ordnung – das Chaos. Sicherheit – mit Sicherheit nicht sicher nicht sicher nicht sicher nicht sicher…..

MFG … mir fällt noch kein passender Nickname ein. Deine Mutter.

P.S.: Mein gesundheitlicher Zustand ist derzeit blendend. Aber bitte nicht metaphorisch betrachten.

Was ist eigentlich ein gesunder Menschenverstand?

Facebook endlich löschen – Ausstieg aus der Sucht

Dieser Artikel ist für alle, die Facebook satt haben und Schwierigkeiten haben, davon los zu kommen. Sucheingaben ebenfalls Interessierter (Quelle: Google Suggest):

Facebook: …endlich gelöscht, …endlich löschen, …endgültig löschen / …abmelden, …ade, …für immer löschen / abmelden, …den rücken kehren, …abmelden, …facebook sekte, …facebook sucht / therapie / bekämpfen / überwinden, …aufhören / aufgeben, …schlecht / für psyche / beziehungen / gesellschaft, …nervt / raubt zeit, …zerstört beziehungen / ehe / leben, …süchtig / symptome / test, …facebook ausstieg / erfahrungen, …aussteigen, …gründe für facebook ausstieg

(Suchmaschinen-Vorschläge sind mittels spezieller Software zwar auch fälschbar, würde sich in diesem Fall vermutlich aber für niemanden lohnen.)

Mehr als die Hälfte der internetfähigen Deutschen sind gar nicht bei Facebook (Quelle Google; Begriffe Facebook Nutzer Deutschland 2017 und Alter Deutschland). Im Umkreis hört mancher es immer häufiger „Ich überlege auch Facebook zu löschen“ und dennoch bleiben einige da. Manche gehen.

Auf Facebook erlebte Erinnerungen und der schnelle Chat-Kontakt zur gesamten Welt machen es schwer, freiwillig die Pforten zu schließen. Hinzu kommt der Endlos-Newsfeed, treibt ständig Gedanken auf, ob man denn eventuell nicht doch noch was wichtiges verpasst, wenn man jetzt nicht weiterscrollt. Zum Beispiel euer übriges Leben. Ja, Technik is Future und davon gibt es jede Menge geiler Dinge, wie auch Badeseen, Grillfeten, Augen- und Körperkontakt und und und. Und es gibt Facebook. Den virtuellen Raum mit blauen Balken, der euch stetig fragt, was ihr gerade macht und irgendwann fragt ihr euch „Was mache ich hier eigentlich die ganze Zeit?“

Auf „Gefällt-Mir“ drücken, auf Smileys drücken, Bilder hochladen, Profile angucken, Sätze mit der Tastatur eintippen und mit der Enter-Taste absenden. Im Alltag bei fast jeder Aktivität daran denken, ob ihr die nicht vielleicht auch mit Facebook teilt. Gemeinsam Diagloge oder Monologe innerhalb von Computern oder Smartphones führen und sich fiktiv dort aufhalten, wo man fiktiv halt gern ist. Im Grunde nichts verkehrtes, insofern man sich damit wohlfühlt und nicht das Gefühl hat aktuell oder später am Sterbebett andere Lebenserfahrungen zu missen,…

 

Die Grunddiskussion

…und man kein Problem damit hat, anderen nicht nur seine Rosette zu verkaufen (überall wo die üblichen Facebook-Buttons auf anderen Websites integriert sind, werden eure Aktivitäten gesammelt), sondern sie damit auch noch reich zu machen, während man selbst dafür das Angebot bekommt in die Röhre zu gucken und rackert sich ansonsten sein Leben lang im Idealfall nur von 9 to 5 den Ast bei seinen Job/s ab. Eigentlich kann sein und ist auch teilweise so ein soziales Netzwerk eine einfach schöne Sache, wie vom Betreiber im Ursprungssinn vermutlich erdacht. Und wer würde nicht aus seinem Ding was großes machen, wenn geilen Anklang findet. Doch kommt es darauf an, was für den einzelnen groß ist. Wenn ich Facebook mittlerweile genauer betrachte, ist Facebook auch irgendwo wieder ziemlich arm (bis auf die rund 12 Milliarden US-Dollar Umsatz + 2,9 Milliarden USD Jahresüberschuss natürlich).

Mir persönlich kamen die vorherigen Netzwerke weniger hintertürig und vermehrt spaßig herüber, ungezwungener, entspannter, mit Leichtigkeit besucht und ebenso einfach und vor allem ausgeloggt. Im Gegensatz zu diesen bietet Facebook neben dem Datenverkauf viele fesselnde Features (eben deshalb), ob angenehm oder unangenehm. Zumindest hatte ich bei bisher bei keiner anderen Community Schwierigkeiten, meinen übrigen Interessen nachzukommen und hatte dort genauso gute Unterhaltung und Leute kennengelernt.

 

Wofür es gut sein kann

International, das war Facebooks Vorzug. Manche behaupteten Facebook sei auch sonst besser. Seltsamer Weise empfanden diese das erst nach ca. 3 Jahren, zuvor war dort nichts los. Immer diese urplötzlichen Trends… Mar ka ka ka te te ding.. de ding de ding..ring? Auf jeden Fall gibt es verschiedene Unterhaltungs-Typen. Z. B. , die die sich selbst gern Informationen zusammensuchen oder die TV-Typen. Lustigerweise schimpfen viele auf Google und nicht auf Facebook. Dabei sind beide ziemlich gleichmächtig, was auch erklärt, warum sie sich öfters versuchen zu verspeisen.

Nützlich kann Facebook also für Vernetzung sein, insbesondere auf Entfernung. Und gleichzeitig ist Befremdung in der Nähe möglich durch mit nach unten aufs Smartphone gesenkten Blick, während gerade ne geile Sau an einem vorbeiläuft, mit der man ansonsten vielleicht romantisch Händchen gehalten hätte an dem Abend sonst und wenn es in den Träumen gewesen wär. Gerupft wie geschmiert oder wie das heißt. Facebook ist auch enorm viral und birgt damit auch gutes Potential für gesellschaftsfördernde Vernetzungen, insofern diese dann in der Realität umgesetzt werden. Durch den endlosen News-Feed und das permanente Gefühl auf etwas reagieren zu müssen, kommt man doch mitunter sehr schwierig vom Bildschirm weg.

Facebook baut zwar zunehmend Einstellungsmöglichkeiten ein. Dennoch steht ständig irgendetwas auf dem Präsentierteller, wie der Online-Status, ein aktuelles Foto oder Kommentare. Der Messenger schießt dann den Vogel ab mit den dauernden Melde-Sendungen auf das Handy. Messenger deinstallieren, dann geht zwar das Nachrichten-Abrufen in der App nicht, aber im Browser, ist zwar umständlicher, aber effektiv, ihr wollt es ja reduzieren. Für neue Meldungen müsst ihr das Browser-Fenster aktualisieren.

Im Grunde muss man ja nicht zwingend Geheimnisse haben. Wenn man gerne rosane Vibratoren kauft, dann bekommt halt jemand im näheren Umfeld vielleicht entsprechende Werbung angezeigt. Vielleicht schenkt er die einem dann ja zu Weihnachten. Und Facebook hat auch gute alternative Features zu ehemaligen Communitys. Doch es kommt alles drauf an, auf die Fairness, auf die Ehrlichkeit, auf das individuelle Wohlbefinden. Und auf die Zwischenmenschlichkeit, z. B. in Partnerschaften und Freundschaften. Und wenn einem Facebook halt nicht so gefällt oder man seine Vorliebe zu rosanen Dildos nicht preisgeben möchte und dies auch nicht an Dritte, dann ist das eben so und jedermanns gutes Recht. Nach Facebook kann es auch immer wieder eine andere Datenkrake geben, wie z. B. Bruder Whatsapp, aber man ist schonmal geübt, im Austritt von Dingen, aus denen man austreten will. Und zu jeder Bewegung gehört nunmal jeder einzelne, wenn wir das im revolutionären Sinne betrachten.

Ich habe dort im Übrigen meine festen Hände kennengelernt, die Facebook nicht ersetzen kann, und ich ohne Facebook vielleicht nie getroffen hätte, außer vielleicht auf studivz oder werkenntwen, wenns Facebook nie gegeben hätte oder in der Realität. Es war aber noch etwas wichtiges dabei bei der Begegnung zwischen den Händen und mir, – Wir haben uns weitgehendst mit unserem wahren Ich gezeigt, was einem auf dieser Plattform nicht zwingend leicht fällt, wenn ein Posting vom weitgehendst üblichen Präsentations-Knigge abweicht (ich bin voll sexy, schlau, gefragt und erlebe ganz besondere Dinge) abweicht, es sei denn man steht wirklich weit über der Meinung anderer, wobei wiederum ein soziales Netzwerk dann wahrscheinlich irgendwie fehl am Platz wäre, so wie jegliche anderweitige Kommunikation außerhalb der Monologie. Also unsere Profile waren/sind (Hasenfurz ist leidenschaftlicher Facebooker) schon gern auch im besucht, doch dieser ewige Schwanzvaginavergleich ist einfach nicht unsere Welt. Hier und da ein bisschen ok, klar, ein bisschen Rampenlicht mag dann auch mal der Hinterwäldler. Tiefsinn ist halt für jedermann verschieden, für nen einen das Essen, für nen anderen das Messen, für nen anderen Quantenphysik. Wie jeder halt mag.

Jetzt halt die Fresse und sag mir wie man von Facebook loskommen kann

Wenn man das Gefühl bekommt, ein Leben außerhalb nur noch beeinträchtigt zu schaffen, – süchtig zu werden, ständig einen Widerwillen entwickelt, zum Beispiel, weil man den Geruch von lauer Sommerluft öfter riechen will oder seinen einst geliebten Hobbies nicht mehr nachkommt, kann man sich versuchen mit dem Gedanken vertraut zu machen, Facebook zu löschen und wenn es einfach erstmal für ne Woche ist (Ich schreibe immer so lange Sätze, mochte meine Deutsch-Lehrerin in der Berufsschule schon nicht). Wenn man dann oder auf dem Weg zum Lösch-Button unsicher wird und ellenlange darüber nachdenkt, ob man es denn jetzt tut oder nicht, dann seit ihr wahrscheinlich schon zu gefangen, um euren Facebook-Konsum in ein erträgliches Maß einzuschränken, insofern dies überhaupt möglich ist. Ein weiteres Merkmal kann sein, dass man öfters überzeugt ist, sich löschen zu wollen und dann zwischendurch wieder denkt, dass es schon nicht so tragisch ist, dazubleiben, unter der Bedingung, dass der Gedanke daran sich zu löschen ständig auftaucht und Zeit frisst.

Das ist alles andere als unnormal. Es wird zwar stetig normaler, dass Menschen kaum noch von Angesicht zu Angesicht kommunizieren wollen oder im Zwispalt dazu stehen, aufgrund zunehmend technischer Kommunikation, dem stressigen Alltag oder einschränkenden Eigenschaften, wie sozialer Phobie oder Misantrophie. Haut- Augen- und Duftkontakt kann Facebook jedoch nicht ersetzen und ist somit nichts in vollem Zeitumfang für jedermann. So probiere er die wochenweise Löschung. Überlegt nicht lange, was ihr den anderen für eine Begründung nennt, sagt die Wahrheit oder dass euer Profil gelöscht wurde (wart halt ihr). Wenn Facebook wirklich nichts für euch ist, wird euch das nicht schwer fallen oder das erneute Löschen nach einer Wiederanmeldung nicht, bis es euch irgendwann zu blöd wird und ihr es endgültig satt habt.

Der Knackpunkt ist diese eine Löschung. Und viele werden am Anfang gar nicht glauben, wie schwierig es ihnen fällt. Danach ist einfach alles weg. Höchstens mit Screenshots oder anderweitig festgehalten. Und zwar wirklich einfach, weil man nach dem Austritt, eine enorme Leichtigkeit verspürt, wie so ein Vogelzwitschern mit Sonnenschein, wie man es zuletzt 1994 beim Familienspaziergang gespürt hat. Wie eine Tür, die man für immer hinter sich ließ, die Hobbies wie Blumen wieder aufblühen und man frisch und tatkräftig wieder in die Umwelt schaut. Das ist erstmal so ein Grundgefühl, was stetig bleiben kann, jedoch hier und da ins wanken geraten kann, wenn man an Facebook erinnert wird oder wieder in Zweifel gerät. Alles normal. Das ist dann ein gelegentliches Auf und ab und dennoch bereuet die Löschung grundlegend keiner soweit mir bekannt. Sie sind regelrecht froh. Es kann jedoch vielleicht passieren, dass man rückfällig wird in einem schwachen Moment. Kein Grund zur Panik. Man hat es einmal geschafft, ab jetzt schafft man es immer wieder. Bis man die Schnauze entgültig voll hat oder es zufrieden dort aushält und will. Im Grunde muss man so lange überlegen, bis man es macht oder sein lässt. Das ist wahrscheinlich wie bei anderen Sachen, erst wenn man es wirklich Leid ist oder sich selbst zerstört, kommt man von einer Sache los. Im richtig schlimmen Fall muss man sich halt Hilfe holen. Das ist auch keine Schande. Im Gegenteil. Und manchen macht Facebook halt auch einfach wirklich Spaß.

Fies ist, es kommt im Anschluss der Löschung die Meldung zu  einer 14-tägigen Reaktivierungs-Möglichkeit, die du nicht abstellen kannst. Das erinnert mich zwar an den Wink der Zeugen Jehovas, dass sie dich immer wieder herzlich aufnehmen, jedoch ansonsten wortlos die Tür schließen, sei es für den emotionalen Faktor oder weil du fortan für sie unbedeutend bist. Mit deinen Facebook-Freunden wird es so sein, wie zuvor auch, höchstwahrscheinlich. Die, mit denen du eh real Kontakt hattest, wird das auch so bleiben, die mit denen du da nicht geredet hast, werden dir auch so eher nicht mehr zu Ohren kommen und auch die, die nur Show übten oder für die ein Leben außerhalb von Facebook nicht mehr existiert. Wer dich wirklich gern hat, wird dir mindestens auf halber Stelle entgegenkommen, vorausgesetzt er/sie ist nicht krankhaft süchtig. So installierten für mich nach meinem Facebook- und Whatsapp-Austritt überraschend viele meiner zwei Bekannten Telegram oder schreiben bis heute per E-Mail mit mir. Und selbst falls es bei dir nicht so sein sollte, weißt du dann wenigstens woran du bist und kannst deine Zeit besser verteilen.

Wie bemerkte ich meine Sucht?

Ich bin eigentlich ziemlich standhaft und war auch schonmal zuvor 3 Jahre deaktiviert mit 2 maligem Einloggen und zuletzt ein halbes Jahr so gut wie gar nicht News-checkend. Bis es mir dann plötzlich über den Kopf stieg mit mehr als 3 maligem News-Feed-Check täglich übers Smartphone, obwohl ich die Dinger eigentlich hasse. Und meine ganzen Hobbies lagen brach, telefonierte kaum noch mit Freunden, alles zeit-, kontakt- und rückenfressendes Getippe. Obwohl ich ansonsten unübersehbar gern schreibe. Vor allem schaute ich den Menschen in meiner Umgebung kaum noch in die Augen. Nahm wesentlich weniger an ihrem Dasein teil. Die überwiegend sowieso weniger, weil die meist um weiten schlimmer sind, bis auf Tiere, Kleinkinder oder Ältere die bald nicht mehr sind. Will man die Zeiten mit denen wirklich für Facebook verpassen? Will man seine knappe Freizeit, den Sommer wirklich ständig mit dem PC oder Smartphone verbringen? Ich versuchte Facebook zunächst zu reduzieren, doch es übermannte doch tatsächlich mich. Das ist soweit ich das beurteilen kann schwierig, ich kann zwar viel und das kann ich normalerweise voll gut. Im Grunde wäre es am einfachsten, man würde das ganze Thema einfach locker sehen. Hätte wäre wenn ist halt nicht, daher sind wir grad alle hier beim Thema. Viel Erfolg bei welcher Entscheidung auch immer!

Wenn man Facebook im Griff hat muss man sich nicht mehr zwanghaft kommunizieren, nicht mehr rechtfertigen, nicht mehr beweisen, nicht mehr behaupten, man kann einfach sein. Man kann kommen und gehen, kommunizieren oder schweigen (ja, ich weiß, ist auch Kommunikation), wie man lustig ist und das wenn man es wirklich will.

Erfahrungen von anderen auf anderen Webseiten (öffnen sich in neuen Tabs):

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/16762236

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