Narzissmus, Psychopathie & Co.: Persönlichkeitsstörungen & ihre Vorzüge – Was man bei sich und anderen übersieht

Kann eine Persönlichkeitsstörung, wie z. B. Narzissmus Vorzüge haben und wie sehr ist man selbst frei von Verstand? Kann ein Mensch ohne Empathie Charisma ausstrahlen? Wieso handeln Menschen grausam? Was ist der Unterschied zwischen neurologischer Schädigung und einem Persönlichkeitsdefizit? Kann Empathie Psychopathie nicht sogar verschlimmern? Braucht man zum Schauspielern Empathie oder reicht ein gutes Augenmerk? Woran erkennt man Gefühlsarmut? Woran erkennt man verstellte Menschen? Was geht in diesen Menschen vor?

Vorab: Eine Psychopathie (Begriff veraltet) mit schädigenden Auswirkungen ist natürlich nicht schön zu reden. Und es muss auch nicht zwingend jeder Mensch gravierende Macken haben.

Doch wo fangen Persönlichkeitsstörungen an und wie leicht lässt sich das beurteilen? Aus welchem Beweggrund kommt man zu diesem Verdacht? Warum beschäftigt man sich mit diesen Menschen? Welche Eigenschaften empfindet man als Stärken und als Schwächen an sich und an anderen? Ist man sich mit dem Thema bereits sehr sicher und sucht Rat?

Hier beleuchten wir die von der ICD (Internationale Klassifikation von Krankheiten) genannten Persönlichkeitsstörungen, wie z. B. Narzissmus, Depression, dem veralteten Begriff Psychopathie, Soziopathie und ihre Einschätzer.

Quellen der gelisteten Störungen: de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_psychischen_und_Verhaltensstörungen_nach_ICD-10 und icd-code.de/icd/code/F60.-.html

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wo fängt es an?
  2. Was ist Wissen – Gewissheit, was sind Fakten?
  3. Narzissten / Jemanden erkennen – Wie einschätzen, welches Urteil und wann?
  4. Mögliche Merkmale & Neurologische Aspekte
  5. Milde Form von schwerer Form unterscheiden – Ab wann wirds gefährlich?
  6. Nähe und Distanz – oder gar Trennung? – Wie damit umgehen?
  7. Kategoriegesellschaft

Wenn wir etwas schwer begreifen können, wollen wir es zunächst verstehen lernen und tasten uns an die Sache heran, insofern uns keine Angst gänzlich blockiert. Gelingt dies schlecht oder gar nicht, stempeln wir das Thema dann meist für uns ab, es sei denn unser Herz kommt von diesem Thema nicht los. Deshalb kann es dazu kommen, dass Menschen mit Menschen zu tun haben wollen, die sie als Psychopathen betrachten. Und auch wegen ihren positiven Eigenschaften, sonst lebt man in emotionaler Abhängigkeit und zerstört sich mit.

Doch wann und wo sollte (?) man sich vielleicht besser (?) aus einer zwischenmenschlichen Verbindung aus dem Staub machen und wie schnell?

Liebe / Sympathie ist dann, wenn wir noch eine Alternative haben, also noch nicht komplett physisch oder psychisch gefangen sind, wie z. B. beim Stockholm-Syndrom. Ansonsten ist es Abhängigkeit. Wer bleibt bewusst bei einem Psychopathen? Der selbst einer ist? Ab wann ist jemand gefangen, z. B. ein Außenstehender, den man „retten“ will?

Wo fängt es an?

Krankhaftigkeit ist meines Erachtens da, wo man den Drang hat, sich und andere ohne Notwehr zu schädigen oder den Drang hat geschädigt zu werden und diese Schädigung als solche von allen Lebewesen anerkannt wird. Ansonsten ist sie ein individuelles / gruppiertes Empfinden. Wobei jegliches Sein widerum vom gesamten Universum abhängt. Aber bleiben wir erstmal auf dem Boden unserer Erde.

Mord und Totschlag ohne Notwehr ist klar. Körperlicher Missbrauch auch. Es soll zwar Phänomene geben, da sucht man sich unbewusst aggressive Partner, weil man ohne seine gewohnten Beziehungsmuster bislang nicht in der Lage ist alternative Beziehungen mit aufzubauen oder die gewohnten abzuwehren. Man könnte dies auch als emotionale Gewalt gegen sich selbst sehen, gleichzeitig braucht der Mensch Kommunikation. Man ist, behaupte ich, definitiv ein Psychopath, wenn man jemanden körperlich ohne Notwehr angreift. Selbst wenn das Gegenüber die Situation vielleicht ersucht. Wirklich brauchen tut das kein Mensch, um das Gefühl zu haben, zu überleben, es sei denn er verspürt Notwehr? Dann könnte es sich um eines der neurologisch abnormalsten Lebewesen handeln, bei denen Emotionen und Verstand gravierend abweichend von jeglichen Lebenwesen konstituiert sind. Dennoch sind solche Menschen nicht immer leicht zu ermitteln, es gibt vielleicht auch verdeckte körperliche Gewalt, die unter dem Deckmantel Notwehr ausgeführt wird. Oft betreiben diese Menschen auch emotionale Gewalt und sei es in Form von Macht.

Wie erkennt man emotionale Gewalt? Es kommt vielleicht auch darauf an, was der einzelne Mensch als Schädigung ansieht und sein Umfeld. Mehrheit ist nicht unbedingt gleich Wahrheit. Zudem ist es schwierig herauszufinden, was jeder Mensch auf dieser Erde denkt. Nachrichten und Umfragen kann man nicht überprüfen. Man kann im Glauben stehen aus Vertrauen oder Selbstüberzeugung. Jeder Mensch kann differenziert von etwas überzeugt worden sein. Beispielsweise hatte Herr A großes / nur Unglück mit Pessimisten und Herr B mit Optimisten.

Wer will über andere Köpfe hinweg entscheiden? Ein Psychopath?

Woran erkennt man emotionale Gewalt?

Gewalt = massive Einwirkung. Massiv emotionale Einwirkung. Es wikt etwas emotional massiv auf uns ein. Wieviel Anteil tragen wir und unser Gegenüber an einer Wirkung? Wie fassen wir etwas auf? Wann ist jemand jemandem psychisch überlegen? Woher wissen wir, wann jemand meint überlegen zu sein und seine Kommunikation gewaltsam beabsichtigt? Woher wissen wir ob wir sensibel oder grob auf ein Ereignis reagieren? Woher weiß man, was ein Missverständnis und eine Meinungsverschiedenheit ist oder wann Schikane stattfindet? Psychologisch gesehen könnte man eine Wahrscheinlichkeit erkennen. Doch lässt sich das komplexe Wesen Mensch so einfach und generell erfassen? Und was sind allgemeingültige Fakten?

Es gibt Menschen, die würden von vielen Menschen als Psychopathen beschrieben werden. Sie fallen häufig auf mit ihrem Verhalten, ihre Wirkungen mit anderen erzeugen viele Disharmonien. Man hört viele Stimmen über sie sprechen. Doch was ist, wenn man jemanden kennt, der wenig mit anderen Leuten zu tun hat und / oder sich vor anderen Menschen extrem anders zeigt? – Sich mehr ein- / umstellen – verstellen kann. Und wie sehr nimmt die Person ihr Verhalten selbst wahr?

Ich möchte nach wie vor nichts verharmlosen, doch bevor wir „die harten Fälle“ genau analysieren, hier noch zwei kurze Aspekte: Krankhaftigkeit kann auch in Form von falscher Fürsorge (Helfersyndrom, Ängstlichkeit, Selbstwertprobleme, Kurzsicht, mangelndes Einfühlungsvermögen etc.) auftreten. Gut meinen ist nicht immer gut handeln. Ein „gesunder“ Mensch lässt einen vielleicht einfach in Frieden? Und wie finden wir dann längerfristig zusammen? Im Frieden, möglichst friedlich, also auch unter Umständen mit Zwist. In einer Welt, wo Leid im Umlauf ist, kommt es irgendwo hochwahrscheinlich wieder auf einen zurück. Es ist also in unserer Welt normal, dass Menschen sich streiten. In der Zeit in der Trennungen und Scheidungen (in den Industrieländern) normal werden und Frauen unabhängiger, leben wir uns emotional mehr aus, als früher. Gleichzeitig reden wir immer weniger wirklich miteinander aufgrund des Internets. Wir begegnen uns weniger, wir verlernen uns. Wir werden schnelllebiger, aufmerksamkeitsschwächer, toleranzsschwächer, ..

..außer uns selbst gegenüber. In der Not schaut man am meisten auf sein Ego. Das ist das letzte, was einem bleibt, das will man nicht auch noch verlieren. Wir brauchen weniger Kompromisse zu machen, gleichzeitig haben wir heutzutage mehr Blick für unser Individual-Wohl. Inmitten dieses Wandels kommt Verwirrung / Orientierungschaos hinzu. Wir fühlen uns schneller bedroht, weil wir mehr Sicht auf uns selbst haben, als früher. Der Mann ist nicht mehr zwingend der Versorger, ggf. heute auch für die Kinderbetreuung zuständig. Alles ist neu und anders. Jeder steht für sich eine vielseitige und für das System voll-nützliche Person, was viel Verantwortung, Recht etc. auf jeden einzelnen wirft und man sich für eine Vereinigung auf einen Nenner bringen muss/kann. Das ist bei „soviel Freiheit“ in einem gleichzeitigem System-Käfig mehr oder weniger auf eine neue Art herausfordernd. Ergo, heute stehen weniger Hemmschwellen da für’s Streiten. Und wachsende Aufgaben; heute müssen meist beide arbeiten usw. bringen uns auch mehr in Stress.

In Uneinigkeit findet man selten zusammen, ..

..außer man ist bereits ein Opfer, welcher Hinsicht auch immer. Jedoch ist das ziemlich normal. Jede Euphoriephase, die am Anfang einer leidenschaftlichen Verbindung weilt, verläuft meistens zwistlos. Je vertrauter mit der Zeit, desto sicherer fühlen sich Beteiligte und somit ungehemmter, ihre Sicht oder Unsicherheit nach Außen zu tragen. Beteiligte einer Beziehung gehen mit der Zeit davon aus, dass ihr Wesen bereits weitläufig erkannt und akzeptiert wurde und umgekehrt sie ihre Beziehungspartner gut kennen.

Das Interessante ist, dass der Gemütszustand eines Menschens nach außen hin nicht zwingend erkennbar ist. Man kann ein Gespür dafür haben, welches sich jedoch im Laufe eines Kennenlernprozesses meist erst genauer entwickelt. Schließlich ist kein Mensch nonstop dabei andere zu analysieren, es sei denn es ist eine Leidenschaft. Doch selbst ein Dauer-Analyst kann Irrwege finden, da alle möglichen Eigenschaften eines Menschen jeder Zeit wechseln können. Es gibt zwar Wahrscheinlichkeiten aufgrund von Umständen, Dauern, Genetik und co., jedoch kann bislang scheinbar niemand zu einem festen Prozentsatz in den Kopf eines anderen hineinschauen. Sind Menschen, die dies behaupten nicht auch etwas psychotisch, z. B. in Form von Größenwahn oder Überheblichkeit? Hat ein Professor Doktor Doktor jeden Geist im einzelnen erfasst oder vor allem Orientierungspunkte und Merkmale? Ich stelle sogenannte „Experten“ nicht generell in Frage, sie werden schon einiges auf dem Kasten haben, sei es empathisch oder rein studiert. Doch auch unter diesen sind vielleicht jene die sichereren, die der stetigen Ungewissheit in Ungewissheit sind?

 

Was ist Wissen – Gewissheit? Was sind Fakten?

Vielleicht ganz einfach Überzeugungen. Ein Kopf ist zwar ein Kopf. Und jemand der mutwillig, ohne Notwehr andere verletzt, den würde ich auch als krank bezeichnen, auch von der Logik der Liebe aus betrachtet, auch wenn vom Universum aus für uns keine Betrachtunsgmöglichkeit besteht, ob die Erde als „gut“ oder „schlecht“ anzusehen ist^^ ;). Ich würde das Wort Fakten dennoch lieber als überwiegend anerkannte Fakten oder ähnliches beschreiben. Die biologische Wahrnehmung / Erfahrung / Empfindung im einzelnen kann nämlich bei jedem Menschen anders sein, weshalb sich manche Menschen z. B. über eine Farbwahrnehmung streiten. Und manche Begebenheiten können sich für manche Menschen auch erheblich mehr differenzieren. Dadurch lässt sich meiner Meinung nach über die Begriffe Fakten, Urteil / Feststellung und Urteilsvermögen streiten. Was kann man im Leben wirklich „fest“ stellen? Was ist standhaft, was ist sicher, „ist“ überhaupt bei stetiger Veränderung? Ist die überhaupt stetig? Begriffe können Ansichten beschreiben. Doch auch dies kann wieder Anssichtssache sein?

Der aktuelle Wikipedia-Autor zu diesem Eintrag sieht es unter derzeitigem (bei Wiki kann jederzeit alles geändert werden) und folgendem Zitat so wie ich (ich wars nicht) Auch ein Wikipedia-Eintrag kann Ansichtssache sein. Eigentlich müsste/könnte/sollte man daher jeden Satz mit dem Wort „kann“ oder ist mit einem Fragezeichen beenden?

wiki wissen.jpg

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissen, Stand 05. April 2017

Narzissten / Jemanden erkennen – Wie einschätzen, welches Urteil & wann

Einen Narzissten, Psychopathen oder anderweitigen Charakter erkennt man in erster Linie für sich selbst und an einer Orientierung am Rat der vertrauten Außenwelt, wie z. B. Freunden, Uniabsolventen oder Menschen, die Psychologie zum Hobby haben. Bei schwieriger ermittelbaren Fällen, kann es hilfreich sein, verschiedene Menschen zu ihren Einschätzungen zu befragen. Uniabsolventen oder Hobbystudenten können viel Ahnung und / oder Erfahrung haben, jedoch auch teilweise etwas zu belesen oder zu / anderweitig erfahren denken. Vom Thema Außenstehende, können oft ganz interessante Ansichtsweisen zum Thema beitragen, auch wenn diese manchmal total dran vorbeigehen. Und genauso muss auch nicht jeder ahnungslos sein, nur weil er nicht betroffen ist. Die eigene Meinung und das eigene Gefühl zu der Sache sind unerlässlich für die Einschätzung, schließlich ist man die Person, die eine Entscheidung treffen wird. Und keiner muss es besser wissen, kann, doch dafür gibt es keinen eindeutigen Beleg.

Oft suchen wir uns Informationen, die uns sagen, was unserer persönlichen, aktuellen Logik am ehesten nachkommt, die manchmal auch für allgemeingültig empfunden wird. Ob uns das weiterhilft? Wenn wir das so wollen oder für richtig halten, wie es da steht, bestimmt oder es fühlt sich so an. Oder wenn wir uns lieber nach Richtlinien richten, statt nach Herzen. Doch woran unterscheidet man das? Man ist doch nicht bescheuert und wünscht sich einen Narzissten zum Partner! – Und warum ist man dann mit einem zusammen? Oder ist es vielleicht doch keiner oder zu einem großen Teil? Hab ich es nicht früher erkannt? Woran erkennt man Narzissten / Psychopathen & Co.? Will ich damit klarkommen? Kann ich das? Wie find ich das raus? Wie kann ich mir sicher sein? Ist etwas an mir verkehrt?

Noch ein paar weitere Fragen für Urteilsunsichere:

Du liebst ihn (auch / noch) ? | Du weißt es nicht (mehr) ? | Du kommst nicht von ihm los, willst dies aber / nicht ? | Aus einem Zweck ? | .. und / oder…

Wieso habe ich es nicht früher so gesehen? Wodurch könnte die Sicht zu Stande kommen?

Was sind für mich (untolerierbar) negative Eigenschaften? Waren sie es früher auch schon? Fand ich die mal liebenswürdig? Was sind meine Träume? Bin ich eventuell rastlos? Bin ich es gewohnt Probleme zu haben? Habe ich wunde Punkte? Falls ja, wo / warum?

Hat das Herz noch Kraft oder hat es keine Lust mehr? Welche Eigenschaften finde ich toll und annehmbar? Was sind für andere (untolerierbar) negative Eigenschaften? Was sind (unverzichtbar) positive Eigenschaften? Gibt es positive Eigenschaften, die ausschließlich positiv sein können und umgekehrt? Wie viele eventuelle Vorteile und Nachteile find ich an mir selber und mein Umfeld? Was will ich? Was will er/sie? Was wollen wir? Was schaffen wir? Wollen wir das noch herausfinden? Kann einer von uns in schlimmen Momenten für eine weile durchatmen und seine Wünsche vorerst pausieren um etwas Kraft für beide zu sammeln?

Bin ich, selbst wenn grundlos, mal jeden möglichen Fall durchgegangen zu den Fragen, die mir oder anderen einfallen? Könnte es etwas geben, was ich nicht wahrhaben will? Könnte es (auch) sein, dass ich mich (teilweise) gering / höher schätze? Zu welchem Fazit komme ich immer wieder, ohne es mir vorweg vor Augen zu führen? Könnte ich es in Zukunft anders sehen und falls ja, warum? Wie hätte ich es früher gesehen und warum?

Desweiteren kannst du den potentiell Betroffenen fragen, ob er / sie diese Fragen mal von sich aus beantwortet oder es versucht, ob gemeinsam oder allein.

Schlägt dieser die Bitte aus oder einzelne Fragen, kann dir das auch schon gewissen Aufschluss bringen. Es muss natürlich niemand tun, was ihm nicht gefällt. Es kann einen dennoch jemand lieben und zum großen Teil gesund sein, wenn er das nicht beantworten, geschweige denn Durchlesen will. Dann kannst du denjenigen bitten, einen Alternativvorschlag zur Konflitklösung beizutragen. Kommt da auch nichts oder sieht die Person (angeblich) keinen Konflikt, ist aber auch dies eine interessante Information.


Mögliche Merkmale – Eigenschaften / Symptome

Wie anfangs erwähnt, könnte man im Allgemeinen sagen, dass krank ist, wer den Drang hat, andere ohne Notwehr, zu schädigen.

In diesem Zusammenhang kann man vielleicht alle Gewaltformen (außerhalb des Einvernehmens aller Betroffenen und Beteiligten???) von Körperverletzung und / oder psychischer Gewalt zählen, wie z. B.:

Erpressung, Verunsicherung, Verwirrung, Missachtung, Ignoranz, Schlagen, Kratzen, Kneifen, heftiges Schubsen,  … zusammenfassend als Behinderung bishin zum Boykott;

in Form von nach außen getragener Missgunst, Verabscheuung, Geringschätzung;

durch Neid, Zweifel, Scham, Überheblichkeit, Traumata oder sonstige Dissoziationen;

durch Angst (dem Fehlen von Selbstvertrauen).

Warumff

Angst ist nicht zur Verwechseln mit Vorsicht. Vorsicht ist ähnlich wie Rücksicht, eine Form von Umsicht. Angst kann lebensrettend, so wie tötend sein. Unter ihr kann man in Sekundenschnelle auf seinen Instinkt, entsprechend seiner Erfahrungen und neuronalen Beschaffenheit, reagieren. Oft ist ein Mensch deshalb „einfach“ an Angst erkrankt oder an einer extremen Wechselseitigkeit von Willensbewegungen (Dissoziation, mangelnde Impulskontrolle..) verknüpft mit Gewalt, ohne dass eine große Aktivität der Amygdala oder sonstige Anzeichen für Angst erkennbar wird, auch bezeichbar als allgemein überwiegende Unberechenbarkeit. Was sich letztlich außerhalb jeglicher einigermaßen kategorisierbaren Erfassbarkeit zu befinden scheint, weil es zu komplex ist oder noch nicht näher (persönlich) erforscht / bekundet.

Selbstvertrauen fehlt, wo Mut gravierend Strafe oder keine Gelegenheit fand oder das dopamineigene System von vorneherein beeinträchtigt ist. Ursachen können sein; Schwangerschaftsschäden, Geburtsschäden, Überbehütung, Vernachlässigung, sonstige Traumata, langfristige Misserfolge, – alles was den Dopamin-Haushalt längerfristig ins Ungleichgewicht bringt. Daher auch Drogen und sonstiger Genussmittelexzess. Die Amgydala und die übrigen Gehirnregionen spielen jedoch auch eine Rolle. Dazu mehr unter dem Thema „Vom Genuss zum Exzess – Wann ist man süchtig?“

 

Wie differenzieren wir Annahmen von unserem Empfinden? – Müssen wir das?

Nein. Aber es bringt diejenigen weiter, die es wollen. Und es ist möglich, wenn auch nicht zwingend verschieden, jedoch trotz aller Philosophie und Wissenschaft vielleicht niemals einheitlich definierbar.

Milde Form von schwerer Form unterscheiden – Ab wann wirds gefährlich?

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milderer Form)?

Im Streit sind zwei uneinig, egal wie sehr man davon überzeugt ist friedlich zu agieren. Dabei sind „richtig“ und „falsch“ keine fest definierbaren Begriffe und Schuldzuweisungen bringen nicht weiter. Missverständnisse sind oft möglich, jedoch nicht immer als wahr oder selbstverdeckend hingestellt erkennbar. Es gibt Menschen, die suchen unterbewusst den Streit um sich selbst zu spüren oder eine Situation, in der sie sich mal geliebt gefühlt hatten auf irre Art und Weise. Dann gibt es Menschen, die sind emotionaler als wir, da brauchts in manches Augen nur eine Kleinigkeit und sie lassen ihre Wut und in der nächsten Minute ihre Zuneigung an einem aus. Dann hat man auch selbst wunde Punkte und nicht immer versteht man den anderen so, wie er sich meint in dem Moment verstanden zu fühlen oder umgekehrt. Es gibt so viele Möglichkeiten in dieser Welt allein, warum wir uns verstehen oder missverstehen.

Man kann vielleicht bei Laune versuchen mit Meinungsverschiedenheiten leben und umgehen zu lernen, auch wenn diese ständig / wechselhaft auftreten und man sich bereits verarscht vorkommt. Neuronal gesehen kann es möglich sein, dass Menschen ohne Absicht ständig ihre Meinung wechseln oder sich an vorher gesagtes (kurzweilig) nicht mehr erinnern können. Und bei diesen Meinungsunterschieds-Situationen kann man versuchen sich dennoch weiterhin zu lieben und zu wollen.

Wo hört es denn auf?

Wenn mindestens einer von beiden ständig das Gefühl hat mit der Meinung des anderen in irgendeiner Weise untergraben zu werden, wird mindestens einer nicht glücklich, es sei denn, er lernt damit zu leben oder trennt sich. Wenn einem nicht klar ist, wieso man sich dennoch nicht trennt, kann man sich die Frage stellen, ob man vielleicht früher schon mit geringer Liebe auskam zwangsweise und daher keine große Tüte dafür offen hält. Und wenn man sich darin ertappt, kann man sich fragen, ob man so weiterleben möchte oder es auch mal probieren möchte mit einer Portion mehr. Sich dabei fragen, wie man das erreichen kann, sonst landet man beim nächsten „Narzissten“. Man kann natürlich auch durch seine Verhaltensveränderung probieren, etwas im anderen neu zu bewirken. Man sollte vielleicht dann gehen, wenn man das Gefühl bekommt, zerbrechen zu können. Zumindest eine Nachdenkpause machen, etwas Abstand suchen und auch sich ruhig öfters Abstand gönnen. Habe keine Angst, den Folgen deines Handelns gegenüber. Nur Vorsicht und wenn du dazu keine Kraft mehr hast, dann ist es dein Recht, die Vorsicht mal außen vor zu lassen. Keiner ist perfekt. Klar, wir wollen manche Situationen auf jeden Fall vermeiden. Aber dann vermeiden wir auch oft zu leben, andere leben zu lassen, Wahrhaftigkeit zu erfahren und Ängste zu verlieren – Liebe zu gewinnen. Wenn er/sie sich trennt, weil du das oder das machst, dann ist das so. Sei dir bewusst, dass es so passieren kann. Kann aber auch passieren, wenn du stattdessen etwas anderes machst. Es gibt keine Sicherheit im Leben. Eine gewisse Vorsicht hier und da ist meines Erachtens sozial, insofern man, wie gesagt, auch dabei sich nicht aus dem Auge verliert.

Nähe und Distanz – oder gar Trennung?

Ist man sich nach vielen Fragen sicher es mit einem unerträglichen Menschen zu tun zu haben und selbst (überwiegend) annehmbar zu sein, stellt sich diesen meist noch die Frage, ob er/sie es mit so einem Menschen weiter aushalten und aufnehmen kann, weil er/sie ihn/sie trotz allem liebt oder einen Zweck verfolgt.

Zweckbeziehung, die frei von Liebe ist, wird, denke ich, eine solche Bindung nicht lange aushalten, es sei denn beide sind von ähnlichem Kaliber oder in einer sonstigen (empfundnen) Symbiose.

In jedem Fall kommt es auf die Energie (Resilienz) der Beteiligten an. Auch diesbezüglich würde ich mich nicht nur auf die allgemein anerkannte Forschung oder Wissenschaft bezüglich Neurologie fokussieren, siehe Punkt 3. Was ist Wissen?. Solange Kraft noch ausreichend zur Verfügung steht, ist ein Wille (noch) da und kann gleichzeitig jedoch auch mit Abneigung einhergehen, z. B. wenn man hin und hergerissen ist.

 

 

 

Ab wann wird man es endgültig Leid? Kann es besser werden?

Dann kommt es auf ihre Resilienz an, auf die es auch bei

und haben ihre Zwecke noch nicht erreicht oder darüber hinaus neue, kompatible Zwecke entwickelt, sprich zwei Psychpathen / Soziopathen.

Um herauszufinden ob man selbst oder der Partner zweckorientiert ist, (Fortsetzung folgt)

Um herauszufinden, ob noch Liebe im Spiel ist, (Fortsetzung folgt)

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milder Form)?

Wie oben schon einmal kurz erwähnt, könnte man im Allgemeinen sagen, dass ernsthaft krank ist, wer andere mutwillig und ohne Notwehr, schädigt. Je nach Dauer weilt die Krankheit bis hin zu Selbstzerstörung oder Schwerverbrechen. Die etwas milderen Formen, die vorwiegend psychische Gewalt ausüben, jedoch auch zur körperlichen Gewalt übergehen können oder es teilweise tun sind etwas schwieriger zu identifizieren.

Gibt es Menschen, die wirklich keiner Fliege und keinem sonstigen Wesen was zu Leide tun, inklusive sich selbst auch nicht? (Fortsetzung folgt)

 

Kategoriegesellschaft

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milder Form)?

 

 

(Artikel ist noch nicht fertig)

Steht ein Mensch mit sich sehr im Einklang, also mag alle Eigenschaften an sich zur Kenntnis nehmen, strahlt er die Zufriedenheit nicht zwingend aus, – in Form von Entspanntheit oder Freude (wobei nichts zwangsläufig jeder fröhlich ist, der das spielt). Hier und da können diese Menschen sich auch schonmal selbst nicht ausstehen oder auf den Keks gehen, jedoch hält sich dies in Grenzen, so dass sie darüber auch schmunzeln können oder es als gegeben akzeptieren. Trübt einen jedoch etwas längerfristig ernsthaft, sei es bewusst oder unerkannt, trägt man dies entweder ebenfalls irgendwann nach außen, in Form von Trauer, Wut,  verarbeitet dies selbst oder verkümmert in sich selbst.

Das Umfeld wirkt mit.

Überschrift zu diesem Thema negativ gewählt, da positive Beurteilungen vermutlich weniger über Google in Frage gestellt wird

/desto unbedachter (anderes wort)

Beitrag noch nicht fertig

und somit weniger schwere, wenn auch schwererträgliche Fälle, unnötig verurteilen.

Da es aber auch schwierig zu differenzieren ist, manche Handlungen von Mutwilligkeit zu unterscheiden

je manipulativer ein mensch sein kann, desto xxxx wegen empathie, also haben empathen besonderes potential zum psychopathen?

Selbst wenn Schädigungen vermeidbar sind,

 

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