Energievampire / Energieräuber – Ausweg aus der gegenseitigen Ausbeute

Eines Tages findest du die Worte Energievampir / Energieräuber / Blutsauger für eine oder mehrere Personen, die dich seit geraumer Zeit wahnsinnig machen. Als Blutspender oder unfreiwilliges Opfer, hat man oft auch mehrere Energievampire gleichzeitig um sich oder begegnet ihnen immer wieder. Wieso ist das so und wie findet man den Ausweg? Will man den Ausweg? Als unfreiwilliges Opfer gewiss. Ab wann ist wer k/eins?

 

Warum rauben Menschen? Warum lässt man sich berauben oder tauscht man?

Menschen rauben entweder, weil sie etwas mental oder ressourcen-technisch nicht leisten können oder wollen. Dabei sehen sie sich entweder in Not oder in Überlegenheit. Sie sind also der Ansicht eine Sache / Situation dringend zu brauchen oder zu wollen.

Dabei ist auch die Frage, was Besitz ist, woraus er resultiert und wie wer das definiert. Wir starten alle aus verschiedenen Positionen und kriegen unterschiedlich starken Wind zu unterschiedlichen Situationen / Zeitpunkten entgegen oder in den Rücken geblasen. Pech ist durchaus möglich und kann wie auch hohe Selbstwirkung zum persönlichen Energie-Notstand führen. Dabei werten Menschen Notstände unterschiedlich. Wer in Not ist, ist in Not und wer was will, der will das. Selbst wenn jeder ursprünglich einen anderen Wunsch hatte oder tief vermauert noch sitzen hat. Einer Handlung geht der Wille dazu voraus, egal wie schwach er auch ist. Deshalb kann es was bringen und genauso gut nicht, Menschen mit ihrem vermeintlich Verdrängten zu konfrontieren. Kommt auch immer auf den Zeitpunkt und die Art und Weise an.

Keiner wird durchs Blutsaugen zufrieden und keiner will das ursprünglich. Ein Energievampir würde ursprünglich viel lieber mit anderen fair teilen, so dass jeder von allem etwas hat und alle zufrieden wären, das ist kein Witz. Das würde jeder am liebsten ursprünglich, es sei denn ihm bereitet irgendetwas auf dem Weg dahin (selbst-)blockierend Unbehagen und führt dann Willen und Notstände, die für teils andere unverständlich sind oder er/sie ist neuronal in der Rivalitäts-Schiene stecken geboren worden, sodass er / sie sich nicht vorstellen kann, dass es einen Weg geben könnte, dass es allen auf der Welt mal gut geht. Selbst ein bewusster Verbrecher leidet unter den Konflikten, weiß sich entweder nicht anders zu helfen, glaubt keine Kraft mehr zu haben, etwas zu ändern oder ist daran aufgrund von überwiegender Wohlfahrt wenig bis nicht interessiert, spürt aber die negativen Resonanzen tief im Unterbewussten, wird zum Verdränger oder handelt wahnsinnig. In einem Schmutz-Kreislauf ist keiner im Reinen. Selbst der oberste Machthaber ist immer auf der Hut und da dieser Glanz und Kaviar auf der Prioritätenliste hat, leidet dieser auch bis zum Hautausschlag unter einem Haar in der Suppe. Keiner muss dafür Verständnis im Sinne von Mitgefühl haben. Es nachzuvollziehen hilft jedoch die Sache besser anzugehen.

Irrsinn und Unmoral von sich hält nur der schwer für möglich, der sich ständig im Recht sieht. Ständig im Recht sehen sich Menschen, die entweder selten oder traumatisch oft in Frage gestellt wurden und ein Schutzschild dagegen errichtet haben, weil sie sonst fürchten, sich selbst zu verlieren. Laut Wissenschaft soll es auch neuronal abnormal konstituierte Personen geben, die sich in keinster Weise über ihr Handeln bewusst sein sollen und darunter in keinster Weise leiden. Diese Menschen fallen jedoch schnell und oft auf, es sei denn, sie befinden sich in einer verdeckten Machtposition. Hingegen zweifeln auf bewusster Ebene viel in Frage gestellte Menschen an sich, die daran noch nicht so ganz kaputt gegangen sind. Ein Energievampir kann also aus allen Schichten stammen und auch in hohen Positionen sitzen, so wie unterbewusst und absichtlich handeln. Zufrieden wir dadurch jedoch keiner.

Anderen Kraft zu nehmen, um selbst Kraft zu tanken funktioniert nicht zufriedenstellend und nicht auf Dauer. Das versuchen Blutsauger aber. Stress mindert Intelligenz, die nebenbei auch Ansichtssache ist, so wie alles. Wenn man der persönlichen Ansicht ist, von Energievampiren umgeben zu sein, kann man zunächst versuchen näher hinter die einzelne Person und sich selbst zu schauen, da das Nachvollziehen den Situationen schonmal die Gruseligkeit ein Stück nimmt und einen sachlicher agieren lässt. Man erfasst eine Ursache besser und sieht sein Gegenüber dadurch nicht mehr als zwiegespaltenen Hobby-Tyrann. Gegebenenfalls entdeckt man auch sich bearbeitbare Seiten, die „Erfolg“ fördern.

Warum beendet man das Blutsaugen nicht?

Ist man den Ausweg aus einer unliebsamen Blutsauger-Situation noch nicht gegangen, will oder kann man das derzeit nicht. Vielleicht weil man noch Liebe übrig hat, gemeinsame Kinder und / oder ein eigenes oder verbundenes Defizit bishin weitgehendst / unverschuldeten zur Notlage. (siehe auch Thema „Wenn viele Menschen nerven“ oder „Narzissmus, Psychopathie & Co.: Persönlichkeitsstörungen & ihre Vorzüge – Was man bei sich und anderen übersieht„).

Eigene Defizite können sein: Helfersyndrom aus innerer Leere / Verdrängung / Erziehung / Dressierung / Unerfahrenheit / Empathiearmut / Machthandhabung usw. Diese entspringen Angst und / oder evolutionärer Zurückgebliebenheit oder einer anderen Definition von Liebe.

Aber warum beendet man es nicht, wenn der Verstand „Stopp!“ schreit?

Das Fass ist noch nicht übergelaufen und der Verstand immer mit dem Herzen verbunden, solange man nicht die oben erwähnte neuronale Extrem-Ausnahme ist.  Aber das Fass droht überzulaufen und die Frage ist, ob man das riskieren und die aktuellen Anstrengungen weiter mitmachen möchte. Solange man sich nicht dagegen entscheidet, obwohl man die Möglichkeit dazu hat, möchte man das riskieren oder man hat sie grad nicht, weil man es sich beispielsweise gerade unterbewusst nicht ermöglicht oder Dinge

Fortstezung folgt

 

 

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