Warum berühren Menschen sich – Brauchen wir Körperkontakt? Kuscheltier ?!

Ich musste zwar selbst lachen, als ich die Überschrift ausgewählt habe, doch so abwägig ist die Frage nicht. Dieses Thema ist für jene, die fest behaupten, dass der Mensch ein Kuscheltier oder ein Gruppentier sei. Mehr dazu auch im Thema Alleinsein kann gesund sein (folgt).

Hat ein Mensch früh und / oder reichlich negative Erfahrung mit dem Tastsinn gemacht, kann man diesen Sinn verkümmern lassen mögen, insofern ein oder mehrere andere Sinne erfüllend genug sind, nicht am verkümmernden Sinn zu Grunde zu gehen. Ganz ohne Berührungen kommt man nicht aus, denn dann würde man sich nicht bewegen, sprich nicht den Boden fühlen etc. Für unsere Physis ist es wichtig aktiv zu sein, – produzierte Spermien wollen raus, Muskeln schwinden oder wachsen, Zähne suchen was zum Kauen, genauso wie unsere Psyche Lernerfahrung sucht. Deshalb ist es für Babys besonders wichtig, zunächst über den Tastsinn Informationen zu erhalten, bis es alternativ erleben kann.

Vom Sinn der Sinne

Nun können diese Informationen auch ursrpünglich und / oder langfristig negativ erlebt worden sein. Zum Beispiel durch Neurodermitis, Missbrauch, Grobmotorik und sonstigem Stress. Dann ist der Mensch eher kein Kuscheltier und sucht eher keinen zwischenmenschlichen Körperkontakt. Ist er ansonsten zufrieden, braucht er diesen auch nicht. Es könnte sein, dass, wenn sich für diesen Menschen der Tastsinn (wieder) beginnt gut anzufühlen, dass er diesen dann fortan genießt. Das ist das Selbe, wenn man als Filmfreak plötzlich Gefallen an Büchern findet. Doch wenn der Filmfreak glücklich leben kann mit Filmen, wird er von sich aus vermutlich eher nicht einen Weg anstreben, etwas an dieser Situation zu verändern.

Leidet ein Mensch darunter, keinen zwischenmenschlichen Körperkontakt zu haben, dann braucht er diesen auch nur vielleicht. Denn vielleicht liegt es auch eher daran, dass er oft mit Menschen konfrontiert ist, die ihm einreden, dass er es braucht und dieser sich somit nicht richtig fühlt. Ansonsten ist für Menschen, die gerne zwischenmenschlichen Körperkontakt haben, dieser ein ganz besonderes Erlebnis. So wie für Gourmets ein Essen, für Akustiker eine Melodie, für Visuelle ein Bild, für Riecher ein Duft usw.

Ist ein Sinn nicht mehr groß aktiv, weiten sich meist ein oder mehrere Sinne aus. Das ist auch der Grund, warum es Autisten oder Menschen mit dem Asperger Syndrom gibt. Die versucht man auch nicht zwingend davon zu überzeugen, etwas anderes gut zu heißen als ihre Inselbegabung. Oder taube / blinde / gelähmte Menschen. Man kann es versuchen jemandem mit physikalischen Voraussetzungen nahe zu bringen. Man kann jemanden auch so versuchen zu akzeptieren, wie er / sie ist, sonst könnte man evtl. auch selbst ein Problem haben.

Kuscheln um jeden Preis?

So unterscheiden sich auch Menschen darin, ob sie gern mit bestimmten Menschen kuscheln oder egal mit wem, mit wem sie Essen genießen und mit wem nicht. Menschen, die sich nicht gut riechen können, sei es im duftendem oder emotionalen Sinne, kuscheln nicht so wohltuend, wie Menschen in Harmonie. Wäre Körperkontakt / Kuscheln daher ein so wichtiger Überlebensbestandteil, wären viele in der heutigen Zeit vermutlich schon gestorben. Wir werden auch nicht zwingend negativer. Unsere Sinnpräferenzen sind änderungsfähig. Wir sind anpassungsfähig.

Der Tastsinn ist ein ursprünlicher Sinn, aus dem andere Sinne wachsen können. An mangelndem Körperkontakt wird man meines Erachtens somit am wahrscheinlichsten nur dann zu Grunde gehen, wenn man sonst keine Erfüllung im Leben findet.

Warum kann zwischenmenschlicher Körperkontakt so intensiv sein?

Über die persönlichen Sinnpräferenzen hinaus, kann ein menschlicher Körper mehrere Körperregionen eines Gegenübers gleichzeitig berühren und dies auf sehr feine Weise durch die Körperhäärchen, Hautporen, Muskulatur oder Speck zum Beispiel. Ein Gegenstand ist einfacher beschaffen und wenn Tiere kuscheln wollen, dann tun sie es meistens anders durch ihre differenzierte Körperform und Urart. Jedoch können Menschen wie oben beschrieben aus allerlei Gründen einen Gegenstand, ein Tier oder sich selbst für das Kuscheln zufrieden bevorzugen.

Definition „kuschelig“

Kuschelig bedeutet wohlig. Nicht jeder mag es hart oder weich. Manche fühlen sich unangenehm gekitzelt von sanften Berührungen oder empfinden Schmerzen bei einer Massage. Auch kann dies von Körperregion und Tagesform her unterschiedlich sein.

Es ist also eine Frage der Zwischenmenschlichkeit, der Art und Weise und der Umstände, ob man kuscheln mag oder nicht und mit wem oder was, z. B. nur mit sich. Und ohne jegliche Berührung irgendeiner Sache kommt man als Nicht-Gelähmter bislang wohl jedoch eher schwierig aus.

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Warum reden Menschen / so viel? – Ein Ausflug in die Sinnleh(/e)re

Warum reden Menschen und manche dazu noch so viel? Wer gern tanzt, singt, schreibt redet oder malt, macht dies meist aus Freud oder Leid. Welcher Beweggrund steckt wann hinter dem Reden um des Redenswillen oder hinter der verbalen Schweigsamkeit?

Was ist Introversion und Extraversion

Alles ist Kommunikation, was Bewegung oder Stillstand ist, sonst ist es Neutralität? Kommunikation nach außen kommt von innen und innig sein kann nur, wo Außen existiert? Geht eins ohne das andere? Kann etwas komplett in sich gekehrt oder außer sich sein? Vermutlich eher überwiegend. Also kann demzufolge Introversion und Extraversion in Einem sein. Und die Veränderung neu formen. Zudem ist keine dieser Formen mit zwingendem Redewillen verbunden.

Doch warum reden Menschen und manche gerne viel?

Durch das Reden empfinden manche Menschen persönlichen Genuss / Erfolg; Ihnen steht der Sinn danach; Sie fühlen sich besser verstanden oder mitgeteilt, als ohne und / oder empfinden so besser zu verstehen. Sie haben sich damit bislang am meisten wohlgefühlt / gute Erfahrungen mit gemacht oder wenig (gute) Erfahrung mit anderer / zusätzlicher Kommunikation. Reden kann somit auch effektiv, wie ineffektiv sein. Es kommt auf die Kommunikationsharmonie an, annähernde Wellenlänge auf diesem Sinn. So steht manchen (mitunter) mehr der Sinn nach Alternativer Kommunikation.

Von Über- und Unterbewertung

Die Kommunikation der Worte, wie Reden, Schreiben und Lesen ist nicht zwingend die unmissverständlichste Kommunikation. Wenn man sich vor Augen hat oder am Hörer, ist es auch nicht zwingend persönlicher oder effektiv, Stichwort Qualität, Quantität. Blicke und Gestiken verraten manchen Menschen mehr. Genauso wie unauthentisches Tanzen, Schreiben etc. unpersönlich sein oder am Thema / Zweck vorbeigehen kann. Die menschliche Persönlichkeit ist voller Facetten. Es ist leicht daher gesagt, dass Reden allein sehr hilfreich ist. Es ist schnell und modern, daher fast allseits gegenwärtig oder erwünscht. Reden ist ein I-Tüpfel unserer Kommunikation. So wie ein Blick bei einem Streit es auch sein kann.

Kommunikationsformen

Manche Menschen schreiten lieber (direkt) zur Tat und reden nur, wenn etwas, das sie für wichtig halten, noch nicht gesagt wurde (Das kann jedoch auch verbale Ausmaße annehmen). Ihre Tat ist dann auch eine Kommunikationsform. Manche reden gerne über das, was sie bewegt, ohne darauf zwingend eine Antwort erhalten zu wollen, sei es alltägliches, wie die Müllabfuhr, die am Fenster zu sehen war und anschließend über eine Birne, die gut riecht. Manche bilden ganze Dissertationen allein in ihrem Kopf ab und umgekehrt. Dann gibt es zumindest rein theoretisch Menschen, die gern ausführlich zuhören und reden in Form einer horizonterweiternden Diskussion. Und manch andere finden es widerum am anregendsten, wenn Gedanken nach außen tragen, ohne groß darauf zu achten, was von außen kommt / von außen aufnehmen, ohne groß darauf zu achten, was von innen kommt. Dann gibts Leute, die leben überwiegend in ihrer eigenen Welt und reden sporadisch mit oder dran vorbei, wie auch teilweise Leute, die aufmerksam zuhören. Manche reden gern in Metaphern, manche in Stichworten, manche in Romanen, manche bevorzugen ausschweifende Diskussionen und andere wiederum Blicke, Gesten, Lieder, Geschriebenes, Gedichte usw. Bei all dem spielen verschiedene Wahrnehmungsformen mit, die von Mensch zu Mensch verschieden sein können, so wie wir uns alle zwar ähnlich, jedoch auch verschieden sind.

Man kommuniziert, um etwas zu bewegen, Bewegung ist Kommunikation. Im Grunde kommuniziert man also, um zu sein und man ist wegen Sinnen? Immer dieses Alles und Nichts.. (Kurzer Abschweif) Wobei quantenphysisch ja auch nicht ausschließbar ist, dass etwas außerhalb unseres wahrnehmbaren Alles und Nichts existieren kann (ja mir gehts gut, das ist Quantenphysik für ggf. Interessierte).

Man möchte also etwas erreichen, den aktuellen Zustand so nicht stehen lassen. Und ist durch etwas bewegt worden, ob durch sich selbst, Zufall oder durch was auch immer. Daher meine Theorie, dass Zufriedenheit Neutralität ist, die nicht ist, weil Bewegung ist und man daher immer (mal wieder) mindestens ein kleinen wenig unzufrieden und / oder immer (mal wieder) mindestens ein kleinen wenig glücklich ist.

Redeentwicklung

Ursprünglich entwickelt haben wird sich das Reden an sich vermutlich ebenfalls aus Erfolgsgründen irgendeiner Urahnen-Spezies. Nur weil etwas entwickelt wurde und funktioniert, muss es deshalb aber nicht ideal oder nicht ideal sein.

Vielredner des Offensichtlichen oder laute Philosophen? Wenig oder viel Reden unhöflich?

Gesprächsthemen

Jede Kommunikationsform dient einem Informationsaustausch. Sei es, um neues an einer Begebenheit zu erfassen oder eine Begebenheit an sich. Je mehr für uns offensichtlich und annehmbar scheint, desto mehr bewegen wir uns entweder vom alltäglichen Weg oder genießen dies. So gibt es Menschen, die hundertmal das Selbe sagen oder hören (mögen) und Menschen, die gern andere Wege einschlagen, so wie beide Präferenzen in einem Menschen. Alltägliche Sachen öfters neu erleben hat auch eine höhere Wahrscheinlichkeit als das öftere Neuerleben des Nichtalltäglichen, jenachdem auf welchen Pfaden man sich bewegt und was der Zufall so bringt.Menschen beschäftigt halt verschiedenes.

Empfinden Menschen beim Reden über etwas Genuss oder suchen diesen auf diese Weise, werden sie es vermutlich öfters so machen, es sei denn eine andere Erfahrung überdeckt den Erfolg / Misserfolg irgendwann irgendwie. Das ist normal, so entwickeln sich Sinne und daraus die Gesprächsthemen.

Smalltalk und Deeptalk – Was ist eigentlich Klartext?

Smalltalk hat die Absicht des Beginns und / oder des Aufrechterhaltens eines seichten Gesprächs, zwischen verschiedenen oder unbekannten Charaktären zum Informationsaustausch für beispielsweise Auskommen, Freundschaft oder Feindschaft. Oftmals verwendet man alltägliche Gesprächsthemen, zu denen meist jeder etwas beitragen kann. Smalltalk kann auch nonverbal stattfinden, z. B. durch Blicke, Handreichen, Handzeichen etc.

Man versucht sich z. B. zaghaft an jemanden heranzutasten oder zu distanzieren, wenn man sich (seiner noch) nicht sicher fühlt und daher verbal nicht loslassen / sich verbal nicht fallen lassen mag. Dies kann auch in Partnerschaften vorkommen, z. B. bei Bindungsphobikern. Daher kann Smalltalk auch tiefgreifend genug von manchen Menschen empfunden werden und für sie ein großartiges Gespräch darstellen.

Ob etwas tief oder flach ist, kann man im Allgemeinen also schonmal schwierig beurteilen, außer vielleicht Flachwitze in Form von stumpfsinnigen Humor. Diese sind auch wieder irgendwo tief, da sie Herzen berühren und Tränenlachen erzeugen können. So ist auch mancher über ein Gespräch über Deos oder Bäume berührt. Man staunt, wonach einem der Sinn steht, der wandert hier und da, wo der Wind weht. Nicht zu vergessen, vergessliche Menschen, die oft gern wiederholen. Aber auch unsichere Menschen können sich wiederholen, um Bestätigung zu suchen.

Gehen Menschen gerne ans Handgemachte, gleich ob verbal oder physikalisch, kann man dies auch flach oder tief betrachten (:D). Es gibt scheinbar keinen allgemeingültigen Klartext.

Höflichkeit

Jede Art der Kommunikation tauscht Informationen aus. Wie sich ein Tanz oder ein Blick anfühlt, wie etwas klingt etc. Nicht oder wenig zu reden ist somit kein Zeichen mangelnden Interesses, sondern eine andere Form. Was nun höflich ist oder nicht, kann man dementsprechend auch schwierig beschreiben. Vielleicht der Versuch harmonisch zu kommunizieren, dass sich alle versuchen aufeinander einzustellen. Viele sagen zwar, dass sie es lieber haben, wenn man sagt / zeigt, was man will, aber manche von denen haben dann Schwierigkeiten damit umzugehen. Vielleicht drückt man sich auch unglücklich aus. Alles auch Interpretationssache.

Die 5 – 6 Sinne – Ausdrucksformen der Kommunikation

In der menschlich differenzierten Wahrnehmung spielen Lebenserfahrung und Umwelteinflüsse  (Freude- / Erfolgs- Lernerfahrung, Umstände, Umfeld) eine große Rolle, wie bei jeder anderen Sinnausprägung. Man tanz wie man lustig ist, man singt in seinen Tönen, Worte können unterschiedliche Bedeutung haben, so wie Blicke. Kategorien, wie Tanzsstile, Stimmvokale, Grammatikalien etc. sind Orientierungen. Vielleicht sprechen wir hier und da eine sehr eigene Sprache.

Die 5 – 6 menschlichen Sinne lauten Sehen, Hören, Fühlen (Tasten), Riechen, Schmecken und Spüren (Intuition / Instinkt, Ahnungsgefühl, Erlebnisgefühl, Erinnerungsgefühl). Aus Ursache und Wirkung, vielleicht auch aus Genetik, können diese Sinne unterschiedlich oder gleichstark beim Individuum ausgeprägt sein. Ich denke, dass jeder, der die physischen und umgebenden Voraussetzungen hat, mit allen Sinnen lebt. Der eine mehr da, der andere mehr da. Das Reden zähle ich zu den auditiven Sinnen, wobei es auch auditive Menschen gibt, die nicht gern reden. Auf jeden Fall ist akustisch. Ein akustischer Reiz, der Menschen mit Sinn erfüllen kann, sei es aus lerntypischen Gründen (akustisches prägt sich besser bei ihnen ein) oder aus Beruhigungsgründen. Es kann auch als Mittel zur Aufmerksamkeitssteigerung eingesetzt werden. Sodass sich manche gerne reden hören. Jedoch kann man sich auch gern hören, sehen, riechen, fühlen oder spüren. Je nachdem 😀 – Wenn man im Einklang mit sich und der Umwelt ist. Dann fällt es einem vermutlich auch gar nicht großartig auf, dass man redet, wie man aussieht, ob man riecht, wie man sich anfühlt oder wer man ist. Die Form von Selbstvergessenheit. Ansonsten kann man sich auch mit Gerüchen, Kleidung, Berührungen, Mimik, Gestik, Operationen, Schmuck etc. versuchen besonders bemerkbar zu machen – sei es nach außen hin oder für sich selbst.

Sinnweitergabe / Umwelteinflüsse

Warum tanzen, singen, lesen, schreiben Menschen gerne? = Feine Auswüchse der Sinne als Ausdrucksform der Kommunikation. Tanzen als emotionale Körpersprache, Singen und Sprechen als Audition, Lesen und Schreiben vielleicht ein Mischmasch aus Sehen und Hören. Und irgendwo ist immer ein Gefühl dabei. Der Ausdruck von Emotionen, von Sinnen. Die Kommunikation der Sinne.

Beispiele:

Kind mit musikalischen Eltern lernt Rythmusgefühl früher, als Kind bei auditiv schwachausgeprägtem Umfeld / Reizerlebnissen.

Hat ein Mensch überwiegend positive Erlebnisse während des Schmeckens, z. B. oft Spaß beim Essen z. B. mit Freunden oder Familie, dann prägen sich Geschmäcker gut ein und machen Spaß erinnert zu werden. Hat dagegen ein Kind ständig Stress beim Essen erlebt oder Magenprobleme, wird es Essen eher als lästige Pflicht sehen können.

Kinder probieren sich aus. Erlebt ein Kind beispielsweise durch Zeichnen die meiste Freude, kann es Gestaltungsfreudig sein und prägt seinen Beobachtungssinn eher aus.

Kommt ein Mensch besser durchs Schreiben oder Reden zur Erkenntnis oder verbindet damit überwiegend positivere Erlebnisse, ist ihm davon etwas sehr lieb.

Hat jemand physikalische Misshandlungen erlebt oder andere längerfristige oder massive schmerzliche Erfahrungen mit Hautkontakt erlebt, wie z. B. Neurodermitis oder grobmotorische Menschen, kann er/sie Berühungen negativ gegenüber eingestellt sein. Durch positive Neuerlebnisse kann sich ein Sinn ändern. Doch muss es das?

Sinnänderung

Es kann sein, dass sich Menschen, die sich auf einen oder wenige Sinne spezialisiert haben, kein großes Interesse (mehr) an anderen Sinnen haben und sind daher dann auch nicht als beeinträchtigt zu erachten. Selbst, wenn es eventuell möglich sein kann, dass man mit allen Sinnen sehr hoch fliegen kann, haben diese Menschen keine Lust den Höhenflug ihres Spezialsinns dafür einmal oder längerfristig reduzieren oder stagnieren lassen zu müssen, falls erforderlich. Sprich ein Musiker soll sein Musizieren reduzieren, damit er wieder gern liest. Mag sein, dass wenn er es machen würde, irgendwann sehr viel Freude am Lesen und am Musizieren haben könnte. Doch möchte der Musiker halt grad lieber Musizieren, ohne sich dabei krank fühlen zu müssen, weil sein Umfeld gerne liest. Wie auch mancher Mensch einfach gerne schweigt, ohne krank zu sein oder jemand eben gerne redet. Wie einem der Sinn steht. Und wenn sie jemanden finden, für den sie gerne etwas ändern möchten, dann können sie das dann ja tun. Zudem ist es nicht sicher, dass man mit allen Sinnen höher fliegen kann, als mit einem Spezialsinn, z. B. bei einer Inselbegabung. Möglich ist zwar einiges. Doch die Hauptsache ist, dass alle zufrieden sind.

Kann man dennoch ein krankhaftes Redebedürfnis haben?

Fühlt ein Mensch sich beim Reden nicht wohl oder möchte damit für Unwohl sorgen, kann man es als krankhaftes Redebedürfnis betrachten. Es kommt dann auch wiederum darauf an, ob der Mensch eigentlich reden will oder nicht und wie er diesbezüglich handelt. Wenn man auf Dauer gegen seine Sinne handelt, wird man bestimmt krank.

Kommt jemand ansonsten nicht damit klar, dass jemand viel oder wenig redet, kann (auch) dieser ein Defizit an sich haben, muss es aber nicht. Die menschliche Kommunikation hat etliche Facetten. Reden kann über- wie unterbewertet sein. Manchmal braucht es verbalen Abstand oder Nahstand, um besser Klarheit zu finden. Dies ist von Fall zu Fall verschieden. So können Menschen (gern) viel reden, weil es ihnen leicht(er) fällt, Spaß macht und / oder weil sie sich wenig anders zu kommunizieren vermögen.

Vom Genuss zum Exzess – Wann ist man süchtig?

Genuss führt in unserer Gesellschaft ständig zu Einklang und zu Konflikten, ob aus Grenzenlosigkeit oder Begrenzung. Genuss ist das natürliche Wohlgefühl eines Menschens. Jeder möchte sich wohlfühlen. Die Art und Weise des Wohlempfindens ist verschieden und wirkt für manchen extrem oder genügsam.

Als süchtig gilt, wer Genuss auf eine Weise erstrebt, die eine gravierende Schädigung mit sich bringt. Die Frage ist für wen oder was ist eine Schädigung gravierend.

Das neuronale Netz im Kopf eines Menschens spielt seine Rolle mit sowie Ursache und Wirkung, Raum und Zeit.

 

Genussmensch – Exzessiv oder genügsam?

Genügsamkeit und Exzessivität sind Relative aus Begrenztheit und Offenheit, welche widerum auch relativ betrachtet werden können. Beide können mit Genuss und Sucht verbunden sein. Die Kompromiss-Welt ist begrenzt. Daher übt sich mancher teilweise im Genügsamsein wenigstens etwas genießen zu können, weil sonst die unangenehmen Konsequenzen so groß wären, dass man noch weniger genießen könnte, als man ursprünglich möchte. Manche üben sich im Genuss, den sie bislang noch nicht entwickeln konnten. Und manche ecken mutwillig an, weil sie sich zu begrenzt oder zu unbegrenzt fühlen.

Genügsamkeit kann auch Genuss sein, wenn einem der Sinn nach einem Maß steht, der widerum übrigen Sinnen entspringt, die auch gelebt werden mögen. Man prägt den ein oder anderen Sinn intensiver aus, als den anderen oder hält alle so ziemlich derart in Woge, dass es immer mal wieder etwas bereicherndes in einem Sinn zu finden gibt. Wessen Sinne zerstreuter sind, kann daher vielfältiger offener und verschlossener handeln und wer Spezialinteressen hat, kann auf diesen Gebieten weit offener als mancher sein und widerum auf anderen dafür umso verschlossener.

In einer unbegrenzten Welt käme es ggf. schneller zur Un- oder Überzufriedenheit und somit zur überwiegenden Destruktive bishin zur Zerstörung oder zur überwiegenden Konstruktive bishin zur Weiterentwicklung. Dann könnten z. B. alle Sinne exzessiv gelebt werden und genauso gut genügsam. Doch auch Konstruktion und Destruktion können wieder Ansichtssache sein. Die Menschen haben unterschiedliche Wahrheiten aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen. Es gibt Wahrnehmungen, die viele Menschen ähnlich zu sehen empfinden, die benennen sie zu Fakten. Das ist teilweise gut und teilweise schädlich.

Bei einer Sache sind wir uns wahrscheinlich alle theoretisch einig

und das ist, dass es allen möglichst gut gehen sollte.

Wie entsteht Sucht

Warum es dann trotzdem Leid auf der Welt gibt,

liegt an unterschiedlicher Empfindung und Behandlung von „gut“ / manches Wohl wird über manch anderes gestellt. Unterschiedlichkeit kann auch schön oder uninteressant sein. So lange „Gut“ unterschiedlich gesehen wird, reagieren wir ggf. irgendwo mit Negativität. Wir schieben das Leid hin und her, meiden es oder versuchen es zu entfernen, sind aber bislang nicht vollständig dazu in der Lage, sonst wäre Bequeme und Frieden bereits allgegenwärtig, da es noch bequemer und genussvoller wäre. Selbst ein Hochrangierter Egozentriker lebt ständig in Verteidigung, da der Widerstand von außen die Wächter stresst und diese in einer Mangel-Gesellschaft nicht immer (bei Laune) gehalten werden (können). Je weniger destruktiver Widerstand, desto einfacher lebt sichs. Ein Leben ohne destruktiven Widerstand wäre Harmonie.

Was ist Sucht?

Ein Leben im destruktiven Widerstand erzeugt Dissonanzen, welche unnatürliche Verhaltensweisen begünstigt. Jeder von uns stößt irgendwo auf Widerstand und versucht sich zu zügeln oder alternativ hoch zu fliegen, insofern es problemlos möglich ist. Hauptsache die Dissonanz ist weg. Manchmal empfinden wir, bereits weit genug zu sehen und manchmal empfinden wir unseren Handlungsspielraum als eingeschränkt. Schafft man es aus irgendwelchen Gründen nicht, sich in ausreichendem Einklang mit seiner Umwelt zu bewegen, sei es angepasst oder im Widerstand, gerät mancher in Not. In Not bleibt nicht viel Wahl, man opfert unter Umständen. Wenn es kein anderer ist, dann einen (anderen) Teil von sich. Die Leber wird geschwächt, um den Kopf von Angst zu befreien, dafür sind Kopfschmerzen ok usw. Auf Dauer weiß man, kann das schief gehen. Nur empfindet der Betreffende diesen Weg in diesem Moment als den einzig greifbaren. Fährt man eine Weile damit gut genug damit, ohne eine Alternative zu ergreifen, kann man den Weg zu genießen beginnen oder eine Sucht entwickeln. Entweder hat man sich verändert und will keine Alternative mehr oder kommt nicht mehr davon weg, will es aber irgendwo.

Sucht ist quasi ein leidverbundene Notfallmaßnahme, das eigene Wohlgefühl aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen. Sie füllt die Lücke des Genusses, den man als unerlässlich oder als alleinig greifbar empfindet. Kann man die Handlung zur Gewohnheit machen und keine leidlose Alternative herbeiführen, kann Genuss aus der Sucht entstehen. Sucht kann auch aus Genuss heraus entstehen. Jedoch aufgrund des erzeugten Leides kann Sucht nicht gleichzeitig Genuss sein. Leidloser Genuss ist frei von Sucht, es sei denn die gesamte Existenz ist schädlich oder ein Teil von ihr (wir kommen wieder zur Warum-Frage ^^). Sucht ist ein Leid-Austausch, bei der man das eingetauschte Leid noch verdrängen kann, das ausgetauschte jedoch nicht mehr erträgt.

Suchtmittel finden da Anwendung, wo entweder keine Alternative gesehen wird oder nicht ertragen wird. Auch dadurch, wie wir die Welt erstmals kennengelernt haben, spielt eine Rolle. Wir müssen erstmal erfahren, dass sie ganz anders angenehm und vielleicht sogar viel angenehmer sein kann. Konsequenzen und deren Form spielen ebenfalls eine Rolle. Bestimmt beispielsweise eine Person, was richtig und falsch ist, dann bekommt sie die Macht dazu. Zwar lebt nicht jeder in einer verteidigungsstarken Position, doch letztlich braucht es Veränderung und die kommt spätestens von den Unterdrückten, da jeder Mensch, kurz bevor er kaputt geht, ungeahnte Kräfte freisetzt und im Notfall selbst zu schwachen Mitteln greift.

Wie erkennt man was wer genießt und wonach wer süchtig ist?

Wir können oftmals gut für uns selbst ausmachen, wann wir uns wohl fühlen und wann nicht, sowie ob wir mit uns mit unserem Umfeld im Einklang fühlen. Dabei ist man nicht irre, man ist wie man sich empfindet. Halt nicht immer kompatibel mit der Umwelt. Wenn wir andere verstehen wollen, sollten wir vielleicht ihre Sicht der Dinge als ihre Wahrheit anerkennen, tolerieren müssen wir sie nicht. Nur verstehen, wie sie denken, um überhaupt in der Lage zu sein, wohltuend mit ihnen zu sein, um Gemeinwohl zu erschaffen. Aber letztlich wäre es Wahnsinn alles zu erfassen, wie soll man das erkennen.

Orientieren wir uns zurück zu dem Ausgangspunkt, dass wir es alle gern haben, wenn sich alle gut fühlen. Ein abstruses Beispiel: Das bedeutet, dass sich keiner zerstören kann, ohne dass es mindestens einem, nämlich ihm schlecht dabei geht, aufgrund der Schmerzen / Angst z. B., es sei denn, das Sein des Jenigen wird noch schlechter von diesem Jenigen empfunden und seine Zerstörung eine Erlösung. Nun will aber niemand, dass er sich zerstört, sie würden sich dann unwohl fühlen. Das kann der Sicherzerstörenwoller nicht wollen, sie können aber auch nicht wollen, dass er sich weiterhin unwohl fühlt. Wie kann man da zum allgegenwärtig gutem Genuss gelangen? Zum Einen wären die Optionen: Er zerstört sich nicht und sie fänden es nicht mehr schlecht, wenn er es würde oder er zerstört sich und sie fänden es gut. Zum anderen könnte ein anderes Ereignis manchen Willen in eine andere Richtung verändern.

(Der Artikel befindet sich gerade in der Überarbeitung)

 

 

 

Der Begriff Sucht bedeutet laut Wikipedia Leiden, stammt von Siechen. Dabei fände ich den Begriff Suchen im Kontext ziemlich passend. Man sucht etwas zur Not exzessiv, weil das Fehlen Leid erzeugt und sucht ständig wieder etwas. Und jetzt eine Frage – wer sucht nichts? Wer arbeitet nicht extrem oder versucht extrem wenig zu arbeiten, wer lacht, wenn nicht herzhaft? Wer macht ausschließlich halbe Sachen und umgekehrt, wer betreibt dauerhaft erfolgreichen Exzess? Sucht muss daher nicht unbedingt mit Leiden verbunden sein und Genügsamkeit nicht zwangsläufig mit Zufriedenheit.

Was ist krankhaft? Oder Sucht und Bescheidenheit harmonisieren

Krank ist, wer dranghaft leidet / wem Leid Drang ist / wer dranghaft Leid bedarf / Leid dranghaft bedingt / wer sich und andere ohne Notwehr dringlich schädigt. Sucht 😀 euch was aus. Wobei Notwehr wieder son Thema für sich ist. Und jetzt fragen wir uns; Wer leidet freiwillig? Wie gerät man unabhängig in Leid, sind Unabhängigkeit und Freiwilligkeit generell überhaupt möglich? Die Schicksalsfrage. Geht besser davon aus, dass ihr was verändern könnt, weil vielleicht geht das und ihr habt es nicht probiert. Denkt an Energiewissenschaften. Aber stellt den Energieerhaltungssatz in Frage. Das ist höchst interessant und kann gegebenenfalls Berge versetzen.

 

Der Angst ins Auge sehen – Oder was ist Angst?

Wer dringlich leidet, lebt oft in Angst, da man im Begriff steht sich zu sabortieren. Höchstens ein Geistesakrobat oder Geisteskranker, dessen Amygdala nicht mehr großartig feuert, kommt entweder zurecht oder macht sich vieles recht. Um Angst zu erkennen, muss man sie empfinden, begreifen und ihr dann ins Auge sehen. Das ist millionenmal einfacher gesagt, als getan, doch letztlich genauso hilfreich für den Weg zur höchstmöglichen Zufriedenheit, vielleicht sogar noch mit darüber hinaus wachsendem Höchstgenuss. Kommt halt wie Anfangs gesagt darauf an, wie vereinbar dies mit sich und anderen ist.

 

Wieso gibt man sich kaum zufrieden?

Neuologische Erklärung

Im Gehirn sollen Motivation, Belohnung und Gedächtnis Hand in Hand laufen. Der Botenstoff Dopamin soll laut Forschung essentiell für die Motivation sein. Ist längerfristig weniger oder mehr Dopamin an seinen Rezeptoren angedockt, als Rezeptoren verfügbar sind, kann ein Ungleichgewicht entstehen. Auch können die Rezeptoren vermindert oder desensibilisierter (ausgeleiert) sein. Wie z. B. durch Drogen, Alkohol, Glückspiel oder ein anderes bewegendes Ereignis. Der Körper produziert seine Stoffe nach Bedarf. Ist ein Überangebot da, zum Beispiel durch Tabletten, spart der Körper an dieser Produktion, um sich durch ein Überangebot nicht unnötig zu belasten (Abbau).

Demnach kommt man schwer von Genussmitteln los, weil die körpereigenen Belohnungs- und Motivationsstoffe hinterher erstmal wieder ohne diese auf Touren kommen müssen und das meistens daher so unangenehm ist, weil man sich des Weges nicht sicher ist oder gar erst keinen für möglich hält. Doch Neuronales kann sich laut Forschung sowohl mindern, als auch erweitern, wie z. B. die Resilienz (Wiederstandskraft). Quellen: Magazine, Google-Stichworte Belohnungssystem, limbisches System, Motivationsgedächtnis etc.

Daher ist auch das dauerhafte Loskommen von einer Sucht möglich. Von Fall zu Fall verschieden und nicht vorhersagbar. Jedoch auch nicht ausschließbar. Es besteht die Chance für jedermann. Die Umstände spielen mit.

Hinzufügend zu diesen bisherigen Forschungsangaben, stelle ich themenbetreffend noch die Theorie auf, dass dann auch Dopaminrezeptoren empfindsamer werden könnten. Dadurch ließe sich ggf. die Empfundung

 

Wie mit Süchten und Genuss umgehen?

Manchmal fühlt man sich in einer Partnerschaft, in der Kindergebärung oder in einem Job aufgefangen und dann wieder nicht. Die Unzufriedenheit schwingt im Inneren immer irgendwie ein wenig mit, man kann sie manchmal gut von sich weglenken. Doch sie kann einen, solange Genuss kein Dauerzustand ist, immer wieder einholen. Wer die Angst weitmöglichst davor verliert, bei dem lassen ggf. auch die Spannungen im Bezug zu seinen Süchten langsam nach. Der Reiz schwindet. Man spürt wieder andere Lebensqualität.

Genuss ist meines Erachtens die Zufriedenheit / Harmonie, die man miteinander teilen und mindern kann. Vielleicht hat man eine gute Basis gefunden, aus denen man andere und andere einen nicht sonderlich aussaugen oder das Teilen mit anderen multiplen Ertrag für ausreichend Kraft bietet, doch ist vollkommener Genuss im Einklang mit allen vielleicht nur dann möglich, wenn universell Harmonie ist. Große allgegenwärtige Zufriedenheit kann auch friedreich sein. Doch wo auch ein Quäntchen Leid ist, entsteht Konfliktgefahr. Dies kann sich langfristig im Rahmen halten und ausufern. Vielleicht kann auch universelle Harmonie das.

(Artikel fast fertig)

Die Forschung muss ja nicht alles für sich erkennen

dies ständig im Konflikt mit etwas steht, sei es der Nachschub der Mittel oder Kummer, der weiteren Kummer erzeugt und dadurch wiederum Unbehagen oder Strafen mit sich zieht.

Man muss zwar nicht zwingend verantwortlich für Auswirkungen seines Handelns sein, jedoch

, ist der Genuss weder von Dauer noch von herausragender Höhe, da ständig Einsatz von Außen erforderlich ist.

 

Was ist Können in einer unkontrollierbaren Welt?

Vielleicht kann einfach jeder genausoviel wie weniger, nur unterschiedlich intensiv und zu unterschiedlicher Zeit. Vielleicht mag es durchaus Ausnahmen geben, bei denen Neuronen weitläufig ungewohnt oder teilweise nicht vorhanden sind. Doch bis man sich größtenteils gemeinstimmig durch solche Möglichkeiten durchgearbeitet hat… Wems Genuss ist.

 

Narzissmus, Psychopathie & Co.: Persönlichkeitsstörungen & ihre Vorzüge – Was man bei sich und anderen übersieht

Kann eine Persönlichkeitsstörung, wie z. B. Narzissmus Vorzüge haben und wie sehr ist man selbst frei von Verstand? Kann ein Mensch ohne Empathie Charisma ausstrahlen? Wieso handeln Menschen grausam? Was ist der Unterschied zwischen neurologischer Schädigung und einem Persönlichkeitsdefizit? Kann Empathie Psychopathie nicht sogar verschlimmern? Braucht man zum Schauspielern Empathie oder reicht ein gutes Augenmerk? Woran erkennt man Gefühlsarmut? Woran erkennt man verstellte Menschen? Was geht in diesen Menschen vor?

Vorab: Eine Psychopathie (Begriff veraltet) mit schädigenden Auswirkungen ist natürlich nicht schön zu reden. Und es muss auch nicht zwingend jeder Mensch gravierende Macken haben.

Doch wo fangen Persönlichkeitsstörungen an und wie leicht lässt sich das beurteilen? Aus welchem Beweggrund kommt man zu diesem Verdacht? Warum beschäftigt man sich mit diesen Menschen? Welche Eigenschaften empfindet man als Stärken und als Schwächen an sich und an anderen? Ist man sich mit dem Thema bereits sehr sicher und sucht Rat?

Hier beleuchten wir die von der ICD (Internationale Klassifikation von Krankheiten) genannten Persönlichkeitsstörungen, wie z. B. Narzissmus, Depression, dem veralteten Begriff Psychopathie, Soziopathie und ihre Einschätzer.

Quellen der gelisteten Störungen: de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_psychischen_und_Verhaltensstörungen_nach_ICD-10 und icd-code.de/icd/code/F60.-.html

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wo fängt es an?
  2. Was ist Wissen – Gewissheit, was sind Fakten?
  3. Narzissten / Jemanden erkennen – Wie einschätzen, welches Urteil und wann?
  4. Mögliche Merkmale & Neurologische Aspekte
  5. Milde Form von schwerer Form unterscheiden – Ab wann wirds gefährlich?
  6. Nähe und Distanz – oder gar Trennung? – Wie damit umgehen?
  7. Kategoriegesellschaft

Wenn wir etwas schwer begreifen können, wollen wir es zunächst verstehen lernen und tasten uns an die Sache heran, insofern uns keine Angst gänzlich blockiert. Gelingt dies schlecht oder gar nicht, stempeln wir das Thema dann meist für uns ab, es sei denn unser Herz kommt von diesem Thema nicht los. Deshalb kann es dazu kommen, dass Menschen mit Menschen zu tun haben wollen, die sie als Psychopathen betrachten. Und auch wegen ihren positiven Eigenschaften, sonst lebt man in emotionaler Abhängigkeit und zerstört sich mit.

Doch wann und wo sollte (?) man sich vielleicht besser (?) aus einer zwischenmenschlichen Verbindung aus dem Staub machen und wie schnell?

Liebe / Sympathie ist dann, wenn wir noch eine Alternative haben, also noch nicht komplett physisch oder psychisch gefangen sind, wie z. B. beim Stockholm-Syndrom. Ansonsten ist es Abhängigkeit. Wer bleibt bewusst bei einem Psychopathen? Der selbst einer ist? Ab wann ist jemand gefangen, z. B. ein Außenstehender, den man „retten“ will?

Wo fängt es an?

Krankhaftigkeit ist meines Erachtens da, wo man den Drang hat, sich und andere ohne Notwehr zu schädigen oder den Drang hat geschädigt zu werden und diese Schädigung als solche von allen Lebewesen anerkannt wird. Ansonsten ist sie ein individuelles / gruppiertes Empfinden. Wobei jegliches Sein widerum vom gesamten Universum abhängt. Aber bleiben wir erstmal auf dem Boden unserer Erde.

Mord und Totschlag ohne Notwehr ist klar. Körperlicher Missbrauch auch. Es soll zwar Phänomene geben, da sucht man sich unbewusst aggressive Partner, weil man ohne seine gewohnten Beziehungsmuster bislang nicht in der Lage ist alternative Beziehungen mit aufzubauen oder die gewohnten abzuwehren. Man könnte dies auch als emotionale Gewalt gegen sich selbst sehen, gleichzeitig braucht der Mensch Kommunikation. Man ist, behaupte ich, definitiv ein Psychopath, wenn man jemanden körperlich ohne Notwehr angreift. Selbst wenn das Gegenüber die Situation vielleicht ersucht. Wirklich brauchen tut das kein Mensch, um das Gefühl zu haben, zu überleben, es sei denn er verspürt Notwehr? Dann könnte es sich um eines der neurologisch abnormalsten Lebewesen handeln, bei denen Emotionen und Verstand gravierend abweichend von jeglichen Lebenwesen konstituiert sind. Dennoch sind solche Menschen nicht immer leicht zu ermitteln, es gibt vielleicht auch verdeckte körperliche Gewalt, die unter dem Deckmantel Notwehr ausgeführt wird. Oft betreiben diese Menschen auch emotionale Gewalt und sei es in Form von Macht.

Wie erkennt man emotionale Gewalt? Es kommt vielleicht auch darauf an, was der einzelne Mensch als Schädigung ansieht und sein Umfeld. Mehrheit ist nicht unbedingt gleich Wahrheit. Zudem ist es schwierig herauszufinden, was jeder Mensch auf dieser Erde denkt. Nachrichten und Umfragen kann man nicht überprüfen. Man kann im Glauben stehen aus Vertrauen oder Selbstüberzeugung. Jeder Mensch kann differenziert von etwas überzeugt worden sein. Beispielsweise hatte Herr A großes / nur Unglück mit Pessimisten und Herr B mit Optimisten.

Wer will über andere Köpfe hinweg entscheiden? Ein Psychopath?

Woran erkennt man emotionale Gewalt?

Gewalt = massive Einwirkung. Massiv emotionale Einwirkung. Es wikt etwas emotional massiv auf uns ein. Wieviel Anteil tragen wir und unser Gegenüber an einer Wirkung? Wie fassen wir etwas auf? Wann ist jemand jemandem psychisch überlegen? Woher wissen wir, wann jemand meint überlegen zu sein und seine Kommunikation gewaltsam beabsichtigt? Woher wissen wir ob wir sensibel oder grob auf ein Ereignis reagieren? Woher weiß man, was ein Missverständnis und eine Meinungsverschiedenheit ist oder wann Schikane stattfindet? Psychologisch gesehen könnte man eine Wahrscheinlichkeit erkennen. Doch lässt sich das komplexe Wesen Mensch so einfach und generell erfassen? Und was sind allgemeingültige Fakten?

Es gibt Menschen, die würden von vielen Menschen als Psychopathen beschrieben werden. Sie fallen häufig auf mit ihrem Verhalten, ihre Wirkungen mit anderen erzeugen viele Disharmonien. Man hört viele Stimmen über sie sprechen. Doch was ist, wenn man jemanden kennt, der wenig mit anderen Leuten zu tun hat und / oder sich vor anderen Menschen extrem anders zeigt? – Sich mehr ein- / umstellen – verstellen kann. Und wie sehr nimmt die Person ihr Verhalten selbst wahr?

Ich möchte nach wie vor nichts verharmlosen, doch bevor wir „die harten Fälle“ genau analysieren, hier noch zwei kurze Aspekte: Krankhaftigkeit kann auch in Form von falscher Fürsorge (Helfersyndrom, Ängstlichkeit, Selbstwertprobleme, Kurzsicht, mangelndes Einfühlungsvermögen etc.) auftreten. Gut meinen ist nicht immer gut handeln. Ein „gesunder“ Mensch lässt einen vielleicht einfach in Frieden? Und wie finden wir dann längerfristig zusammen? Im Frieden, möglichst friedlich, also auch unter Umständen mit Zwist. In einer Welt, wo Leid im Umlauf ist, kommt es irgendwo hochwahrscheinlich wieder auf einen zurück. Es ist also in unserer Welt normal, dass Menschen sich streiten. In der Zeit in der Trennungen und Scheidungen (in den Industrieländern) normal werden und Frauen unabhängiger, leben wir uns emotional mehr aus, als früher. Gleichzeitig reden wir immer weniger wirklich miteinander aufgrund des Internets. Wir begegnen uns weniger, wir verlernen uns. Wir werden schnelllebiger, aufmerksamkeitsschwächer, toleranzsschwächer, ..

..außer uns selbst gegenüber. In der Not schaut man am meisten auf sein Ego. Das ist das letzte, was einem bleibt, das will man nicht auch noch verlieren. Wir brauchen weniger Kompromisse zu machen, gleichzeitig haben wir heutzutage mehr Blick für unser Individual-Wohl. Inmitten dieses Wandels kommt Verwirrung / Orientierungschaos hinzu. Wir fühlen uns schneller bedroht, weil wir mehr Sicht auf uns selbst haben, als früher. Der Mann ist nicht mehr zwingend der Versorger, ggf. heute auch für die Kinderbetreuung zuständig. Alles ist neu und anders. Jeder steht für sich eine vielseitige und für das System voll-nützliche Person, was viel Verantwortung, Recht etc. auf jeden einzelnen wirft und man sich für eine Vereinigung auf einen Nenner bringen muss/kann. Das ist bei „soviel Freiheit“ in einem gleichzeitigem System-Käfig mehr oder weniger auf eine neue Art herausfordernd. Ergo, heute stehen weniger Hemmschwellen da für’s Streiten. Und wachsende Aufgaben; heute müssen meist beide arbeiten usw. bringen uns auch mehr in Stress.

In Uneinigkeit findet man selten zusammen, ..

..außer man ist bereits ein Opfer, welcher Hinsicht auch immer. Jedoch ist das ziemlich normal. Jede Euphoriephase, die am Anfang einer leidenschaftlichen Verbindung weilt, verläuft meistens zwistlos. Je vertrauter mit der Zeit, desto sicherer fühlen sich Beteiligte und somit ungehemmter, ihre Sicht oder Unsicherheit nach Außen zu tragen. Beteiligte einer Beziehung gehen mit der Zeit davon aus, dass ihr Wesen bereits weitläufig erkannt und akzeptiert wurde und umgekehrt sie ihre Beziehungspartner gut kennen.

Das Interessante ist, dass der Gemütszustand eines Menschens nach außen hin nicht zwingend erkennbar ist. Man kann ein Gespür dafür haben, welches sich jedoch im Laufe eines Kennenlernprozesses meist erst genauer entwickelt. Schließlich ist kein Mensch nonstop dabei andere zu analysieren, es sei denn es ist eine Leidenschaft. Doch selbst ein Dauer-Analyst kann Irrwege finden, da alle möglichen Eigenschaften eines Menschen jeder Zeit wechseln können. Es gibt zwar Wahrscheinlichkeiten aufgrund von Umständen, Dauern, Genetik und co., jedoch kann bislang scheinbar niemand zu einem festen Prozentsatz in den Kopf eines anderen hineinschauen. Sind Menschen, die dies behaupten nicht auch etwas psychotisch, z. B. in Form von Größenwahn oder Überheblichkeit? Hat ein Professor Doktor Doktor jeden Geist im einzelnen erfasst oder vor allem Orientierungspunkte und Merkmale? Ich stelle sogenannte „Experten“ nicht generell in Frage, sie werden schon einiges auf dem Kasten haben, sei es empathisch oder rein studiert. Doch auch unter diesen sind vielleicht jene die sichereren, die der stetigen Ungewissheit in Ungewissheit sind?

 

Was ist Wissen – Gewissheit? Was sind Fakten?

Vielleicht ganz einfach Überzeugungen. Ein Kopf ist zwar ein Kopf. Und jemand der mutwillig, ohne Notwehr andere verletzt, den würde ich auch als krank bezeichnen, auch von der Logik der Liebe aus betrachtet, auch wenn vom Universum aus für uns keine Betrachtunsgmöglichkeit besteht, ob die Erde als „gut“ oder „schlecht“ anzusehen ist^^ ;). Ich würde das Wort Fakten dennoch lieber als überwiegend anerkannte Fakten oder ähnliches beschreiben. Die biologische Wahrnehmung / Erfahrung / Empfindung im einzelnen kann nämlich bei jedem Menschen anders sein, weshalb sich manche Menschen z. B. über eine Farbwahrnehmung streiten. Und manche Begebenheiten können sich für manche Menschen auch erheblich mehr differenzieren. Dadurch lässt sich meiner Meinung nach über die Begriffe Fakten, Urteil / Feststellung und Urteilsvermögen streiten. Was kann man im Leben wirklich „fest“ stellen? Was ist standhaft, was ist sicher, „ist“ überhaupt bei stetiger Veränderung? Ist die überhaupt stetig? Begriffe können Ansichten beschreiben. Doch auch dies kann wieder Anssichtssache sein?

Der aktuelle Wikipedia-Autor zu diesem Eintrag sieht es unter derzeitigem (bei Wiki kann jederzeit alles geändert werden) und folgendem Zitat so wie ich (ich wars nicht) Auch ein Wikipedia-Eintrag kann Ansichtssache sein. Eigentlich müsste/könnte/sollte man daher jeden Satz mit dem Wort „kann“ oder ist mit einem Fragezeichen beenden?

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Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissen, Stand 05. April 2017

Narzissten / Jemanden erkennen – Wie einschätzen, welches Urteil & wann

Einen Narzissten, Psychopathen oder anderweitigen Charakter erkennt man in erster Linie für sich selbst und an einer Orientierung am Rat der vertrauten Außenwelt, wie z. B. Freunden, Uniabsolventen oder Menschen, die Psychologie zum Hobby haben. Bei schwieriger ermittelbaren Fällen, kann es hilfreich sein, verschiedene Menschen zu ihren Einschätzungen zu befragen. Uniabsolventen oder Hobbystudenten können viel Ahnung und / oder Erfahrung haben, jedoch auch teilweise etwas zu belesen oder zu / anderweitig erfahren denken. Vom Thema Außenstehende, können oft ganz interessante Ansichtsweisen zum Thema beitragen, auch wenn diese manchmal total dran vorbeigehen. Und genauso muss auch nicht jeder ahnungslos sein, nur weil er nicht betroffen ist. Die eigene Meinung und das eigene Gefühl zu der Sache sind unerlässlich für die Einschätzung, schließlich ist man die Person, die eine Entscheidung treffen wird. Und keiner muss es besser wissen, kann, doch dafür gibt es keinen eindeutigen Beleg.

Oft suchen wir uns Informationen, die uns sagen, was unserer persönlichen, aktuellen Logik am ehesten nachkommt, die manchmal auch für allgemeingültig empfunden wird. Ob uns das weiterhilft? Wenn wir das so wollen oder für richtig halten, wie es da steht, bestimmt oder es fühlt sich so an. Oder wenn wir uns lieber nach Richtlinien richten, statt nach Herzen. Doch woran unterscheidet man das? Man ist doch nicht bescheuert und wünscht sich einen Narzissten zum Partner! – Und warum ist man dann mit einem zusammen? Oder ist es vielleicht doch keiner oder zu einem großen Teil? Hab ich es nicht früher erkannt? Woran erkennt man Narzissten / Psychopathen & Co.? Will ich damit klarkommen? Kann ich das? Wie find ich das raus? Wie kann ich mir sicher sein? Ist etwas an mir verkehrt?

Noch ein paar weitere Fragen für Urteilsunsichere:

Du liebst ihn (auch / noch) ? | Du weißt es nicht (mehr) ? | Du kommst nicht von ihm los, willst dies aber / nicht ? | Aus einem Zweck ? | .. und / oder…

Wieso habe ich es nicht früher so gesehen? Wodurch könnte die Sicht zu Stande kommen?

Was sind für mich (untolerierbar) negative Eigenschaften? Waren sie es früher auch schon? Fand ich die mal liebenswürdig? Was sind meine Träume? Bin ich eventuell rastlos? Bin ich es gewohnt Probleme zu haben? Habe ich wunde Punkte? Falls ja, wo / warum?

Hat das Herz noch Kraft oder hat es keine Lust mehr? Welche Eigenschaften finde ich toll und annehmbar? Was sind für andere (untolerierbar) negative Eigenschaften? Was sind (unverzichtbar) positive Eigenschaften? Gibt es positive Eigenschaften, die ausschließlich positiv sein können und umgekehrt? Wie viele eventuelle Vorteile und Nachteile find ich an mir selber und mein Umfeld? Was will ich? Was will er/sie? Was wollen wir? Was schaffen wir? Wollen wir das noch herausfinden? Kann einer von uns in schlimmen Momenten für eine weile durchatmen und seine Wünsche vorerst pausieren um etwas Kraft für beide zu sammeln?

Bin ich, selbst wenn grundlos, mal jeden möglichen Fall durchgegangen zu den Fragen, die mir oder anderen einfallen? Könnte es etwas geben, was ich nicht wahrhaben will? Könnte es (auch) sein, dass ich mich (teilweise) gering / höher schätze? Zu welchem Fazit komme ich immer wieder, ohne es mir vorweg vor Augen zu führen? Könnte ich es in Zukunft anders sehen und falls ja, warum? Wie hätte ich es früher gesehen und warum?

Desweiteren kannst du den potentiell Betroffenen fragen, ob er / sie diese Fragen mal von sich aus beantwortet oder es versucht, ob gemeinsam oder allein.

Schlägt dieser die Bitte aus oder einzelne Fragen, kann dir das auch schon gewissen Aufschluss bringen. Es muss natürlich niemand tun, was ihm nicht gefällt. Es kann einen dennoch jemand lieben und zum großen Teil gesund sein, wenn er das nicht beantworten, geschweige denn Durchlesen will. Dann kannst du denjenigen bitten, einen Alternativvorschlag zur Konflitklösung beizutragen. Kommt da auch nichts oder sieht die Person (angeblich) keinen Konflikt, ist aber auch dies eine interessante Information.


Mögliche Merkmale – Eigenschaften / Symptome

Wie anfangs erwähnt, könnte man im Allgemeinen sagen, dass krank ist, wer den Drang hat, andere ohne Notwehr, zu schädigen.

In diesem Zusammenhang kann man vielleicht alle Gewaltformen (außerhalb des Einvernehmens aller Betroffenen und Beteiligten???) von Körperverletzung und / oder psychischer Gewalt zählen, wie z. B.:

Erpressung, Verunsicherung, Verwirrung, Missachtung, Ignoranz, Schlagen, Kratzen, Kneifen, heftiges Schubsen,  … zusammenfassend als Behinderung bishin zum Boykott;

in Form von nach außen getragener Missgunst, Verabscheuung, Geringschätzung;

durch Neid, Zweifel, Scham, Überheblichkeit, Traumata oder sonstige Dissoziationen;

durch Angst (dem Fehlen von Selbstvertrauen).

Warumff

Angst ist nicht zur Verwechseln mit Vorsicht. Vorsicht ist ähnlich wie Rücksicht, eine Form von Umsicht. Angst kann lebensrettend, so wie tötend sein. Unter ihr kann man in Sekundenschnelle auf seinen Instinkt, entsprechend seiner Erfahrungen und neuronalen Beschaffenheit, reagieren. Oft ist ein Mensch deshalb „einfach“ an Angst erkrankt oder an einer extremen Wechselseitigkeit von Willensbewegungen (Dissoziation, mangelnde Impulskontrolle..) verknüpft mit Gewalt, ohne dass eine große Aktivität der Amygdala oder sonstige Anzeichen für Angst erkennbar wird, auch bezeichbar als allgemein überwiegende Unberechenbarkeit. Was sich letztlich außerhalb jeglicher einigermaßen kategorisierbaren Erfassbarkeit zu befinden scheint, weil es zu komplex ist oder noch nicht näher (persönlich) erforscht / bekundet.

Selbstvertrauen fehlt, wo Mut gravierend Strafe oder keine Gelegenheit fand oder das dopamineigene System von vorneherein beeinträchtigt ist. Ursachen können sein; Schwangerschaftsschäden, Geburtsschäden, Überbehütung, Vernachlässigung, sonstige Traumata, langfristige Misserfolge, – alles was den Dopamin-Haushalt längerfristig ins Ungleichgewicht bringt. Daher auch Drogen und sonstiger Genussmittelexzess. Die Amgydala und die übrigen Gehirnregionen spielen jedoch auch eine Rolle. Dazu mehr unter dem Thema „Vom Genuss zum Exzess – Wann ist man süchtig?“

 

Wie differenzieren wir Annahmen von unserem Empfinden? – Müssen wir das?

Nein. Aber es bringt diejenigen weiter, die es wollen. Und es ist möglich, wenn auch nicht zwingend verschieden, jedoch trotz aller Philosophie und Wissenschaft vielleicht niemals einheitlich definierbar.

Milde Form von schwerer Form unterscheiden – Ab wann wirds gefährlich?

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milderer Form)?

Im Streit sind zwei uneinig, egal wie sehr man davon überzeugt ist friedlich zu agieren. Dabei sind „richtig“ und „falsch“ keine fest definierbaren Begriffe und Schuldzuweisungen bringen nicht weiter. Missverständnisse sind oft möglich, jedoch nicht immer als wahr oder selbstverdeckend hingestellt erkennbar. Es gibt Menschen, die suchen unterbewusst den Streit um sich selbst zu spüren oder eine Situation, in der sie sich mal geliebt gefühlt hatten auf irre Art und Weise. Dann gibt es Menschen, die sind emotionaler als wir, da brauchts in manches Augen nur eine Kleinigkeit und sie lassen ihre Wut und in der nächsten Minute ihre Zuneigung an einem aus. Dann hat man auch selbst wunde Punkte und nicht immer versteht man den anderen so, wie er sich meint in dem Moment verstanden zu fühlen oder umgekehrt. Es gibt so viele Möglichkeiten in dieser Welt allein, warum wir uns verstehen oder missverstehen.

Man kann vielleicht bei Laune versuchen mit Meinungsverschiedenheiten leben und umgehen zu lernen, auch wenn diese ständig / wechselhaft auftreten und man sich bereits verarscht vorkommt. Neuronal gesehen kann es möglich sein, dass Menschen ohne Absicht ständig ihre Meinung wechseln oder sich an vorher gesagtes (kurzweilig) nicht mehr erinnern können. Und bei diesen Meinungsunterschieds-Situationen kann man versuchen sich dennoch weiterhin zu lieben und zu wollen.

Wo hört es denn auf?

Wenn mindestens einer von beiden ständig das Gefühl hat mit der Meinung des anderen in irgendeiner Weise untergraben zu werden, wird mindestens einer nicht glücklich, es sei denn, er lernt damit zu leben oder trennt sich. Wenn einem nicht klar ist, wieso man sich dennoch nicht trennt, kann man sich die Frage stellen, ob man vielleicht früher schon mit geringer Liebe auskam zwangsweise und daher keine große Tüte dafür offen hält. Und wenn man sich darin ertappt, kann man sich fragen, ob man so weiterleben möchte oder es auch mal probieren möchte mit einer Portion mehr. Sich dabei fragen, wie man das erreichen kann, sonst landet man beim nächsten „Narzissten“. Man kann natürlich auch durch seine Verhaltensveränderung probieren, etwas im anderen neu zu bewirken. Man sollte vielleicht dann gehen, wenn man das Gefühl bekommt, zerbrechen zu können. Zumindest eine Nachdenkpause machen, etwas Abstand suchen und auch sich ruhig öfters Abstand gönnen. Habe keine Angst, den Folgen deines Handelns gegenüber. Nur Vorsicht und wenn du dazu keine Kraft mehr hast, dann ist es dein Recht, die Vorsicht mal außen vor zu lassen. Keiner ist perfekt. Klar, wir wollen manche Situationen auf jeden Fall vermeiden. Aber dann vermeiden wir auch oft zu leben, andere leben zu lassen, Wahrhaftigkeit zu erfahren und Ängste zu verlieren – Liebe zu gewinnen. Wenn er/sie sich trennt, weil du das oder das machst, dann ist das so. Sei dir bewusst, dass es so passieren kann. Kann aber auch passieren, wenn du stattdessen etwas anderes machst. Es gibt keine Sicherheit im Leben. Eine gewisse Vorsicht hier und da ist meines Erachtens sozial, insofern man, wie gesagt, auch dabei sich nicht aus dem Auge verliert.

Nähe und Distanz – oder gar Trennung?

Ist man sich nach vielen Fragen sicher es mit einem unerträglichen Menschen zu tun zu haben und selbst (überwiegend) annehmbar zu sein, stellt sich diesen meist noch die Frage, ob er/sie es mit so einem Menschen weiter aushalten und aufnehmen kann, weil er/sie ihn/sie trotz allem liebt oder einen Zweck verfolgt.

Zweckbeziehung, die frei von Liebe ist, wird, denke ich, eine solche Bindung nicht lange aushalten, es sei denn beide sind von ähnlichem Kaliber oder in einer sonstigen (empfundnen) Symbiose.

In jedem Fall kommt es auf die Energie (Resilienz) der Beteiligten an. Auch diesbezüglich würde ich mich nicht nur auf die allgemein anerkannte Forschung oder Wissenschaft bezüglich Neurologie fokussieren, siehe Punkt 3. Was ist Wissen?. Solange Kraft noch ausreichend zur Verfügung steht, ist ein Wille (noch) da und kann gleichzeitig jedoch auch mit Abneigung einhergehen, z. B. wenn man hin und hergerissen ist.

 

 

 

Ab wann wird man es endgültig Leid? Kann es besser werden?

Dann kommt es auf ihre Resilienz an, auf die es auch bei

und haben ihre Zwecke noch nicht erreicht oder darüber hinaus neue, kompatible Zwecke entwickelt, sprich zwei Psychpathen / Soziopathen.

Um herauszufinden ob man selbst oder der Partner zweckorientiert ist, (Fortsetzung folgt)

Um herauszufinden, ob noch Liebe im Spiel ist, (Fortsetzung folgt)

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milder Form)?

Wie oben schon einmal kurz erwähnt, könnte man im Allgemeinen sagen, dass ernsthaft krank ist, wer andere mutwillig und ohne Notwehr, schädigt. Je nach Dauer weilt die Krankheit bis hin zu Selbstzerstörung oder Schwerverbrechen. Die etwas milderen Formen, die vorwiegend psychische Gewalt ausüben, jedoch auch zur körperlichen Gewalt übergehen können oder es teilweise tun sind etwas schwieriger zu identifizieren.

Gibt es Menschen, die wirklich keiner Fliege und keinem sonstigen Wesen was zu Leide tun, inklusive sich selbst auch nicht? (Fortsetzung folgt)

 

Kategoriegesellschaft

Wer ist eigentlich kein Psychopath (in milder Form)?

 

 

(Artikel ist noch nicht fertig)

Steht ein Mensch mit sich sehr im Einklang, also mag alle Eigenschaften an sich zur Kenntnis nehmen, strahlt er die Zufriedenheit nicht zwingend aus, – in Form von Entspanntheit oder Freude (wobei nichts zwangsläufig jeder fröhlich ist, der das spielt). Hier und da können diese Menschen sich auch schonmal selbst nicht ausstehen oder auf den Keks gehen, jedoch hält sich dies in Grenzen, so dass sie darüber auch schmunzeln können oder es als gegeben akzeptieren. Trübt einen jedoch etwas längerfristig ernsthaft, sei es bewusst oder unerkannt, trägt man dies entweder ebenfalls irgendwann nach außen, in Form von Trauer, Wut,  verarbeitet dies selbst oder verkümmert in sich selbst.

Das Umfeld wirkt mit.

Überschrift zu diesem Thema negativ gewählt, da positive Beurteilungen vermutlich weniger über Google in Frage gestellt wird

/desto unbedachter (anderes wort)

Beitrag noch nicht fertig

und somit weniger schwere, wenn auch schwererträgliche Fälle, unnötig verurteilen.

Da es aber auch schwierig zu differenzieren ist, manche Handlungen von Mutwilligkeit zu unterscheiden

je manipulativer ein mensch sein kann, desto xxxx wegen empathie, also haben empathen besonderes potential zum psychopathen?

Selbst wenn Schädigungen vermeidbar sind,